Volkssolidarität


RV Oberland e.V.

Die ambulanten Pflegedienste der Volkssolidarität RV Oberland e.V. bestehen seit 1991.

Unser Pflegeauftrag beginnt dort, wo Menschen nicht mehr oder nicht mehr vollständig in der Lage sind, die Verrichtungen des täglichen Lebens selbst auszuführen oder Pflege durch nahestehende Angehörige nicht erbracht werden kann.

Unser kompetentes Pflegeteam, bestehend aus examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern, Altenpflegern, Pflegehelfern und Hauswirtschaftern verfolgt das Ziel Gesundheit wieder herzustellen, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, Leiden zu lindern sowie Sterbenden und ihren Angehörigen beizustehen. Erstes Gebot der pflegerischen Tätigkeit ist Zuwendung zum Menschen durch den Aufbau eines engen Vertrauensverhältnisses zwischen Patient und Pflegemitarbeiter.

 

Pflegeleitbild der Sozialstationen der Volkssolidarität RV Oberland e.V.

 

Die Volkssolidarität Regionalverband Oberland e. V. ist ein parteipolitisch und konfessionell unabhängiger und gemeinnütziger Verein der freien Wohlfahrtspflege.

Grundlage der Tätigkeit der Sozialstation bildet das Leitbild des Regionalverbandes.

Im Sinne dieses Leitbildes nehmen wir die Gesundheits-, Kranken- und Sozialpflege wahr. Wir achten die Würde des Menschen.

Bei der Pflege und Betreuung unserer Patienten respektieren wir deren Individualität, ihre Persönlichkeit, Weltanschauung und soziale bzw. kulturelle Identität.

Die Sozialstation wurde 1991 gegründet. Das Team von Pflegefachkräften, Pflegemitarbeitern und Hauswirtschaftlerinnen stellt sich dem Pflegeauftrag dort, wo die Patienten nicht mehr oder nicht mehr vollständig in der Lage sind, die Verrichtungen des täglichen Lebens selbst auszuführen oder Pflege von Laien nicht erbracht werden kann.

Wir verstehen die Pflege als Prozess von der Pflegeplanung bis zur Ergebniskontrolle. Die Betrachtung der Ganzheitlichkeit des Menschen, entsprechend der Pflegetheorie von Frau Prof. Monika Krohwinkel, bildet die Grundlage unserer Arbeit. Ziele der pflegerischen Tätigkeit sind Gesundheit wiederherzustellen, Eigenpotenziale der Patienten zu stärken, Leiden zu lindern und Sterbenden beizustehen.

Anhand von Grundbedürfnissen und Lebensaktivitäten der Patienten erarbeiten wir Kriterien, die helfen, die Probleme und Ressourcen eines Pflegebedürftigen aus pflegerischer Sicht individuell zu erfassen und eine Pflegediagnose zu erstellen, die den Pflegebedürftigen unterstützt und sein soziales Umfeld in den Pflegeprozess einbezieht. Gemeinsam mit dem pflegebedürftigen Menschen und / oder deren Angehörigen planen wir die Pflege. Wir knüpfen an den vorhandenen Kompetenzen des Patienten an und fördern diese.

Transparenz in unserer Arbeit erzielen wir durch enge Kontakte zum sozialen Umfeld der Patienten, fortlaufende Dokumentation des Pflegeprozesses, Arbeit mit Pflegestandards und regelmäßige Dienst- und Fallbesprechungen. Die Arbeit des Pflegedienstes wird bestimmt von der Bereitschaft der Mitarbeiter sich regelmäßig weiterzubilden, von bedarfsgerechter Dienstplangestaltung, exakter Leistungsabrechnung und regelmäßigen Beziehungen zu Institutionen, Einrichtungen, behandelnden Ärzten und Angehörigen.

Die Auseinandersetzung, Verinnerlichung und Anwendung der Ziele und Werte der Volkssolidarität betrachten wir als permanenten Prozess der Teamentwicklung.

Wir unterstützen mit unserer Pflegetätigkeit das Verbleiben Pflegebedürftiger in ihrer häuslichen Umgebung und somit in ihrem sozialen Umfeld.

Hohe Qualität der pflegerischen Arbeit und Kundenorientiertheit verbunden mit humanistischem Gedankengut sind Schwerpunkte unserer Arbeit.

 

Die Sozialstationen bieten für die Regionen Schleiz, Hirschberg und Bad Lobenstein/Wurzbach folgende Leistungen an:

 

1. Häusliche Krankenpflege/ Leistungen nach SGB V

Injektionen und Verbände, Blutzuckermessungen, Stromversorgung, Arzneimittelgabe, An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen, …

Die Leistungen nach SGB V werden vom Haus- oder Facharzt verordnet, von der Krankenkasse genehmigt und von den Fachkräften des ambulanten Pflegedienstes erbracht.

 

2. Leistungen der Pflegeversicherung/ Leistungen nach SGB XI

Grundpflegen in verschiedenen Umfängen (wie Körperwäsche und -pflege, Baden, Betten und Lagern)
Hauswirtschaftliche Dienstleistungen,
Beschaffung von Medikamenten,
Hilfe bei der Zubereitung und Einnahme der Mahlzeiten,
Hilfe beim Einkaufen, …

Die Versicherten stellen einen Antrag bei der zuständigen Pflegekasse, werden vom MDK begutachtet und von der Pflegekasse eingestuft.

Pflegefachkräfte und Pflegemitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes erbringen, die im Pflegevertrag beschriebenen Leistungen. Die Abrechnung erfolgt mit der zuständigen Pflegekasse.

 

3. Ergänzende Angebote

Die Volkssolidarität Regionalverband Oberland e.V. und die von ihr getragenen Sozialstationen gehen in ihrem Leitbild von einer umfassenden, sozial- gesellschaftlichen Betrachtung des Menschen aus. Daher geht Betreuung der Klienten über die reine Pflege hinaus.

 

a) Seniorenveranstaltungen

Regelmäßig finden Seniorenveranstaltungen mit unterschiedlicher inhaltlicher Ausrichtung statt. Die Veranstaltungen sind vor allem darauf gerichtet, Isolationsgefahren entgegenzuwirken und soziale Kontakte zu erhalten bzw. neu zu begründen. Kommunikative Beziehungen und soziale Kontakte tragen entscheidend zur Erhöhung der geistigen und körperlichen Mobilität bei und ergänzen den Pflegeprozess. Mehrmals im Jahr werden Patiententreffs durchgeführt. Die Nachmittage werden von Mitarbeitern des Regionalverbandes unter Einbeziehung der Senioren vorbereitet und gestaltet. Neben gemütlichen Kaffeerunden werden kreative Angebote und Vorträge zu verschiedenen Themen durchgeführt.

 

b) Beratung zu sozialrechtlichen und allgemein - praktischen Problemen

Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes und der Volkssolidarität unterstützen Betreute und deren Angehörige beim Umgang mit Behörden bzw. Ämtern sowie bei notwendigen Antragstellungen. Es werden keine Rechtsberatungen durchgeführt.

 

c) Mobile Mittagessenversorgung/ Essen auf Rädern

Neben den pflegerischen Leistungen wird durch die Sozialstation der mobile Mittagessentisch vermittelt. In der Woche erfolgt die Essenversorgung durch Frischessen (möglich ist auch Diät- und Spezialkost), am Wochenende kann Assiettenessen bezogen werden. Das Mittagessen wird von Pflegekräften und Zivildienstleistenden zu den Betreuten transportiert oder von Mitarbeitern in den Begegnungsstätten an die Senioren verabreicht.

 

d) Leistungen nach Pflegeleistungsergänzungsgesetz/ Demenzbetreuung

Mitarbeiter der Sozialstation erbringen professionelle Hilfen zur Entlastung pflegender Angehöriger und zur Stabilisierung spezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten der Patienten nach § 45b Abs.1 SGB XI. Die Leistungen werden in der Häuslichkeit der Betreuten oder in Räumen der Sozialstation erbracht. Durch unsere Mitarbeiter erfolgt eine Beratung zu zielen, Inhalten, Organisation und Finanzierung der Leistungen.

 

e) Urlaubs- und Überbrückungspflege