Volkssolidarität


VB Lausitz

Man trifft sich beim „Blümchenkaffee“

Ein neues Angebot gibt es seit Juli im Mehrgenerationenhaus der Volkssolidarität in Spremberg. Jeden letzten Dienstag im Monat findet das Treffen „Blümchenkaffee“ statt, organisiert von der Freiwilligenagentur Spremberg. Die Veranstaltung ist aus einer Idee der Wunschgroßeltern entstanden, die sich gern mit den Eltern und Kindern zwanglos bei Kaffee und Kuchen treffen wollen.

 

 

 

Das Projekt „Wunschgroßeltern“ ist bei der Freiwilligenagentur angesiedelt. Derzeit gibt es fünf aktive Senioren, die in die Rolle der Großeltern auf Zeit schlüpfen und sich mit insgesamt 11 Kindern beschäftigen. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Spree-Neiße, Kerstin Kossack und Christina Bieder von der Stadt Spremberg waren ebenfalls zu Gast beim Auftakt zu diesem neuen Mehrgenerationenangebot. Anerkennung gab es für das Projekt der Freiwilligenagentur selbst, aber auch für die fantasievolle Tischdekoration. Für die Kinder stand ein Raum zum Spielen zur Verfügung. Ingeborg Röhl, die ebenfalls eine Zeit lang als Wunschgroßmutter fungierte, bot sich an, mit den Kindern Steine zu bemalen.

Was ist ein „Blümchenkaffee“? Die Gäste im Kontaktcafé der Volkssolidarität erfuhren es von Sabine Rackel, der Leiterin der Freiwilligenagentur.

Dazu hatte sie extra alte Sammeltassen besorgt, die auch innen mit Blumen dekoriert sind. Wenn man diese Blumen durch den Kaffee hindurch sehen kann, ist er so dünn, dass er den Namen „Blümchenkaffee“ verdient hat.

Insgesamt waren an diesem Nachmittag 20 Gäste im Kontaktcafé. Für die Kinder gab es Süßes und für die Erwachsenen natürlich auch einen Kaffee, bei dem man nicht bis zum Boden der Tasse schauen konnte. Sie alle verlebten angenehme Stunden und waren sich einig, dass dieses Generationentreffen wiederholt werden sollte. Dabei sein kann jeder, der das Gespräch mit Alt und Jung sucht. Das nächste „Blümchenkaffee“ findet am 29. August, 15 Uhr statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 (Bild & Text: Carola Krickel)