Volkssolidarität


Sachsen

Neue Therapiemethode bei Migräne

Die Elternuni im DBZ stellte am 29.10. das Verfahren "Neurofeedback" vor

Rund zwei Drittel der Deutschen leiden regelmäßig unter starken Kopfschmerzen. Selbst Kinder sind schon betroffen. Die Veranstaltungsreihe „Elternuni“ der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V. stellte am 29. Oktober eine neue Therapiemethode vor. Von 18 bis 20 Uhr erläuterten Therapeuten des Diagnostik- und Beratungszentrums (DBZ) der Volkssolidarität, wie das Verfahren „Neurofeedback“ funktioniert. Kurz gesagt, reguliert es die Gehirnaktivitäten. Die Behandlung ist komplett schmerzfrei.

 

Dies geschieht, indem die Hirnströme mit drei bis fünf Sensoren direkt am Kopf des Patienten gemessen werden. Die Gehirnaktivität wird auf einem Computerbildschirm sichtbar gemacht. Auf diese Weise erhält der Patient eine optische Rückmeldung (ein Feedback) über seine Hirnströme, die er sonst nicht wahrnimmt.

 

Der Patient sieht zudem unterschiedliche Animationen, die ihm positive Veränderungen seiner Hirnaktivität unmittelbar zurückmelden. So trainiert er, die optimierte Hirnaktivität schneller zu erlangen und auch zu erhalten. Dabei wird das Gehirn keinerlei elektrischen Impulsen ausgesetzt. Der positive Effekt nach 20 bis 40 Sitzungen à 60 Minuten hält Monate bis Jahre an.

 

Das Seminar fand im Radebeuler DBZ auf der Serkowitzer Straße 31 statt. Die monatliche Veranstaltungsreihe „Elternuni“ wendet sich an Mütter, Väter und Großeltern. Für den Besuch ist keinerlei Vorwissen erforderlich. Jeder kann vorbeischauen. Das Angebot ist kostenfrei.

 

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung via dbz-elbtal@volkssolidaritaet.biz oder Tel. 0351 888 26 81 26. Kinderbetreuung vor Ort ist auf Anfrage möglich.