Volkssolidarität


Berlin

Fotos: Mario Zeidler

Halbzeit bei der Spendensammelaktion

Berliner Bürgermeister spenden für die Volkssolidarität / Spendensammlung noch bis zum 30. April

Halbzeit bei der Spendensammlung. Vom 1. März bis zum 30. April sind wieder viele Mitglieder der Volkssolidarität in Berlin unterwegs, um Spenden für die soziale Arbeit des Verbandes zu sammeln. Mit diesen Spenden finanzieren wir zahlreiche Projekte und soziale Angebote in der Stadt und unsere Nachbarschafts- und Mitgliederarbeit. Auch Bezirksbürgermeister spenden für die Volkssolidarität. Neben Michael Grunst (Lichtenberg) - wir berichteten bereits - spendeten nun Sören Benn (Pankow), Dagmar Pohle (Marzahn-Hellersdorf, Foto m.) und Gernot Klemm (Treptow-Köpenick).

Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf, sagt beim Besuch des neu gewählten Vorsitzenden des VS-Bezirksvorstandes Marzahn-Hellerdorf, Hans-Joachim Fortagne, und seiner Stellvertreterin Petra Ritter (Foto l.):

„Für mich ist die Volkssolidarität ein wichtiger Partner bei der Gestaltung des sozialen Zusammenlebens in Marzahn-Hellersdorf. Gemeinsam mit dem Verband gelingt es, wesentliche Projekte im Bezirk umzusetzen.“ 

Gernot Klemm, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat im Bezirksamt Treptow-Köpenick gab seine Spende an Bezirksvorsitzenden Thomas Fritsche mit den Worten:

„Die Volkssolidarität ist für mich ein unverzichtbarer Player in der Seniorenarbeit und der Altenhilfe. Als größter Sozial- und Wohlfahrtsverband im Bezirk bietet die Volkssolidarität nicht nur soziale Dienstleistungen wie das Servicewohnen in der Mahlsdorfer Straße oder in der ambulanten Pflege durch die beiden Sozialstationen in Treptow und in Köpenick an sondern sorgt auch für ein aktives Mitgliederleben. Genauso wichtig ist das Engagement in der Seniorenvertretung und in unseren zehn kommunalen Kiezklubs.“

 

Der Bürgermeister von Pankow, Sören Benn, spendet für die Sammelaktion der Volkssolidarität und gab ein Interview. Sammlerin ist Ortrud Georgy (Foto) von der Volkssolidarität in Pankow.

1. Welche persönliche Beziehung haben Sie zur Volkssolidarität?

Zum einen bin ich Mitglied der Volkssolidarität, zum anderen habe ich Kontakte zu vielen anderen Mitgliedern des Verbandes. Und wenn man in der DDR groß geworden ist, dann ist man auch ein stückweit mit der Volkssolidarität groß geworden.

2. Warum ist die Volkssolidarität aus Ihrer Sicht unterstützenswert?

Die Volkssolidarität organisiert Ehrenamtliche - schon deshalb ist sie wichtig wie viele andere Organisationen auch. Die Volkssolidarität ist eine davon, die gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität über ehrenamtliche Arbeit organisiert und eine Plattform gibt, die den Gedanken der Solidarität weiterträgt und -entwickelt.

3. Wo sehen Sie weitere Bedarfe für soziale Angebote in Ihrem Bezirk?

Mit einer älter werdenden Bevölkerung steigen auch die Bedarfe der Altenhilfe und der Altenpflege, aber auch des intergenerationellen Zusammenlebens. Und wir haben natürlich auch nicht die Ausstattung an Begegnungsorten in Pankow, die wir bei unserer Größe bräuchten.

4. Welche Konsequenzen hätte es für Pankow, wenn die Volkssolidarität die bisherigen Angebote nicht mehr realisieren könnte?

Das würde ein Loch reißen in die Angebotsstruktur Pankows, gar keine Frage, infrastrukturell aber auch im menschlichen Umgang miteinander. Viele Mitglieder der Volkssolidarität betreuen hunderte von älteren Menschen, die oft allein zu Hause leben und wo die Volkssolidarität der einzige Anknüpfungspunkt ist für so etwas wie Teilhabe.

5. Stichwort soziale Teilhabe. Welche Initiativen gibt es im Bezirk?

Wir haben das Netzwerk Leben im Alter in Pankow, wo wir uns bemühen, verbesserte Teilhabechancen zu entwickeln und den Sozialraum danach zu untersuchen, was die Barrieren für ältere Menschen sind und was man tun kann, damit Ältere möglichst lange am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dazu muss man sich den Sozialraum genau anschauen: Wie sind die Wegebeziehungen, wie die Einkaufsmöglichkeiten, welche ehrenamtlichen Strukturen gibt es?

6. Was war für Sie der Anstoß das Rathaus für die Veranstaltungsreihe der Volkssolidarität zu öffnen?

Ein Rathaus soll ja ein offenes Haus sein, in dem nicht nur die Verwaltung sitzt. So ein Ratssaal ist ja geradezu geschaffen dafür, öffentliche Veranstaltungen zu beherbergen. Und die Volkssolidarität bietet interessante Kulturerlebnisse und so passt das.

Den Link zu unserem Spendenkonto finden Sie hier.