Volkssolidarität


Bundesverband e.V.

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Bezahlbarer altersgerechter Wohnraum wird knapp

Volkssolidarität fordert Gegenmaßnahmen

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Pestel Instituts zeigt auf, dass viele Rentner/-innen in naher Zukunft Probleme haben werden, eine altersgerechte Wohnung zu finden oder sich einen Verbleib in ihrer vertrauten Wohnung nicht mehr leisten können.  

Gründe hierfür seien die rasante Preisentwicklung in weiten Teilen des deutschen Wohnungsmarktes, die sich verändernde Altersstruktur aber auch das abgesunkene Leistungsniveau der gesetzlichen Rente. Auftraggeber der Studie ist der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e. V. 

Altersarmut trifft auf steigende Mieten

Der Anteil der Rentner/-innen, die auf Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen sind, werde bis 2040 voraussichtlich von aktuell drei Prozent auf 25 Prozent steigen. Die niedrigeren Renten habe auch zur Konsequenz, dass viele Senior/-innen sich den altersgerechten Umbau ihrer Wohnung nicht mehr leisten könnten. Um der Verknappung des altersgerechten Wohnraums entgegenzuwirken, regt das Pestel Institut an, bis 2030 drei Millionen Wohnungen altersgerecht neu- oder umzubauen.     

Volkssolidarität fordert Gegenmaßnahmen

„Die rasant steigenden Mietpreise in vielen deutschen Städten und Kommunen sind besonders für heutige und zukünftige Rentner/-innen eine existenzielle Bedrohung“, kommentiert der Präsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff die Studie. „Im Gegensatz zu erwerbstätigen Menschen haben sie in der Regel keine Möglichkeit, ihr Einkommen aufzubessern. Das im Lauf der letzten beiden Jahrzehnte deutlich abgesunkene Rentenniveau und die steigenden Wohnkosten sind eine explosive Mischung für Senior/-innen. Die Volkssolidarität fordert daher den massiven Ausbau der Förderung von altersgerechten Wohnungen. Gleichzeitig gilt es, zu gewährleisten, dass die gesetzliche Rente wieder den im Erwerbsleben erarbeiteten Lebensstandard sichert.“

Die komplette Studie des Pestel Instituts finden Sie hier