Volkssolidarität


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Für eine zukunftsfähige Öffentlichkeitsarbeit

Nachtrag zur Kommunikationsfachtagung der Volkssolidarität im September

Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus allen Landesverbänden haben sich auf der jährlich stattfindenden Kommunikationsfachtagung der Volkssolidarität am 22. September in Berlin zum Erfahrungsaustausch getroffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten darüber, wie eine moderne Öffentlichkeitsarbeit für die Volkssolidarität aussehen kann, und entwickelten in gemeinsamen Workshops und Gesprächsrunden Ideen für eine zukunftsfähige Verbandskommunikation.

Die wichtigsten Stimmen der Volkssolidarität

In seinem Grußwort bedankte sich der Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff bei den Teilnehmern für ihr Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit der Volkssolidarität. Er betonte den hohen Stellenwert der Öffentlichkeitsarbeit für die Bewertung der Aktivitäten des Verbandes in der Außenwahrnehmung. Für ein erfolgreiches Auftreten der Volkssolidarität als starker Sozial- und Wohlfahrtsverband sei die fachliche Begleitung durch eine professionelle Verbandskommunikation unabdingbar.

Gleichermaßen finde, so der Präsident, Öffentlichkeitsarbeit im täglichen Handeln oftmals gänzlich unbemerkt statt und verwies auf die „eigentlichen Sprecher“ der Verbandskommunikation. Die Mitglieder, die vielen ehrenamtlich Engagierten und die über 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkssolidarität seien, erläuterte Wolfram Friedersdorff, die wichtigsten Stimmen der Volkssolidarität. Die Art und Weise, wie zum Beispiel eine Erzieherin in einer Kita gegenüber den Eltern auftritt, wie sie mit ihren Kollegen umgeht, wie sie in ihrem Freundeskreis über den Verband kommuniziert, habe eine außerordentlich hohe Ausstrahlung und bestimme entscheidend, wie die Volkssolidarität wahrgenommen wird. Die Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit bestünde also im Wesentlichen auch darin, die innerverbandliche Kommunikation so zu gestalten, dass sich Mitglieder und Mitarbeiter mit dem Verband identifizieren können.

Öffentlichkeitsarbeit als wertschätzende Kommunikation untereinander

In weiteren Vorträgen betonten die Mitgliedes des Volkssolidarität Bundesvorstandes Bärbel Glogau und Carsten Ruhle als auch Bundesgeschäftsführerin Annette Helbig ebenfalls die Bedeutung des gelungenen Zusammenspiels von interner und externer Verbandskommunikation. Um erfolgreich zu sein, müsse Öffentlichkeitsarbeit vor allem glaubwürdig sein und die Inhalte von allen im Verband gemeinsam mitgetragen werden. Bärbel Glogau lenkte in ihrem Redebeitrag den Fokus auf die Art und Weise des Umgangs miteinander. Eine Kommunikation, die von gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung getragen sei, die sich als Austausch auf Augenhöhe verstehe und von einer offenen und freundlichen Atmosphäre geprägt sei, strahle „automatisch“ positiv nach außen. Carsten Ruhle verwies auf die identitätsstiftende Kraft der Marke ‚Volkssolidarität‘. Die Verwendung der Marke und damit die Verbreitung der Kernaussage ‚Miteinander – Füreinander. Solidarität leben.‘ trage mit dazu bei, dass sich die Akteure der Volkssolidarität mit dem Verband identifizieren und unter seinem Dache zu Hause fühlen können.

Bundesgeschäftsführerin Annette Helbig nahm in ihrem Redebeitrag das Thema der Fachtagung ganz konkret beim Wort. Öffentlichkeitsarbeit sei im Grunde nichts Anderes als Kommunikation. Und Kommunikation sei Austausch, miteinander in Kontakt treten. Je gewinnbringender sich der Austausch zwischen den einzelnen Teilnehmern der Kommunikation gestalte, desto erfolgreicher sei die Öffentlichkeitsarbeit. Im Anschluss moderierte Annette Helbig den Workshop ‚Interne Kommunikation am Beispiel E-Mail-Kommunikation für die Volkssolidarität‘ und brachte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung damit auch gleich direkt ins Gespräch. In verschiedenen Gesprächsrunden diskutierten Fachverantwortliche für die Verbandsöffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit Mitgliedern, Vorständen, Geschäftsführern sowie haupt- und nebenamtlich in den Einrichtungen und Projekten der Volkssolidarität Beschäftigten, wie die E-Mail als gängiges Instrument der Verbandskommunikation erfolgreich eingesetzt werden kann.

Die zukünftige Ausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit für die Volkssolidarität

Dass eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit für den Verband wichtig sei, wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung einhellig festgestellt. Ebenso wurde sich über die künftige Ausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit der Volkssolidarität verständigt: Die Kommunikation solle modern, transparent, zielgruppenorientiert, wertschätzend und freundlich gestaltet werden. Eine positive Tonalität im Umgang miteinander sei die Basis für einen gelungenen Austausch und eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit.

 Für die Arbeit im nächsten Jahr haben sich in Ableitung aus den Diskussionsrunden zwei Schwerpunktbereiche herauskristallisiert: die Gestaltung der innerverbandlichen Kommunikation und, obwohl das auf der Tagung nicht Thema war, wurde es doch von den Teilnehmern hörbar gefordert, die Digitalisierung. Der letztgenannte Punkt wurde in der Zwischenzeit vom Bundesverband aufgegriffen. In der aktuellen Diskussion des Bundesvorstandes zur strategischen Ausrichtung der Volkssolidarität in den kommenden Jahren, für den die Bundesgeschäftsführerin den Entwurf für eine Umsetzungsstrategie vorgelegt hat, spielt die digitale Transformation der Volkssolidarität eine zentrale Rolle. Auf der Landesdelegiertenversammlung des Landesverbandes Brandenburg am 18. November haben Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff und Bundesgeschäftsführerin Annette Helbig zum Stand der Überlegungen im Bundesvorstand berichtet.

Dokumentation

Die Ableitungen aus der Kommunikationsfachtagung werden dokumentiert und gemeinsame Arbeitsgrundlage mit dem Ziel, einen aktuellen Leitfaden für die Kommunikation der Volkssolidarität zu erstellen, sein. Erstes Zwischenergebnis ist die Dokumentation des Workshops ‚Interne Kommunikation am Beispiel E-Mail-Kommunikation für die Volkssolidarität‘. Im folgenden PDF sind die aus den Diskussionsrunden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgeleiteten Empfehlungen für die E-Mail-Kommunikation für die Volkssolidarität dargestellt.

E-Mail-Kommunikation für die Volkssolidarität (PDF)

Der Termin für die Kommunikationsfachtagung der Volkssolidarität im kommenden Jahr steht bereits fest: 28. September in Berlin. Themenschwerpunkte werden sein:

Digitalisierung: Die Volkssolidarität im Wandel
Volk: Identifikation mit einem umstrittenen Wort.