Volkssolidarität


Südwestmecklenburg e.V.

Zwei VS-Kitas mit Schulweg-Orden ausgezeichnet

Verkehrswacht: Boizenburger "Haus Sonnenschein" und Neu Kalißer "Abenteuerland" mit "vorbildlicher" Verkehrserziehung

Mehr Sicherheit für ABC-Schützen. Weniger Sorgen für Eltern. Und ein Lob an Erzieher. Weil sie die Vorschulkinder so gut auf ihren Schulweg vorbereitet haben, erhielten das „Haus Sonnenschein“ in Boizenburg und das „Abenteuerland“ in Neu Kaliß jeweils einen von 35 Schulweg-Orden vom Verkehrsministerium. „Für ihren Einsatz zum Wohle unserer Kinder, für deren sicheren Start ins Leben als Verkehrsteilnehmer“, sagte Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich, die selbst Mutter eines Sohnes ist. Auch Eltern müssen ihrer Ansicht nach darauf vorbereitet werden, wie ihre Kinder den Straßenverkehr wahrnehmen. Dazu gibt das Verkehrsministerium jede Menge Tipps.

Verkehrserziehung mit Pittiplatsch und Herrn Fuchs

Das Thema Sicherheit im Straßenverkehr hatte die Kita-Kinder in Boizenburg schon rund hundert Tage vor ihrer Einschulung beschäftigt. Balancier-Schildkröten, Slalom-Parcours und Fahrradhelme - mit passenden Spielen, lustigen Liedern und jeder Menge Spaß bereitete die Landesverkehrswacht die Vorschulkids auf ihren Schulweg vor. Selbst Pittiplatsch und Herr Fuchs waren mit von der Partie, testeten das Wissen der Lütten und lobten für bestandene Aufgaben 

Andere Perspektive, weniger Geräusche

„Kinder nehmen ihre Umwelt und damit auch den Straßenverkehr ganz anders wahr als Erwachsene“, erklärte die Staatssekretärin weiter. „Kinder sind kleiner und haben eine ganz andere Perspektive. Sie hören Verkehrsgeräusche leiser und nehmen so Gefahrenquellen anders wahr.“

Deshalb ist die Verkehrserziehung in den Kitas so wichtig. Für ihr besonderes Engagement erhielten 20 Einrichtungen im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus den Großen Schulweg-Orden, darunter auch die Boizenburger VS-Kita, und 15 weitere Kitas regional die kleine Version der Auszeichnung, wie die Kita aus Neu Kaliß.

Tödlichen Unfällen vorbeugen

Übrigens hatte es im Jahr 2016 keine tödlichen Schul- oder Schulwegunfälle gegeben, wie die Unfallkasse MV mitteilt. Dennoch verunglückten in MV laut Statistischem Landesamt mehr als 200 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren im Straßenverkehr unter anderem auf dem Schulweg.