Volkssolidarität


Berlin

Foto: Constance Frey / Volkssolidarität Berlin

Senat zu Besuch in Flüchtlingsunterkunft

Regierender Bürgermeister im Gespräch mit der Volkssolidarität

Zur Bezirkstour des Senats in Marzahn-Hellersdorf hat Michael Müller Halt in der Bitterfelder Straße gemacht. Dort betreibt die Volkssolidarität seit 2015 eine Einrichtung für Geflüchtete.

Mit dem Bus, der die Mitglieder des Berliner Senats bringt, kommt der Regenbruch. Unter strömendem Regen läuft auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller in den Eingangsbereich der Unterkunft ins Trockene. Dort berichten Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und Stadträtin Juliane Witt über diesen besonderen Standort. Hier werden zwei Gemeinschaftunterkünfte für Menschen mit Fluchtbiografie in Bürohäusern betrieben. Die Volkssolidarität betreibt die Einrichtung in der Bitterfelder Straße 13 seit 2015: Zuerst als Notunterkunft, heute als Gemeinschaftsunterkunft.

 

Carmen Bäcker leitet die Unterkunft der Volkssolidarität. Sie ist seit den ersten Stunden dabei, wie Dagmar Pohle betont. Damals lieferte die Bundeswehr die ersten Betten und baute sie in den Büroräumen zusammen. Zahlreiche Privatpersonen gaben Spenden ab: Kleidung, Spielzeug, Hygieneartikel und vieles mehr. Ehrenamtliche begrüßten die ersten Bewohner*innen und versorgten sie mit Zahnbürsten, Kleidung und Essen.

 

Als Carmen Bäcker von der gemeisterten Herausforderung berichtet, im laufenden Betrieb das Haus umzubauen, hört Michael Müller aufmerksam zu. Aus Büroräumen wurden nach den Vorgaben des Landes kleine Zimmer, dazu kamen Gemeinschaftsduschen und -küchen. Der Regierende fragt nach, Kameras klicken, der Regen lässt nach. Schon eilt die Gesellschaft weiter zur nächsten sozialen Einrichtung im Bezirk.