Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

Foto: Susi Knoll

Treffen mit dem Bundesminister Hubertus Heil

Sozialpolitische Schwerpunkte der Volkssolidarität

Zu einem Gespräch über sozialpolitische Schwerpunkte der nächsten Jahre trafen sich am 23. Juli 2018 der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff und das Mitglied des Bundesvorstandes und der Leiter der AG Sozialpolitik Herr Steffen-Claudio Lemme mit Hubertus Heil, dem Bundesminister für Arbeit und Soziales. 

Fast zwei Stunden nahm sich der Bundesminister Zeit sozialpolitische Anliegen der Volkssolidarität anzuhören und zu erörtern. 

Gesetzliche Rente stärken
Der Termin war insofern günstig, als dass die Volkssolidarität aktuell an einer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur gesetzlichen Rente arbeitet. Die Vertreter der Volkssolidarität konnten ihre Sicht auf die vorgeschlagenen gesetzlichen Regelungen unmittelbar dem zuständigen Minister übermitteln. Dieser setzte seinerseits auf die Volkssolidarität, als einen Erfahrungsträger bei der Überleitung des Rentensystems der DDR in die gesetzliche Rentenversicherung der Bundesrepublik. Die bislang nicht berücksichtigten Sondertatbestände sollen aufgearbeitet und Lösungen zugeführt werden.

Aufwertung des Pflegeberufes
Wenn auch die Alterssicherung im Mittelpunkt des Gesprächs stand, andere Themen wurden ebenso leidenschaftlich und intensiv diskutiert. Die Volkssolidarität ist wie andere Wohlfahrtsverbände vom Fachkräftemangel in der Pflege betroffen. Der Verband hat sich deshalb vielfältig für eine Aufwertung des Pflegeberufes eingesetzt. Minister Heil will sich dazu weiter austauschen. Er erwartet von der Volkssolidarität Engagement für einen Branchentarifvertrag.


Teilhabe im Alter
Wichtiges Thema des Gespräches war außerdem die Teilhabe Älterer an der Gesellschaft. Mit Blick auf den Osten wurden Lebenslagen und Befindlichkeiten gleichermaßen debattiert. Auch hierzu soll das Gespräch fortgesetzt werden.