Volkssolidarität


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Gemeinsame Erklärung zur Tafel

Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen

Anlässlich des Beschlusses der Essener Tafel, vorerst keine Ausländer als Neukunden aufzunehmen, und der sich daran entzündeten Debatte über die zunehmende Armut und die Aufgaben des Sozialstaates in Deutschland, schließt sich die Volkssolidarität der gemeinsamen Erklärung des Paritätischen Gesamtverbandes vom 6. März an:  Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen. Sozialleistungen endlich erhöhen.

Die Sicherung des Existenzminimums ist Aufgabe des Sozialstaates

Die momentan geführte öffentli­che Diskussion um eine Tafel zeigt, dass arme Menschen nicht gegeneinander ausgespielt wer­den dürfen. Sozialstaatliche Leis­tungen müssen dafür sorgen, dass für alle hier lebenden Men­schen, gleich welcher Herkunft, das Existenzminimum sicherge­stellt ist.

Die Unterzeichner erklären die Tatsache, dass Menschen überhaupt die Leistungen von Tafeln in Anspruche nehmen müssen, sei „Ausdruck politischen Versagens in diesem reichen Land“ und fordern hierfür schnelle politische Lösungen: „Die Sicherung des Existenzminimums ist Aufgabe des Sozialstaates und nicht priva­ter Initiativen und ehrenamtli­chen Engagements.“ 

Zur vollständigen Erklärung (PDF)

Presseerklärung von Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, am 6. März 2018 anlässlich der Vorstellung der gemeinsamen Erklärung „Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen – Sozialleistungen endlich erhöhen“ (PDF)