Volkssolidarität


Berlin

Landesvorsitzender Dr. Uwe Klett. Fotos: Mario Zeidler

Häusliche Gewalt ist keine Privatsache

Täterprojekt bei Frühjahrsempfang der Volkssolidarität geehrt

Opferschutz für Frauen beginnt bei der Präventionsarbeit mit gewalttätigen Männern. Seit 1999 erlernen Männer im Projekt „Beratung für Männer- gegen Gewalt“ neue Strategien für Konflikt-lösungen.

Gemeinsam mit Förderern und Partnern hat die Volkssolidarität Berlin am 11. April das zwanzigjährige Jubiläum ihres berlinweit einzigartigen und mehrfach ausgezeichneten Projektes bei einem Frühjahrsempfang im Schloss Biesdorf gefeiert.

In den Grußworten des Landesvorsitzenden Dr. Uwe Klett, der Staatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Sigrid Klebba , des Präsidenten des Bundesverbandes der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff und des stv. Vorsitzenden der Bezirksverordnetenversammlung von Marzahn-Hellersdorf Klaus-Jürgen Dahler wurde das Engagement des Landesverbandes Berlin in der Täterarbeit gewürdigt.Betont wurde aber auch, dass das Programm dringend ausgebaut werden sollte, da die Nachfrage nach dem Beratungs-angebot die vorhandenen Kapazitäten deutlich übersteigt.

Beim anschließenden Fachgespräch wurde deutlich, dass häusliche Gewalt keine Privatsache ist und erneute Gewalttaten nur mit einer angemessenen Betreuung der Täter verhindert werden können.

Wir danken der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf Maja Loeffler und der Referentin für Straffälligen- und Opferhilfe, Schuldner- und allgemeine Sozialberatung des DPW Landesverband Berlin e.V. Irina Meyer sowie dem Projektleiter von „Beratung für Männer-gegen Gewalt“ Gerhard Hafner für ihre fundierten Diskussionsbeiträge bei diesem Fachgespräch.