Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

(Foto: Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes Zwickauer Land Jens Heinz)

Mitgliederverband ist Herzstück der Volkssolidarität

Interview mit Jens Heinz zu seiner Wiederwahl zum Vorstandsvorsitzenden des Kreisverbandes Zwickauer Land

Mit seiner Wiederwahl zum Vorstandsvorsitzenden des Kreisverbandes Zwickauer Land der Volkssolidarität steht Jens Heinz auch in den nächsten vier Jahren an der Spitze des Verbands. Das Ziel seiner ehrenamtlichen Tätigkeit hat der 45-jährige Vertriebsleiter aus Lichtentanne klar gesteckt: eine zukunftssichere und funktionierende Vereinsstruktur. „Wir wollen“, erklärt Jens Heinz, „unsere Identität eines gemeinnützigen Vereins, der für Solidarität innerhalb der Gesellschaft wirbt, bewahren und Fünkchen aussenden, die dieses wirklich gute Ansinnen neu entflammen könnten. Der Mitgliederverband ist der Ursprung und das Herzstück der Volkssolidarität."

Anlässlich seiner Wahl hat Jens Heinz auf Fragen zu dem, was ihn antreibt, sich ehrenamtlich zu engagieren, und wie er sich die Zukunft der Volkssolidarität vorstellt, geantwortet: 

Ehrenamtliches Engagement: Weil es mir einfach gut tut 

Selbstverständlich freut sich Jens Heinz über die Glückwünsche zu seiner Wiederwahl, mehr noch aber bereitet es ihm Freude, sich auch weiterhin ehrenamtlich für die Volkssolidarität und für die Gesellschaft engagieren zu können. Vor vier Jahren wurde Jens Heinz vom damaligen Vorstand des Kreisverbandes Zwickauer Land gebeten, den notwendigen Prozess der betriebswirtschaftlichen Stabilisierung zu begleiten. Seitdem ist er bei der Volkssolidarität. „Bis dahin“, so Jens Heinz auf die Frage, was ihn antreibt, „kannte ich die Volkssolidarität nur über meine Großeltern und berufliche Kontakte während meiner früheren Tätigkeit im Bereich Sozialversicherung, wo ich bereits einen tiefen Einblick in die täglichen Herausforderungen der Menschen, die sich für andere Menschen engagieren, gewinnen konnte. Heute bin ich zwar der Vorsitzende, aber immer noch nur ein kleiner Teil des Verbandes. Mein Wissen füge ich ein, weil es mir einfach gut tut. Ich sehe in die Augen von hilfsbedürftigen Menschen und kann für mich beschreiben, dass ich Bestandteil ihrer Pflege in unterschiedlicher Ausprägung bin. Ich werde hoffentlich eines Tages, als gealterter Mann und vielleicht auch hilfsbedürftig, auf eben solche Menschen treffen, die heute in der gesamten Volkssolidarität für Schwächere wirken.“ 

Bekenntnis zum Mitgliederverband und zur Geschichte des Vereins 

Angesichts des hohen Durchschnittsalters der Mitglieder der Volkssolidarität sieht Jens Heinz dringenden Handlungsbedarf, um eine „zukunftssichere und funktionierende Vereinsstruktur“ zu erhalten. Pragmatisch gesehen“, so Jens Heinz, „haben wir in zirka 10 Jahren, sofern uns keine Trendentwicklung gelingt, keine leistungsfähige Struktur mehr.“ Zukunftssicherung der Volkssolidarität bedeutet für ihn die Entwicklung von neuen Angeboten und die Anpassung der Strukturen verbunden mit einem klaren Bekenntnis zum Mitgliederverband und zur Geschichte des Vereins: „Der Verein ist unser Herz und als Identität stiftendes Element unabdingbar. Die Volkssolidarität entstammt einer Zeit wo die Herausforderungen existenzieller waren. Die älteren Mitglieder haben die Werte der gegenseitigen Hilfe, die für Volkssolidarität immer noch aktuell und modern sind, formuliert. Heute sind eher Themen wie Nachbarschaftshilfe oder Gemeinschaft vordergründiger.“

Die Volkssolidarität passt genau in die heutige Zeit

Als aktuelle Maßnahmen nennt Jens Heinz die Professionalisierung der Verbandsarbeit durch die Schaffung einer hauptamtlichen Stelle, die Ehrenamt, Marketing und Personalrekrutierung koordiniert, sowie das Identität stiftende Projekt „Mein Nachbar“. „Ich persönlich bin davon überzeugt“, so Jens Heinz abschließend, „dass die Volkssolidarität genau in die heutige Zeit passt und gebraucht wird. Das große in die Jahre gekommene Vereinsschiff namens „Volkssolidarität“, wird wieder an Fahrt aufnehmen und ein wirksamer und anerkannter Wohlfahrtsverband bleiben. Wenn es modernisiert auf Reisen geht, werden viele Menschen zusteigen, auch wenn es vielleicht nur projektbezogen oder in abgeschlossenen Zeiträumen und eben nicht mehr die 50-jährige Mitgliedschaft sein wird.“ 

Der neue Vorstand der Volkssolidarität besteht aus sechs Mitgliedern. Neben Jens Heinz wurden Birgit Dölling, Angelika Simon, Dieter Theis, Steffie Wagner-Markert und Ina Wolf in den Vorstand gewählt. 

Weitere Informationen zum Projekt und den Aktivitäten des Kreisverbandes Zwickauer Land gibt es auf der Internetseite des Verbandes unter folgendem Link: Volkssolidarität Kreisverband Zwickauer Land