Volkssolidarität


Foto: Volkssolidarität Westerzgebirge e.V.

Volkssolidarität fordert Förderung für Sozialarbeit in Kitas

MDR besucht Kita in Magdeburg

Der MDR berichtet über die Kita „Weltkinderhaus“ in Magdeburg und führt ein Gespräch mit Cornelia Kurowski, Geschäftsführerin des Kinder-, Jugend- und Familienwerk der Volkssolidarität in Sachsen-Anhalt, zum Thema „Kita-Sozialarbeit“.

In Schulen sind Sozialarbeiter/-innen in den meisten Bundesländern schon seit mehreren Jahren tätig. Sie unterstützen Lehrerschaft und Erzieher/-innen bei pädagogischen Herausforderungen und helfen Schüler/-innen und ihren Familien in psychischen Krisensituationen, finanziellen Problemlagen oder bei komplizierten Anträgen und Behördengängen. Vielerorts unterstützen sie Familien mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung dabei, sich in ihrem neuen Leben in Deutschland zurecht zu finden.

Was in den Schulen zunehmend eine feste Größe wird, ist in den Kindertagesstätten in Deutschland noch lange nicht angekommen. Dabei ist der Bedarf an Sozialarbeit in den vorschulischen Einrichtungen genauso groß. Gerade in Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege ist die Nähe der Pädagog/-innen zu den Kindern und ihren Familien noch besonders groß. Deswegen sind sie in vielen kritischen Lebenslagen für die Eltern wichtige Ansprechpartner/-innen. Eine Aufgabe, der sie gerecht werden wollen, die sie aber im Kontext ihrer pädagogischen Aufgaben sowie von Zeit- und Personalmangel nicht gerecht werden können und auch nicht müssen.

Cornelia Kurowski erläutert in ihrem Interview mit dem MDR SACHSEN-ANHALT Bedeutung und Notwendigkeit von Kita-Sozialarbeit. Der Bericht über das „Weltkinderhaus“ der Volkssolidarität in der Magdeburger Neustadt gibt zudem wichtige Hintergrundinformationen zum Thema aus der Perspektive der Praxis.

MDR-Interview mit Cornelia Kurowski

Warum in Kitas Sozialarbeiter dringend gebraucht werden