Volkssolidarität


Berliner Volkssolidarität

Senatorin Dilek Kolat. Fotos: Mario Zeidler

Freunde und Förderer der Volkssolidarität feiern gemeinsam den Start ins neue Jahr

Inspirierender Neujahrsempfang der Volkssolidarität im Roten Rathaus

Bereits zum zweiten Mal hat die Volkssolidarität am 24. Januar zu einem Neujahrsempfang ins Rote Rathaus geladen. Das kann man dann schon fast eine Tradition nennen. In diesem Jahr waren der Landesverband Berlin und der Bundesverband der Volkssolidarität gemeinsame Gastgeber der Veranstaltung.

Etwa 200 Freunde, Förderer und natürlich Mitarbeitende der Volkssolidarität sind der Einladung gefolgt, um den Start ins neue Jahr zu feiern und über wichtige sozialpolitische Fragestellungen zu diskutieren.

„Die Arbeit am Menschen muss höher vergütet und bewertet werden als die Arbeit an Maschinen“, betonte Senatorin Dilek Kolat in Ihrem Grußwort, mit dem sie den Abend eröffnete. Ihre Ideen für eine bessere Vergütung der Pflegekräfte und eine Pflegevollversicherung für sozial schwache Berlinerinnen und Berliner, wurden mit viel Beifall bedacht. Die bundesweit erste „Pflegesenatorin“ sieht die Volkssolidarität als wichtigen Partner für gemeinsame Projekte, um Berlin noch solidarischer zu machen.

Dr. Heidi Knake-Werner griff diese Gedanken gern auf und forderte die politisch Verantwortlichen im Bund auf „über die Bekämpfung der Armut genauso viel zu reden wie über den Ausbau des Internets. Reichtum muss von oben nach unten verlagert werden, um wieder mehr Verteilungsgerechtigkeit zu schaffen.“ Die Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität und der Präsident der Volkssolidarität dankten Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen sowie Förderern der Volkssolidarität für ihren engagierten Einsatz und ihre wertvolle tägliche Arbeit.

Mahnende Worte in Richtung politische Entscheidungsträger fand Dr. Wolfram Friedersdorff und beschwor gleichzeitig die Kraft der Zivilgesellschaft. Der Präsident der Volkssolidarität sieht die Herstellung gleicher Lebensverhältnisse in Ost und West auch als wichtige Voraussetzung für den sozialen Frieden in Deutschland.

Eckard Feddersen machte sich in seinem Impulsreferat stark dafür, soziale Einrichtungen in andere Kontexte einzubinden. Bei der Planung von Bauvorhaben sollte auch die soziale Mischung der künftigen Bewohner mitgedacht werden. Ideen, die der renommierte Architekt bereits in vielen seiner Projekte umgesetzt hat. Sein Plädoyer wider die „Bescheidenheitsarchitektur bei sogenannten Sozialbauten“ und für barrierefreies und schönes Wohnen für alle Altersgruppen fand großen Zuspruch bei den Gästen.

Beim anschließenden Buffet tauschten die Gäste Ideen aus, schmiedeten neue Pläne für Projekte oder freuten sich einfach über ein Wiedersehen. Neuauflage in 2019 nicht ausgeschlossen.