Volkssolidarität


Südwestmecklenburg e.V.

Tagespflege in Prislich

Tagsüber betreut – nachts im eigenen Bett

Zu Hause alt werden. Das wünscht sich jeder.

Die Tagespflege der Volksolidarität in Prislich macht es möglich: Tagsüber in der betreuten Pflege, nachts und an den Wochenenden in den heimischen vier Wänden.

Senioren und Angehörigen bringt das Erleichterung und Entlastung, wenn die Mobilität im Alter nachlässt und fremde Hilfe notwendig wird.

„Wir geben Hilfe, Betreuung und Pflege nach Wünschen und Bedürfnissen in gemütlicher Atmosphäre“, sagt Leiterin Monika Kukla.

Hingebungsvoll kümmern sich unsere Fachkräfte um die Bewohner und sorgen für

  • Behandlungen nach ärztlichen Anweisungen 
  • Geregelte Struktur am Tag
  • Soziale Kontakte
  • Vermeidung von Isolation
  • Abwechslung und Beschäftigung
  • Beratung
  • Begleitung im Pflegealltag in- und außerhalb der Tagespflege

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„Senioren machen viel Spaß“

Monika Kukla leitet die VS-Tagespflege in Prislich, spricht über ihre Arbeit und Zeitmangel

Sie ist 42 Jahre alt und verbringt ihren Tag am liebsten mit Senioren. Monika Kukla liebt ihren Job als Altenpflegerin. Seit Mai 2016 leitet sie nun die Tagespflege der Volkssolidarität in Prislich und spricht über Spaß an der Arbeit, Stress und Fachkräftemangel.

Wie ist es, mit Senioren zu arbeiten?

Monika Kukla: Wir haben mit unseren Seniorinnen und Senioren sehr viel Spaß, lachen viel, singen Lieder und erzählen Geschichten. In 70, 80 oder 90 Lebensjahren kommen viele Erlebnisse zusammen. So alt sind unsere Senioren schon und freuen sich des Lebens. Sie puzzeln bei uns im großen Garten, genießen die Sonne am Teich und klönen auf der Terrasse oder im Wintergarten. 

Warum sind Einrichtungen wie die Tagespflege in der heutigen Zeit so wichtig?

Kukla: Die Tagespflege ist das Bindeglied zwischen häuslichem Pflegedienst und Altenpflegeheim. Zu uns kommen Seniorinnen und Senioren, die nicht mehr allein zu Hause bleiben können, aber noch nicht ins Altenheim müssen. Wir betreuen sie am Tag, die Nächte und Wochenenden verbringen sie bei ihren Angehörigen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung. So entlasten wir auch die Angehörigen, die oft berufstätig sind und ihre älteren Familienmitglieder bei uns in guten Händen wissen. Das funktioniert für viele sehr gut, einige unserer Tagesgäste besuchen uns schon seit zehn Jahren regelmäßig. Natürlich bleiben einige auch nur mehrere Monate, aber das hat häufig gesundheitliche Gründe.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Kukla: Ich wünsche mir mehr Akzeptanz für ältere Menschen und für den Beruf des Altenpflegers. Ich liebe meine Arbeit und möchte nichts anderes machen. Leider gibt es viel zu wenige von uns, aber vielleicht ändert sich das ja noch.