Newsletter Volkssolidarität e.V. Newsletter
November 2016

Volkssolidarität

Fachtagung des Kompetenzzentrums Pflege der Volkssolidarität

Der Sozialethiker Prof. Friedhelm Hengsbach sprach am 23. November 2016 auf der Fachtagung über die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Pflege hierzulande und übte deutliche Kritik am politisch gewollten und betriebenen Abbau des Sozialstaates. „Bunte Pflege – wir sind ein interkultureller Arbeitgeber“ war das Thema der Tagung. Etwa 50 Teilnehmende aus den Verbandsgliederungen waren der Einladung des Kompetenzzentrums gefolgt.
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Fachtagung des Kompetenzzentrums Flucht und Migration

Das Thema „Finanzierungsmöglichkeiten im Bereich der Flüchtlingshilfe“ beschäftigte das Kompetenzzentrum Flucht und Migration der Volkssolidarität am 3. November 2016. Das Gremium hatte Interessierte und Beschäftigte des Verbandes zu einem Fachtag in die Notunterkunft für Flüchtlinge im Berliner Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf eingeladen.
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Volkssolidarität in Thüringen mit neuer Spitze

Die Delegiertenversammlung des Landesverbandes Thüringen wählte am 18. November 2016 einen neuen Landesvorsitzenden und einen neuen Landesvorstand. Der bisherige langjährige Vorsitzende Dr. Frank-Michael Pietzsch übergab das Amt an Carsten Ruhle.
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Volkssolidarität Berlin mit neuer Satzung

Auf der Landesdelegiertenkonferenz der Volkssolidarität Berlin am 9. November 2016 haben die 73 Delegierten einstimmig eine geänderte Satzung verabschiedet. Außerdem schaute das Plenum im Kulturhaus in Berlin-Karlshorst auf zwei Jahre erfolgreiche Arbeit des aktuellen Vorstands zurück.
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Landesdelegiertenversammlung der Volkssolidarität an der Ostseeküste

Auf der Delegiertenversammlung des Landesverbandes der Volkssolidarität in Mecklenburg-Vorpommern  am 4. November 2016 in Greifswald wurde unter anderem eine neue Satzung des Landesverbandes verabschiedet. In dieser ist das künftige Zusammenwirken von Landesverband einerseits sowie Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden in verbandsrechtliche Form gebracht.
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Landesverband Brandenburg: Beratung zu Veränderungen in der Pflege ab 2017

Menschen, die Pflege benötigen, sollen alle Leistungen bekommen, auf die sie gesetzlichen Anspruch haben. Gleichzeitig muss auf Wirtschaftlichkeit in der Pflegearbeit auch der Volkssolidarität geachtet werden. Bei einer Informations- und Beratungsveranstaltung zum Thema Pflegestärkungsgesetz II im November in Potsdam ging es darum, wie diese beiden Vorgaben optimal zu vereinigen sind.
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Ortsgruppe Ratingen bringt Geflüchtete und Einheimische zusammen

„Zum letzten Kennenlernfrühstück der Volkssolidarität in den Räumen der Evangelischen Gemeinde in diesem Jahr kamen viele Gäste.“ Das berichtete die Zeitung Rheinische Post in ihrer Onlineausgabe am 15. November 2016. „Gerade aus den Reihen der Flüchtlinge wurde oft der Wunsch nach Kontakten mit Deutsch sprechenden Menschen geäußert.“
Weiter zum Beitrag Rheinische Post online vom 15.11.16

VS-Shop: Neugestaltete Jacke „5 in 1“

Die bewährte Mehrfachjacke „5 in 1“ zählt in neuer Gestaltung zu den neuen Angeboten des VS-Shops. Sie kann als Herbst-, Winter- oder leichte Sommer- und Regenjacke verwendet werden, ist wasserdicht, atmungsaktiv, strapazierbar und pflegeleicht. Sie kann ab sofort vorbestellt werden.
Weiter zum Angebot VS-Shop online

Ostdeutschland und Einheit

Bundesregierung: „Ost-West-Angleichung kommt bis 2025“

„2025 wird die deutsche Einheit auch in puncto Rente vollendet sein. Dann werden Ost- und West-Rente auf gleicher Grundlage berechnet.“ Das kündigte die Bundesregierung am 25. November 2016 nach einer Koalitionsberatung an. „Dafür wird der Rentenwert Ost ab 2018 bis 2025 schrittweise angeglichen. In gleichem Zuge wird die derzeitige Höherwertung der Löhne Ost abgeschmolzen.“
Der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff, dazu am selben Tag: „Enttäuschend ist, dass das Versprechen des Koalitionsvertrages, die Renteneinheit bis 2020 herzustellen, nicht eingehalten wird.“
Weiter zur Pressemitteilung der Bundesregierung vom 25.11.16 online
Weiter zur Pressemitteilung der Volkssolidarität vom 25.11.16 online

Soziale Einheit bei der Rente bisher Fehlanzeige

Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen hat am 16. November 2016 ein Video zur bisher ausgebliebenen Renteneinheit in Ost und West online veröffentlicht. Darin wird u.a. Antwort auf die Frage gegeben: „Woher das kommt und wie lange es noch so bleiben wird?“
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Rente und Alterssicherung

Beschäftigte müssen für ausreichende Rente immer länger arbeiten

„Wegen des sinkenden Rentenniveaus müssen Beschäftigte immer länger arbeiten, um auf eine ausreichende Rente zu kommen.“ Das berichtete das Onlinemagazin Ihre-Vorsorge.de am 30. November 2016 und berief sich auf eine Analyse des Rentenexperten Johannes Steffen. „Auch die jetzt von Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) vorgeschlagene untere 'Haltelinie' für das Rentenniveau von 46 Prozent hält diese Entwicklung nicht auf.“
Der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (81) hält das von der Amtsnachfolgerin Nahles geforderte Mindest-Rentenniveau von mindestens 46 Prozent für unzureichend, berichtete die Nachrichtenagentur dpa am 28.November 2016.
Weiter zum Beitrag auf Ihre-Vorsorge.de vom 30.11.16
Weiter zum dpa-Beitrag auf Ihre-Vorsorge.de vom 28.11.16

Bundesregierung: „Rente auch zukünftig stabil und solide“

„Der Beitragssatz zur Rentenversicherung und die Kaufkraft der Rente bleiben stabil.“ Das erklärte die Bundesregierung in einer Pressemitteilung vom 30. November 2016. „Das zeigen sowohl die im Rentenversicherungsbericht enthaltenen Vorausberechnungen bis 2030 als auch der Alterssicherungsbericht. Das Kabinett hat beide Berichte beschlossen.“
Weiter zur Pressemitteilung der Bundesregierung vom 30.11.16 online

Über die gewollte und vernebelte Demontage der gesetzlichen Rentenversicherung

Der Renten- und Versicherungsexperte Holger Ballodis hat in einem am 11. November 2016 vom Onlinemagazin Nachdenkseiten veröffentlichten Interview auf die „Rentengehirnwäsche“ aufmerksam gemacht: „Wir stecken in der Renten- und Armutsdebatte mittendrin in einem Kampf um Worte. Altersarmut, die bereits jetzt ein riesiges Problem darstellt und nachweisbar weiterwächst, wird neuerdings schlicht wegdefiniert. Und was es demnach nicht gibt, muss man ja auch nicht bekämpfen.“
Weiter zum Beitrag auf den Nachdenkseiten vom 11.11.16

Kritik an der Rentenpolitik der Gewerkschaften

„Gewerkschaften blinken in der Rentenpolitik links und biegen heimlich rechts ab“. Das stellte Albrecht Müller in einem am 7. November 2016 veröffentlichten Beitrag im Onlinemagazin Nachdenkseiten fest.
Weiter zum Beitrag auf den Nachdenkseiten vom 7.11.16

Unions-Politiker: Wer länger lebt, soll auch länger arbeiten

Die Union fordert, das Rentenalter künftig an die weiter steigende Lebenserwartung zu koppeln. Über den Vorstoß für längere Lebensarbeitszeiten berichtete das Magazin Spiegel online am 5. November 2016.
Weiter zum Beitrag Spiegel online vom 5.11.16

Geringverdiener sollen mehr privat vorsorgen

„Kleinverdiener sollen mehr „riestern“ oder eine Betriebsrente abschließen – ein neues Gesetz will Anreize dafür schaffen“, berichtete die Tageszeitung taz online am 4. November 2016. „Haben diese Altersarmen ein bisschen Geld aus einem Riestervertrag oder einer Betriebsrente angespart, wird dieses Einkommen erst angerechnet, bevor man Grundsicherungsleistungen bekommt.“ Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) wolle das jetzt ändern.
Weiter zum taz-Beitrag online vom 4.11.16

Familie und Kinder

Studie: Väter haben durch Elternzeit keine Lohneinbußen

„Wenn Väter Elternzeit nehmen, wirkt sich das nicht negativ auf die Entwicklung ihrer Löhne aus. Wählen Väter dagegen Teilzeit, um Beruf und Familie besser zu verbinden und mehr Zeit für ihre Kinder zu haben, müssen sie mit Lohneinbußen und Karrierenachteilen rechnen.“ Das ist das Ergebnis einer am 28. November 2016 vorgestellten Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).
Weiter zur WZB-Pressemitteilung vom 28.11.16 online

Unterhaltsvorschuss soll länger gezahlt werden

Ab 2017 soll der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt werden. Darauf einigte sich das Bundeskabinett und hob damit die bisherige Altersgrenze von 12 Jahren sowie die maximale Bezugsdauer von 72 Monaten auf, wie das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) am 16. November 2016 mitteilte.
Weiter zur BMFSFJ-Pressemitteilung vom 16.11.16 online

Gesundheit und Pflege

Pflegenotstand in Krankenhäusern Thema im Bundestag

In den Krankenhäusern besteht nach Darstellung von Betriebsräten ein gefährlicher Pflegenotstand. Anlässlich einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages über einen Antrag der Fraktion Die Linke am 30. November 2016 appellierten laut eines berichtes des Informationsdienstes heute im bundestag (hib) Arbeitnehmervertreter an den Gesetzgeber, verbindliche Personalstandards in den Kliniken einzuführen.
Weiter zum Beitrag hib online vom 30.11.16

Tipps zu den neuen Regelungen in der Pflege

Die Zeitschrift Finanztest veröffentlichte in ihrem Heft 12/2016 einen Beitrag über die wichtigsten Regelungen des Pflegestärkungsgesetzes. „Viele Pflegebedürftige bekommen ab Januar 2017 mehr Pflegegeld und mehr Pflege­leistungen. Vor allem in der häuslichen Pflege und bei Demenz können das mehrere hundert Euro im Monat sein.“
Weiter zum Beitrag von Finanztest online

Armut und Obdachlosigkeit

Zahl der Sozialhilfeempfänger weiter gestiegen

„Zum Jahresende 2015 erhielten in Deutschland knapp 8,0 Millionen Menschen und damit 9,7 Prozent der Bevölkerung soziale Mindestsicherungsleistungen“, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am 28. November 2016 mit. Im Jahr 2014 seien es knapp 7,4 Millionen Menschen beziehungsweise 9,1 Prozent gewesen. „Die Zunahme im Jahr 2015 geht überwiegend auf den starken Anstieg der Bezieherinnen und Bezieher von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz von 363 000 auf rund 975 000 Leistungsberechtigte zurück.“
Weiter zur Destatis-Pressemitteilung vom 28.11.16 online

Immer mehr Menschen überschuldet

„Nicht nur, dass immer mehr Menschen kaum über die Runden kommen, auch haben immer mehr mit Überschuldung zu kämpfen.“ Darauf machte ein Beitrag vom 24. November 2016 auf der Homepage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aufmerksam. „So sind hierzulande 10,1 Prozent der volljährigen Bevölkerung bzw. 6,8 Millionen Bürger überschuldet. Seit Jahren steigt der Anteil der überschuldeten Personen.“ Das gelte auch zunehmend für Menschen mit Arbeit.
Weiter zum Beitrag DGB-Klartext online vom 24.11.16

Armut trotz Arbeit nimmt in Europa zu

Die Zahl derjenigen, die trotz Arbeit in Armut leben oder von dieser bedroht sind, der sogenannten „working poor“, nimmt zu. Darauf machte das Onlinemagazin Telepolis in einem Beitrag vom 14. November 2016 aufmerksam und berief sich auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. „Dass der Anteil der working poor in Deutschland zugenommen habe, wird mit dem
‚wachsenden Niedriglohnsektor und einer Dualisierung des Arbeitsmarktes erklärt‘.“
Weiter zum Telepolis-Beitrag vom 14.11.16

Schlechte Bildungschancen für „Hartz-IV“-Kinder

Sozial benachteiligte, aber intelligente Kinder haben im bundesdeutschen Bildungssystem kaum eine Chance. Darauf machte ein Beitrag der Krefelder Lokalausgabe der Westdeutschen Zeitung online vom 11. November 2016 an einem konkreten Beispiel aufmerksam. „Gerade auf den Gymnasien passe deren Lebenswirklichkeit nicht mit den Anforderungen von Lehrern und anderen Eltern zusammen.“
Weiter zum Beitrag Westdeutsche Zeitung online vom 11.11.16

Bundesrat fordert Neuberechnung der „Hartz-IV“-Regelsätze

Die Bundesländer haben Zweifel, ob die von der Bundesregierung geplante „Hartz-IV“-Erhöhung den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts gerecht wird und die neuen Regelsätze tatsächlich zu einer Besserstellung der Leistungsberechtigten führen. Das teilte der Bundesrat am 4. November 2016 mit. Die Länder forderten eine bedarfsgerechte Ermittlung der Regelsätze.
Weiter zur Pressemitteilung des Bundesrates vom 4.11.16 online

Flucht und Migration

Analyse der Probleme und Chancen der Integration durch Arbeit

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat eine Analyse der rechtlichen und organisatorischen Hürden, die die Qualifizierung der geflüchteten Menschen und ihre Eingliederung in Betriebe und Unternehmen erschweren, veröffentlicht. Darüber hinaus werden konkrete Vorschläge für eine bessere Arbeitsmarktpolitik gemacht, die sich nicht nur auf Flüchtlinge fokussieren.
Weiter zum FES-Material online (PDF-Datei)

Angeblicher Hartz-IV-Bescheid einer geflüchteten Familie im Internet

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete in ihrer Onlineausgabe vom 17. November 2016 über den Fall eines online veröffentlichten „Hartz-IV“-Bescheides für eine Familie von Geflüchteten. Die aus Afghanistan Stammenden würden den im illegal veröffentlichten Bescheid genannten hohen Betrag gar nicht bekommen, stellte die Zeitung klar.
Weiter zum Beitrag Mitteldeutsche Zeitung online vom 17.11.16

Studie: Geflüchtete Menschen haben hohe Bildungsorientierung und ähnliche Werte

„Die seit 2013 eingereisten Geflüchteten zeigen eine hohe Bildungsorientierung“, so eine gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vom 15. November 2016. „In ihren Wertvorstellungen weisen die Geflüchteten viele Gemeinsamkeiten mit der deutschen Bevölkerung auf“, hieß es weiter.
Weiter zur DIW-Pressemitteilung vom 15.11.16 online

Sozialwirtschaft und Sozialarbeit

Soziale Arbeit unter Druck

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) veröffentlichte Ende November eine Analyse der veränderten Arbeitsbeziehungen in Sozialberufen, der sogenannten „Care-Arbeit“. Diese seien „schwach und regional unterschiedlich ausgeprägt“. Dies führe „zu einem ruinösen Preiswettbewerb und teils prekären Arbeitsbedingungen“. Die Analyse zeigt Wege für Reformen auf.
Weiter zum FES-Material online (PDF-Datei)

Sonstiges

Transparenz bei spendensammelnden Organisationen geprüft

In der Adventszeit werben Dutzende Organisationen um Spenden für den guten Zweck, so auch die Volkssolidarität. Eine umfassende Studie im Auftrag des Magazins Spiegel online hat die Transparenz der bekanntesten spendensammelnden Organisationen geprüft. In der am 30. November 2016 online veröffentlichten Top-50-Rangliste ist die Volkssolidarität nicht vertreten.
Weiter zum Beitrag Spiegel online vom 30.11.16

Steuern auf Arbeit und Konsum überdurchschnittlich gestiegen

Vor allem das überdurchschnittlich gewachsene Aufkommen aus Verbrauchssteuern und Steuern auf Arbeit habe das Steueraufkommen in den hochentwickelten Volkswirtschaften im vergangenen Jahr gegenüber dem Rekordhoch 2014 noch weiter steigen lassen. Das teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 30. November 2016 mit.
Weiter zur OECD-Pressemitteilung vom 30.11.16 online

Medien-Tipps

Sachbuch: "Ökonomie der Ungleichheit - Eine Einführung"

Von Thomas Piketty
"Thomas Piketty, Autor des Weltbestsellers Das Kapital im 21. Jahrhundert gibt hier eine Einführung in die wirtschaftlichen Zusammenhänge hinter dem Phänomen der ungleichen Einkommensverteilung. Kurz und prägnant erklärt er, wie Ungleichheit entsteht, wie Ökonomen sie messen, in welchem Missverhältnis Arbeitseinkommen und Kapitalerträge zueinander stehen und welche Möglichkeiten die Politik hat, diese Lücke zu schließen. " (Verlagsinformation)
"Ökonomie der Ungleichheit - Eine Einführung"
Von Thomas Piketty
C.H. Beck Wissen, 2016
Broschur, 144 Seiten
8,95 €
ISBN 978-3-406-69846-0
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Sachbuch: "Lückenpresse - Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten"

Von Ulrich Teusch
"Die etablierten Medien stecken in einer massiven Glaubwürdigkeitskrise. Teile des Publikums proben den Aufstand, öffentliche und veröffentlichte Meinung driften auseinander. Nicht nur hierzulande, auch in vielen anderen Ländern geraten die angeblichen Leitmedien unter Beschuss. Stein des Anstoßes sind die Inhalte – Stichwort „Lügenpresse“. Doch sind Lügen wirklich das Problem? Ulrich Teusch stellt zwei andere, weit gravierendere Faktoren ins Zentrum seiner Analyse: die Unterdrückung wesentlicher Informationen und das Messen mit zweierlei Maß. Beide Defizite sind in unserem Mediensystem strukturell verankert. Wenn sich daran nichts ändert, wird sich das Siechtum der Mainstreammedien fortsetzen. Und der Journalismus, wie wir ihn kannten, wird bald der Vergangenheit angehören."(Verlagsinformation)
"Lückenpresse - Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten"

Von Ulrich Teusch
Westend Verlag, 2016
Klappenbroschur, 224 Seiten
18,00 €
ISBN 978-3-864-89145-8
Auch als e-Book verfügbar
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Sachbuch: "Nachdenken über Deutschland - Das kritische Jahrbuch 2016/2017"

Von Albrecht Müller und Jens Berger
"Das Jahrbuch der NachDenkSeiten fasst die wichtigsten politischen Themen des Jahres 2016 zusammen mit Nachrichten, Analysen und Hintergrundinformationen, die im Medienmainstream sonst nicht zu hören oder zu sehen sind. Das Jahrbuch soll anregen zum Nachdenken mit dem Ziel, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger immer weniger bereit sind, sich von skrupelloser Manipulation und willfähriger Meinungsmache bevormunden zu lassen." (Verlagsinformation)
"Nachdenken über Deutschland - Das kritische Jahrbuch 2016/2017"

Von Albrecht Müller und Jens Berger
Westend Verlag, 2016
Klappenbroschur, 272 Seiten
16,00 €
ISBN 978-3-864-89154-0
Auch als e-Book verfügbar
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Sachbuch: "Inside Duisburg-Marxloh - Ein Stadtteil zwischen Alltag und Angst"

Von Franz Voll
"Eine Stadt verkommt, ein Stadtteil kippt, wer kann, haut ab. Vermüllte Häuser, verängstigte Bewohner, kriminelle Elemente. Wird Duisburg-Marxloh zu Deutschlands erster No-go-Area? Das Detroit Deutschlands? Oder kann der Problembezirk im Ruhrgebiet für andere Städte mit ähnlichen Problemen Lösungen aufzeigen? Und vor allem: Was kann man tun?
Franz Voll vom »Team Wallraff« war monatelang in Marxloh unterwegs. Er hat mit langjährigen Einwohnern und neuen Zuwanderern gesprochen, hat Prominente, Politiker und Polizisten interviewt. Sein Fazit: Von Marxloh lernen heißt anderswo die gleichen Fehler zu vermeiden." (Verlagsinformation)
"Inside Duisburg-Marxloh - Ein Stadtteil zwischen Alltag und Angst"

Von Franz Voll
Orell Füssli Verlag, 2016
Broschur, 224 Seiten
17,95 €
ISBN 978-3-280-05634-9
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Sachbuch: "Deutschland von unten - Reise durch die proletarische Provinz"

Von Alexander Graf Stenbock-Fermor, Erhard Schütz und Christian Jäger
"Kurt Tucholsky nannte es ein „lehrreiches Buch“; für Axel Eggebrecht war es „ein furchtbarer Reiseführer durch das Elend“ und Georg Schwarz attestierte dem Autor, „ein grauenhaftes Bild vom Zerfall unserer Kultur“ gezeichnet zu haben. Wie kam ein baltischer Adliger dazu, einen solchen Text zu verfassen? Alexander Graf Stenbock-Fermor (1902–1972) hatte nach Ende des Ersten Weltkrieges in den Reihen der Baltischen Landeswehr gegen die Bolschewiki gekämpft, ging dann zum Studium nach Deutschland und lernte als Werkstudent Bergarbeiter im Ruhrgebiet kennen. Nach 1933 im Widerstand gegen den Nationalsozialis-mus, wurde er nach Kriegsende von der Roten Armee als Oberbürgermeister von Neustrelitz eingesetzt. 1947 Cheflektor des Verlages Volk und Welt in Ost-Berlin, arbeitete er später als Drehbuchautor für die DEFA." (Verlagsinformation)
"Deutschland von unten - Reise durch die proletarische Provinz"

Von Alexander Graf Stenbock-Fermor, Erhard Schütz und Christian Jäger
Verlag für Berlin-Brandenburg, 2016
Hardcover, 240 Seiten
22,00 €
ISBN 978-3-945256-52-7
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Sachbuch: "Frauen in der DDR"

Von Anna Kaminsky
"Wie lebten Frauen in der DDR? Im Rückblick erscheinen sie oft wie »siebenarmige Göttinnen«, die es offenbar spielend schafften, Berufstätigkeit, Mutterschaft und Emanzipation unter einen Hut zu bringen und bei alldem fröhlich durchs Leben zu gehen. Ihnen standen viele Wege offen, da, so die offizielle Lesart, der Staat vorbildlich für »seine Frauen« sorgte. Frauen in der DDR waren aber zugleich zwischen all ihren Rollen zerrissen - wie die Heldinnen aus den Erzählungen von Brigitte Reimann oder Maxie Wander, die sich gegen die ihnen gesetzten Grenzen auflehnten, und oftmals scheiterten.
Anna Kaminsky wagt einen Gesamtblick auf die Situation von Frauen in der DDR, der das politische Leben genauso einschließt wie das berufliche und das private. Fotografien von Barbara Köppe, Uwe Gerig, Klaus Mehner und Harald Schmitt sowie biografische Porträts werfen Schlaglichter auf die Vielfalt weiblicher Lebensentwürfe." (Verlagsinformation)
"Frauen in der DDR"

Von Anna Kaminsky
Ch. Links Verlag, 2016
Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten
25,00 €
ISBN 978-3-86153-913-1
Auch als e-Book erhätlich
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Sachbuch: "Kulturlandschaft Samland - Kollektives Gedächtnis und Identitätswandel vom 19. bis zum 21. Jahrhundert"

Von Olga Kurilo
"Dieses Buch zeichnet ein differenziertes Bild einer bedeutenden europäischen Region mit ihren Brüchen und Kontinuitäten vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Die Untersuchung konzentriert sich vor allem auf die Küstenlandschaft des Samlands, die für die Identität des nördlichen Ostpreußens, also des heutigen Kaliningrader Gebiets, besonders prägend war bzw. ist.
Bei der Suche nach regionalen und lokalen Identitäten werden verschiedenen Themenfelder einbezogen – wie Fischerei, Bernsteingewinnung, Literatur und Kunst, Architektur und Denkmäler, Verkehr und Infrastruktur, Bädertourismus sowie Flucht und Vertreibung. " (Verlagsinformation)
"Kulturlandschaft Samland - Kollektives Gedächtnis und Identitätswandel vom 19. bis zum 21. Jahrhundert"

Von Olga Kurilo
be.bra Verlag, 2016
Gebunden, 374 Seiten
34,00 €
ISBN 978-3-95410-076-7
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Roman: "Roter September - Ein Brandenburg-Krimi"

Von Tom Wolf
"Auf dem Wiesnacker Blutstein liegt ein toter Rebenhändler aus Baden-Württemberg. Alles deutet auf einen Raubmord hin. Doch Leo Pauluth, Revierpolizist im verdienten Ruhestand, wittert mehr. Als Privatdetektiv auf eigene Faust begibt er sich in die junge märkische Weinwelt und kommt einem Geheimnis aus dunkler Vorzeit auf die Spur. Der neue Bestseller von PreußenKrimi-Autor Tom Wolf." (Verlagsinformation)
"Roter September - Ein Brandenburg-Krimi"

Von Tom Wolf
be.bra Verlag, 2016
Paperback, 272 Seiten
10,00 €
ISBN 978-3-89809-542-6
Auch als e-Book erhältlich
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Roman: "Italienische Weihnachten"

Herausgeber: Klaus Wagenbach
"Italien und Weihnachten – ein weites Feld, bunt leuchtend und vielfältig: Da gibt es das Christkind (gesù bambino), das Konkurrenz im Weihnachtsmann (babbo natale) hat, der eigentlich in den Norden gehört, und dann die Heiligen Drei Könige, die aber in Gestalt einer Hexe (befana) auftreten. Und entsprechend erfindungs- und phantasiereich sind die Geschichten. Eine der schönsten handelt von einem Bettler, der mit Gott gesprochen hat: Mit dem Paradies sei es vorbei. Das hatten wir schon befürchtet. Mit Texten von Stefano Benni, Dino Buzzati, Italo Calvino, Andrea Camilleri, Ermanno Cavazzoni, Gianni Celati, Luciano De Crescenzo, Natalia Ginzburg, Luigi Malerba, Laura Mancinelli, Giorgio Manganelli, Alberto Moravia, Leonardo Sciascia, Mario Soldati, Franco Stelzer und Sebastiano Vassalli." (Verlagsinformation)
"Italienische Weihnachten"

Herausgeber: Klaus Wagenbach
Verlag Klaus Wagenbach, 2016
Fadengeheftet, 144 Seiten
17,00 €
ISBN 978-3-8031-1322-1
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Roman: "Die Schönheitskönigin von Jerusalem"

Von Sarit Yishai-Levi
"Strahlend, lebenslustig und wunderschön ist Luna Ermoza mit den grünen Augen. Doch ihre Ehe ist ein Desaster hinter perfekter Fassade, und für ihre Tochter Gabriela kann sie keinerlei Zärtlichkeit empfinden – wie einst ihre Mutter Rosa für sie. Denn während das Delikatessengeschäft Rafael Ermoza & Söhne im Jerusalemer Machane-Jehuda-Markt floriert, scheint auf den Frauen der Familie ein Fluch zu lasten, der ihnen das Glück in der Liebe verwehrt und sie verbittern lässt. Meisterlich verwebt Sarit Yishai-Levi das Schicksal vierer Generationen der sephardischen Familie mit den bewegtesten Jahrzehnten israelischer Geschichte." (Verlagsinformation)
"Die Schönheitskönigin von Jerusalem"

Von Sarit Yishai-Levi
Aufbau Verlag, 2016
Gebunden mit Schutzumschlag, 618 Seiten
22,95 €
ISBN 978-3-351-03631-7
Link zur Verlagsinformation

Redaktionelle Angaben

Redaktion: Leon Gräser
Redaktionsschluss: 30. November 2016

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