Volkssolidarität


Sachsen

Keine Elternuni & Gruppentreffs

Für Einzelpatienten mit Rezept ist das DBZ nach wie vor geöffnet

Archivbild DBZ (Diagnostik- und Beratungszentrum) des Regionalverbands Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V.Aufgrund der bundesweiten Regelungen zur Eindämmung der Coronapandemie musste auch die Elternuni-Veranstaltung am 28. April ausbleiben. In dem Workshop sollte es im Diagnostik- und Beratungszentrum (DBZ) der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V. um die Frage gehen: "Was tun bei ADHS/ADS?" Fachfrau Stefanie Eger wird die Veranstaltung bei nächster Gelegenheit nachholen. Auch die Eltern-Selbsthilfegruppe am 4. Mai und der Treff für psychisch Kranke am 6. Mai konnten coronabedingt NICHT stattfinden.

 

Was steckt hinter diesen einzelnen Angeboten?

 
Die ELTERNUNI ist eine monatliche DBZ-Veranstaltungsreihe, die sich an Eltern und Großeltern wendet. Normalerweise wird sie an jedem letzten Dienstag im Monat veranstaltet. Von 18 bis 20 Uhr informieren Experten in einem Vortrag oder Workshop zu immer neuen Themen rund ums Kind. Das Angebot ist kostenfrei, nur um vorherige Anmeldung per Tel. oder E-Mail wird gebeten. Kinderbetreuung im DBZ ist auf Wunsch und nach vorheriger Absprache möglich.
 

Die SELBSTHILFEGRUPPE FÜR ELTERN findet normalerweise jeden ersten Montag im Monat von 16 bis 17.30 Uhr statt. In dieser Zeit ist auch eine Kinderbetreuung möglich. Entstanden ist das Angebot aus der Anfrage mehrerer Eltern heraus, die ein Kind haben, das „anders“ ist. Ein Kind, das nicht in die Norm der Gesellschaft zu passen scheint. Ein Kind, bei dem Erzieher Probleme sehen oder über das sich Lehrer beschweren.

Angeboten wird der monatliche Treff seit Februar 2020. „Mit der Gruppe wollen wir erreichen, dass Kinder nicht von Arzt zu Arzt geschickt werden, sondern die Eltern und Großeltern im Austausch eine Selbsthilfe erfahren“, sagt DBZ-Leiterin Manuela Jürß. Es sei wertvoll, von den Erfahrungswerten anderer zu profitieren. „Und die betroffenen Eltern oder Großeltern merken, dass sie mit ihren Problemen nicht allein dastehen.“ Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich, die Treffen sind kostenfrei.

Ansprechpartnerin ist DBZ-Mitarbeiterin Franziska Melzer, die aus eigener Erfahrung sprechen kann. Sie ist - sobald die Treffen wieder stattfinden können - zu den Terminen auf der Serkowitzer Straße 31 immer vor Ort.

Das TREFFEN FÜR PSYCHISCH KRANKE ist erst im März 2020 ins Leben gerufen worden. Es richtet sich an Menschen, die beispielsweise mit Depressionen, Angst- oder Zwangsstörungen ringen. Unter normalen Umständen öffnet das DBZ dafür jeden 1. Mittwoch im Monat von 9.30 bis 12 Uhr seine Pforten. Das Angebot ist ein Kooperationsprojekt mit dem Sozialamt der Stadt Radebeul. Zu den monatlichen Treffen sind Unternehmungen geplant, die den Betroffenen helfen sollen, Stabilität im Alltag zu erlangen. Der Therapiegarten des DBZ soll dabei verstärkt einbezogen werden. Auch gemeinsames Kochen ist angedacht. Die Teilnahme ist kostenfrei.