Volkssolidarität


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Für Bürgerversicherung und frühkindliche Bildung

Erklärung des Verbandspräsidenten zu den sozialpolitischen Zielen der Volkssolidarität 2018

Anlässlich des traditionellen Jahresempfangs der Volkssolidarität, der am 24. Januar im Berliner Roten Rathaus stattfinden wird, erklärte im Vorfeld Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff, dass die Volkssolidarität auch 2018 sozialpolitisch die Interessen ihrer Mitglieder, der von ihr betreuten Menschen und von benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern des Landes mit großen Engagement vertreten wird. „Dabei konzentrieren wir uns“, so der Präsident, „auf die Fragen, die die Menschen in und um unseren Verband bewegen. Dazu gehören die Sorgen von Älteren vor Altersarmut und vor allem im ländlichen Raum um Teilhabe an der Gesellschaft. Die Forderung nach Lebensstandardsicherung als Ziel der gesetzlichen Rente werden wir im Bündnis für eine gerechte Rente in diesem Jahr engagiert vertreten.“

Weiterhin benannte Wolfram Friedersdorff als Themenschwerpunkt des sozialpolitischen Engagements der Volkssolidarität die Reform der Pflegeversicherung und deren Überführung in eine solidarische Bürgerversicherung. „Wir brauchen“, so Friedersdorff, „den Einstieg in eine Bürgerversicherung, um auch in Zukunft allen Bürgern eine medizinische Betreuung zu gewährleisten, die sich am Stand der Wissenschaft und Technik orientiert.“ 

Neben dem aktiven Einsatz für Teilhabe und ein würdiges Leben von älteren Menschen begleitet der Verband bereits seit vielen Jahre Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Angeboten in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung. Über 38.000 Kinder werden in den 382 Kindertageseinrichtungen der Volkssolidarität betreut. Neben der Vermittlung von Werten wie Humanität und Solidarität ist die frühkindliche Förderung in den Einrichtungen besonderes Anliegen. Dafür macht sich der Verband auch auf politischer Ebene stark und setzt sich dafür ein, frühkindlicher Bildung und Kinderrechten einen gesetzlichen Rahmen zu geben, um ihre Qualität unabhängig vom Geldbeutel der Eltern und von der finanziellen Ausstattung der Kommunen zu leisten. 

Weiterhin wird sich die Volkssolidarität auch in 2018 für die in ihrem Leitbild verankerten Werte, für Frieden und soziale Gerechtigkeit einsetzen. „Die Volkssolidarität“, so fasste der Präsident die sozialpolitischen Zielstellungen des Verbandes zusammen, „macht sich stark für die Menschen, die durch die Erfahrung von sozialer Ungerechtigkeit, durch Ausgrenzung, fehlende Teilhabe an den gesellschaftlichen Rand gedrängt sind, und gibt ihnen eine Stimme, die in den politischen Entscheidungsgremien gehört wird.“