Volkssolidarität


Mecklenburg-Vorpommern

Leistungen

Die Therapie ist auch in russischer und englischer Sprache möglich!

Der von der Krankenkasse genehmigten Operation eines Cochlea-Implantats folgt eine ganzheitliche Rehabilitation. Für implantierte Kinder und Jugendliche werden 60 Tage innerhalb der nachfolgenden drei Jahre genehmigt, für implantierte erwachsene Patienten 40 Tage innerhalb von zwei Jahren. Vor der CI-OP werden Eltern und Patienten im CIC umfassend informiert und beraten.

Zeit, Geduld und individuelle therapeutische Unterstützung sind eine wichtige Grundlage für den Erfolg einer Implantation. In unserem CIC erhalten Patienten mit einem CI eine Hör-, Sprach- und Sprechtherapie, sowie ein umfangreiches Kommunikationstraining.

Wegen des großen Einzugsbereiches der Patienten und zur Gewährleistung eines intensiven Trainings trägt die Einrichtung stationären Charakter.

1. stationäre Rehabilitation
Die Patienten können hier für eine Woche wohnen und werden voll verpflegt (Kinder in Begleitung von Bezugspersonen).

2. ambulante Rehabilitation
Eine ambulante oder teilstationäre Betreuung kann ebenfalls erfolgen. Ambulant heißt täglich kurze Anfahrt zum CIC.

Die auditiv-verbale Förderung aller Wahrnehmungsbereiche beinhaltet:

  • rhythmisch/musikalische Erziehung
  • Ergotherapie/Motopädie
  • logopädische Therapie
  • psychosoziale Beratung und Begleitung in der Alltagsbewältigung
  • psychologische Entwicklungsverlaufsdiagnostik

Zur Patientenbetreuung, Diagnostik, Therapeutischen Behandlung zählen u.a.:

  • jährliche ärztliche Untersuchung jedes Patienten sowie bei Aufnahme und Entlassung
  • Angehörigengespräche
  • Information über/ Vermittlung von Nachsorge
  • Leistungs- und funktionsbezogene Diagnostik
  • Allgemeine Entwicklungstests bei Kindern und Jugendlichen
  • Sprech- und Sprachtherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Telefontraining mit Telefon für Hörgeschädigte
  • Bereitstellung von Informationsmaterial zu Selbsthilfegruppen, Kontaktherstellung
  • Unterstützung bei Antragstellung für Sozialleistungen
  • Sprachprozessoranpassungen, technische Überprüfung der Implantatfunktion, technische
    Beratung, Schulung, Ersatzteile

Angebote für Begleitpersonen

  • Erlernen von pädagogischen und verhaltensbezogenen Techniken für die Nachbehandlung des Kindes am Wohnort
  • Schulung im Umgang mit der Technik für Begleitpersonen

Außerdem bekommt jeder Patient nach Abschluss der Rehabilitationszeit ein- bis zweimal im Jahr einen Nachsorgetag, d. h.:
Kontrolle des Sprachprozessors, individuelle Problembesprechung, Information und Therapie sowie eine medizinische Kontrolluntersuchung.