Volkssolidarität


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Rassismus geht uns alle an

Volkssolidarität zum Internationalen Tag gegen Rassismus

1966 riefen die Vereinten Nationen den 21. März als Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung aus. Der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff, nimmt den heutigen Tag zum Anlass, um Position gegen Rassismus und Antisemitismus zu beziehen.

Der Verbandspräsident betont: „Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft diskriminiert und ausgegrenzt werden. Sie sind unsere Verwandten, Freund/-innen, Nachbar/-innen und Arbeitskolleg/-innen.“

Gedenken an die Opfer

193 Menschen wurden seit 1990 in der BRD von Rechtsextremisten und Rassisten getötet. „Wir gedenken heute auch den Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt. Rassismus darf nicht ignoriert oder verharmlost werden“, so Friedersdorff.

„Die Gewalttat in Christchurch in der vergangenen Woche mahnt uns, für den Zusammenhalt der Gesellschaft und gegen Rassismus und Rechtsextremismus aufzustehen.“ Am Freitag, 15. März 2019 drang ein bewaffneter Mann in Christchurch, Neuseeland, in eine Moschee, in der von etwa 300 Menschen beteten und schoss mit einer Schnellfeuerwaffe um sich. Dabei verletzte er zahlreiche Menschen und tötete 50 Menschen. Sein Motiv war rechtsextremistisch und rassistisch.

Gemeinsam gegen Rassismus

In unserem Verband arbeiten und engagieren sich schon seit der Gründung 1945 Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und Religion. Gegenseitiger Respekt und Achtung sind der Garant für eine gelungene Zusammenarbeit und ein gelungenes Zusammenleben.“
Dr. Wolfram Friedersdorff warnt vor einem weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft. „Rassismus spaltet unsere Gesellschaft und sorgt dafür, dass Teile dieser Gesellschaft ausgegrenzt werden. Für diese Ausgrenzung sind nicht zuletzt die verantwortlich, die Hass und Hetze streuen. Gerade in diesen Zeiten sei es nötig, dass Gesellschaft und Politik ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben und gegen Rassismus setzen.“

Werte der Volkssolidarität

Die Volkssolidarität ist Gründungsmitglied des Bündnisses #unteilbar „Für eine offen und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung“. Sie bekennt sich zu Humanität und Menschenwürde, Frieden und Antifaschismus, Demokratie und Toleranz als Grundwerte ihres Handelns und tritt für soziale Gerechtigkeit ein. Unser Leitfaden ist Artikel 1 des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, unser Motto: Miteinander – Füreinander – Solidarität leben.“

Informationen zur Großdemonstration „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ am 19. Mai 2019.