Volkssolidarität


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Ehrenamt in den sozialen Diensten

Fachtagung der Volkssolidarität

Tagtäglich setzen sich zahlreiche Ehrenamtliche in den sozialen Diensten der Volkssolidarität solidarisch für ihre Mitmenschen ein, um deren Alltag abwechslungsreicher zu gestalten oder selbst gemeinschaftlich Zeit zu verbringen. Diese Hilfen werden in ganz unterschiedlichen Einrichtungen zum Beispiel der stationären und ambulanten Pflege, in Sozialstationen aber auch in Projekten über Begegnungsstätten/-zentren angeboten.

Neben der Alltagsbegleitung für ältere, oft einsame Menschen gibt es zahlreiche ehrenamtliche Angebote im Jugend- und Kinderferienbereich.

 

Förderung ehrenamtlichen Engagements
Im Fokus des Fachtags stand deshalb auch die Präsentation von vorhandenen gut funktionierenden Modellen ehrenamtlichen Engagements, die durch eine verbandsübergreifende Vernetzung nach innen und außen gestärkt werden müssen. Dabei ging es zum einen um den methodischen Austausch untereinander, was beispielsweise die Freiwilligenwerbung- und Erhalt angeht, zum anderen aber auch um die Möglichkeiten konkrete Projektideen finanziell fördern zu lassen. Winfried Ripp, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Dresden, thematisierte diesbezüglich die Möglichkeiten der Fördermittelbeantragung. Insgesamt stellt die Bürgerstiftung Dresden für ganz Sachsen allein im Jahr 2018  9,1 Millionen Euro für Freiwilliges Engagement zur Verfügung

Erfolgreiches Beispiel eines Ehrenamtes
Ein gut entwickeltes Ehrenamt in der Volkssolidarität Dresden e.V. bildet die ehrenamtliche Alltagsbegleitung für ältere Menschen, auch ohne Pflegebedürftigkeit. Ausführlich berichtete Marion Beyer (Volkssolidarität Dresden e.V.) als zuständige Koordinatorin über die Möglichkeiten und Chancen einer Ausweitung des Projektes für andere Verbandsgliederungen. Detailliert wurden die Antragsstellung, Kontrolle und Abrechnung und die damit einhergehenden Arbeitsschritte skizziert. Zu den angebotenen Engagementmöglichkeiten gehören Aktivitäten der Freizeitgestaltung, wie Spaziergänge, der Besuch von Museen, Theatern oder Kinos sowie der Umgang mit Smartphone und Computer.

Freiwilliges Engagement in der Jugendarbeit
Da sich das sich das Freiwillige Engagement nicht nur an älteren Menschen orientiert, stellte Jan Gaubert, Referent für Verbandsarbeit und Freiwilliges Engagement im Bundesverband Volkssolidarität, die Aktivitäten im Kinderferienfreizeitbereich vor. Die Ausbildung via Jugendleitercard (Juleica) als bundeseinheitlicher Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen der Jugendarbeit ist wichtig als Legitimation und Qualifikationsnachweis. In sechs umfangreichen Modulen bekommen die auszubildenden Freiwilligen wichtige Grundlagen in den Bereichen Pädagogik, Recht, Finanzen, Erste Hilfe, Kindeswohlgefährdung und Demokratiestärkung vermittelt. Am Beispiel der Organisation der jährlich im Kreisverband Nordsachsen e.V. stattfindenden Kinderferienfreizeit wurde dargestellt, wie jüngere Freiwillige für diesen interessanten Engagementbereich gewonnen und gehalten werden können.

Workshop zum Thema Ehrenamt
Ein am Nachmittag durch Barbara Canton, Referentin der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland, durchgeführter Workshop befasste sich mit den Themenschwerpunkten: Einsatzmöglichkeiten für freiwillig Engagierte, Gewinnung von Freiwilligen, Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen und Kooperation mit anderen Akteuren für die Engagementförderung.

 

Hier erfahren Sie mehr über die Kinderferienfreizeit der Volkssolidarität