Volkssolidarität


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Vom Kopf auf die Füße

Wir brauchen ein einkommensabhängige Kindergrundsicherung

Am Welttag für soziale Gerechtigkeit fordert das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG die politischen Parteien auf, das Problem der wachsenden Kinderarmut in Deutschland endlich engagiert anzugehen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung und unbürokratischere Auszahlung des Kinderzuschlags, der zusammen mit dem Kindergeld die Höhe des sächlichen Existenzminimums abdecken soll, sei ein Schritt in die richtige Richtung und solle nun zügig umgesetzt werden, so Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V. und Sprecherin des Bündnisses, in der Presseerklärung des Bündnisses zum Welttag für soziale Gerechtigkeit.

Das Grundproblem in der Familienförderung bleibe jedoch unangetastet: der Dualismus aus Kindergeld und Kinderfreibetrag, der Kinder aus wohlhabenden Familien stärker fördert als arme Kinder. „Wir müssen daher endlich die Familienförderung vom Kopf auf die Füße stellen“, fasst Reckmann die Forderungen des Bündnisses zusammen: „Wir brauchen eine einkommensabhängige Kindergrundsicherung.“  

Die Volkssolidarität engagiert sich seit Januar im Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG. Ziel des Verbandes ist es, neben der Durchsetzung einer unbürokratischen Sicherung der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen durch die Kindergrundsicherung auf die Situation der Rechte von Kindern in Deutschland und auf die Forderung, dass Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden sollen, aufmerksam zu machen. 

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