Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Mit unserem Elan und unserer Kraft Solidarität erlebbar machen

Weihnachts- und Neujahrsgrüße des Verbandspräsidenten

Foto: T. RafalzykLiebe Mitglieder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkssolidarität, liebe Freundinnen und Freunde unseres Verbandes,

ein für uns alle ereignisreiches Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Die Festtage und der Jahreswechsel stehen vor der Tür, bald können wir das neue Jahr begrüßen. Das Jahresende ist eine Zeit des Rückblicks und der Erwartung. Das gilt für jede und jeden von uns persönlich, aber auch für unseren Verband.

Die Volkssolidarität hat vor wenigen Monaten das 70. Jubiläum ihrer Gründung feierlich begangen. Mit zahlreichen Veranstaltungen hat unser Verband diesen Anlass genutzt, all jenen Dank zu sagen, die in diesen 70 Jahren Solidarität lebten und leben. Zu Recht haben wir mit Stolz auf das Erreichte und Geleistete zurückgeschaut. Seit 70 Jahren ist unser Verband nicht für sich selber da. Seit der Gründung der Volkssolidarität geht es um diejenigen in unserer Gesellschaft und damit mitten unter uns, die unserer Hilfe und Unterstützung bedürfen. Das hat sich gerade im Jubiläumsjahr in besonderer Weise gezeigt: In bisher nicht gekanntem Ausmaß kamen und kommen Menschen in unser Land, weil sie vor Hunger und Elend, Krieg und Terror fliehen. Ihnen gilt nicht nur unser Willkommen, sondern auch unsere Solidarität, egal wo sie herkommen.

Deshalb danke ich ganz herzlich allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volkssolidarität für den geleisteten Einsatz im zu Ende gehenden Jahr. Ihr Wirken kann nicht hoch genug geschätzt werden! Mein Dank gilt auch allen Unterstützern und Partnern der Volkssolidarität, ohne die wir anderen nicht helfen könnten. Mein ganz besonderer Dank geht dieses Jahr an all jene unter uns, egal ob ehren- oder hauptamtlich, die auf unterschiedlichste Weise den Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, halfen und helfen. Unser Leitmotiv „Miteinander – Füreinander – Solidarität leben“ wird durch Sie mit Leben gefüllt und für viele erlebbar.

Zur Weihnachtstradition gehören Wünsche: Ich wünsche mir, dass es uns 2016 wieder gemeinsam gelingt, für andere da zu sein, so wie das in den zurückliegenden 70 Jahren gelang. Ich wünsche mir, dass wir – gestärkt durch den Elan des Jubiläums und unseren Stolz auf das Erreichte – weiterhin nützlich sind für andere. Lassen Sie uns weiter gemeinsam Solidarität erlebbar machen, für Flüchtlinge und Arme, für Schwache und sozial Benachteiligte sowie alle anderen, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Das gilt für alle Bereiche, ob im Mitgliederverband, in unseren sozialen Diensten und Einrichtungen und bei der sozialpolitischen Interessenvertretung.

Lassen Sie uns auch aus Anlass des Weihnachtsfestes weiter gemeinsam zeigen, was Solidarität bedeutet. So wie es der Schriftsteller Rolf Krenzer in einem kleinen Gedicht beschreibt, in dem er fragt, wann Weihnachten anfängt:

"Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht, sondern du gehst so wie du bist darauf zu,
dann, ja dann fängt Weihnachten an.
"

Auch im Namen des Bundesvorstandes wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für ein gesundes neues Jahr 2016!

Herzlich, Ihr Dr. Wolfram Friedersdorff