Volkssolidarität


Berlin

Vertreter der Teams der Mobilitätshilfedienste in Berlin. Fotos: Mario Zeidler

"Draußen spielt das Leben - wir bringen Sie hin"

30 Jahre senatsgeförderte Mobilitätshilfedienste

"Mobilität ist die Grundvoraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben," betont die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach auf der Festveranstaltung im Festsaal des Rathauses Charlottenburg anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Berliner Mobilitätshilfedienste. Heute bestehen 13 Mobilitätshilfedienste in allen Bezirken der Stadt. In Treptow-Köpenick ist die Volkssolidarität einer der Träger.

Beim Mobilitätshilfedienst Treptow-Köpenick sorgen sich 22 Festangestellte und Mitarbeiter aus Arbeitsgelegenheiten (MAE) um 291 Klienten, die ihre Wohnung aus eigener Kraft nicht mehr verlassen können. Sie werden begleitet zum Einkaufen, zum Arzt, zu Ämtern, zu Veranstaltungen oder zum Spazierengehen. Die 13 Dienste in ganz Berlin kümmern sich um rund 4.000 Menschen. Was vor 30 Jahren als Modellprojekt in Charlottenburg begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem berlinweiten Angebot, das seines Gleichen sucht. Deutschlandweit ist Berlin mit den Mobilitätshilfedienst einmalig und ein Vorreiter. Den Stolz darauf brachten alle Redner und Gäste an diesem Tag zum Ausdruck.