Volkssolidarität


Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Kurzzeitpflege

Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson

Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens vier Wochen je Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat.

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die Verhinderungspflege bis zu einem Maximalbetrag von 1.510 Euro im Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass die Ersatzpflege durch Pflegepersonen sichergestellt wird, die mit dem Pflegebedürftigen nicht bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind und nicht mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben.


Kurzzeitpflege


Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden und reicht auch teilstationäre Pflege nicht aus, kann für maximal vier Wochen im Kalenderjahr die Pflege in einer vollstationären oder Kurzzeitpflegeeinrichtung in Anspruch genommen werden.
Auch Anspruch auf Kurzzeitpflege besteht für Kinder unter 18 Jahren in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder anderen geeigneten Einrichtungen.
Um diese Leistungen erhalten zu können müssen Sie einen Antrag auf Kurzzeitpflege bei der Pflegekasse stellen.
Die Pflegekasse übernimmt die pflegerischen Kosten der Kurzzeitpflege für maximal 28 Kalendertage bis zu einem Maximalbetrag von 1510 Euro pro Kalenderjahr. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen vom Pflegebedürftigen selbst übernommen werden. Die Höhe der Kosten ergibt sich aus dem gültigen Tagessatz der jeweiligen Einrichtung.

Wir beraten Sie professionell und planen mit Ihnen zusammen eine individuelle und bedarfsgerechte Betreuung und Pflege.