Newsletter Volkssolidarität e.V. Newsletter
Januar 2017

Volkssolidarität

Jahresempfang 2017 der Volkssolidarität

„Die Volkssolidarität ist seit über 70 Jahren Garant dafür, dass die Solidarität mit den Schwachen konkrete Gestalt gewinnt.“ Das stellte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, auf dem Jahresempfang des Verbandes am 26. Januar 2017 in Berlin fest.
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Volkssolidarität unterstützt Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!"

Entschlossene Maßnahmen gegen Ausgrenzung, mehr soziale Sicherheit und mehr Investitionen für Soziales, Bildung, Pflege, Kultur und Jugend fordern zivilgesellschaftliche Organisationen in dem gemeinsamen Aufruf „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“. Die Volkssolidarität beteiligt sich an dem Bündnis, das seinen Aufruf am 18. Januar 2017 veröffentlichte.
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Landesverband Berlin: Erste modulare Unterkunft für Geflüchtete übernommen

Die Volkssolidarität Berlin ist als Betreiber der ersten sogenannten modularen Unterkunft in Berlin, im Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf, vorgestellt worden. Unter großem medialen Interesse gaben die Senatorinnen für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, und für Soziales und Integration, Elke Breitenbach, die Eröffnung der Einrichtung für Geflüchtete bekannt.
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Neujahrsempfang der Berliner Volkssolidarität im Roten Rathaus

Knapp 200 Menschen kamen am 24. Januar 2017 ins Rote Rathaus in Berlin, um mit dem Landesverband in der Hauptstadt ins neue Jahr zu starten. "Noch nie waren wir so nah an den politischen Ereignissen dieser Stadt", sagte Dr. Heidi Knake-Werner, Vorsitzende des Vorstandes der Berliner Volkssolidarität, im Beisein des Regierenden Bürgermeisters, Michael Müller.
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Landesverband Sachsen-Anhalt mit Ausbildungsoffensive im Pflegebereich

Angesichts des vielfach festgestellten Pflegenotstandes in Folge des Fachkräftemangels in der Pflege hat es sich der Landesverband Sachsen-Anhalt zur Aufgabe gemacht, ab 2017 eine Ausbildungsoffensive zu starten und bietet Interessierten die Ausbildung zum Altenpfleger an.
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Landesverband Brandenburg fordert Bahn-Rabatte für Ehrenamtliche

„Die Volkssolidarität in Brandenburg macht sich für eine Erweiterung der Ehrenamtskarte stark“, meldete die Märkische Oder-Zeitung (MOZ) am 15. Januar 2017 in ihrer Onlineausgabe. "Ein wirksamer Fortschritt wären Preisermäßigungen für Ehrenamtler im Öffentlichen Personennahverkehr", wurde Verbandsvorsitzender Bernd Niederland zitiert.
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Kreisverband Frankfurt/Oder: Pflegen und helfen als Beruf und Berufung

Über ihre Aufgaben im neuen Jahr berichteten Heike Dinnebier, Pflegedienstleiterin, und Solveig Ludwig, ihre Stellvertreterin, in einem auf der Homepage veröffentlichtem Interview. „Die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung wird eine Steigerung unserer Leistungen bringen“, so die beiden Fachkräfte.
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Traditioneller Neujahrsball des Kreisverbandes Rostock-Stadt

Zur ersten Veranstaltung des Kreisverbandes der Volkssolidarität Rostock-Stadt im Jahr 2017, dem traditionellen Neujahrsball, waren am 7. Januar rund 100 Mitglieder, verdienstvoll ehrenamtlich Mitwirkende sowie Sympathisanten des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes in das Restaurant „Nordlicht” im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen gekommen.
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Regionalverband Südwestmecklenburg mit erstem Neujahrsempfang

Der erste Jahresempfang des neuen Vereins Volkssolidarität Südwestmecklenburg glich einem großen Kennenlernen. Rund 30 Vertreter fast aller Einrichtungen der beiden ehemaligen Kreisverbände Ludwigslust und Hagenow sind am 25. Januar 2017 in das Haus der Volkssolidarität nach Hagenow gekommen.
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Stadtverband Leipzig mit 300 ehrenamtlichen Helfern

„Menschen betreuen, im Alltag unter die Arme greifen und unterstützen – und das alles ehrenamtlich. Insgesamt 300 Leipziger bringen sich beim Stadtverband der Volkssolidarität als freiwillige Helfer ein.“ Darüber berichtete der lokale Leipziger Sender Sachsen Fernsehen am 28. Januar 2017.
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Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen bei Graswurzel-Initiative für bessere Kita-Betreuung

Der Regionalverband Elbtalkreis-Meißen beteiligte sich am 25. Januar 2017 am Jahres-Auftakt-Treffen der Graswurzel-Initiative in Chemnitz, gemeinsam mit Vertretern anderer Wohlfahrtsverbände, freier Kita-Träger und Elterninitiativen. Beraten wurde, mit welchen Aktionen wieder öffentlichkeitswirksam auf die notwendige Verbesserung des Personalschlüssels in Sachsens Kitas hingewiesen werden kann.
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Ostdeutschland und Einheit

Bundestagsmehrheit gegen Anträge zur Rentenangleichung

„Zwei Anträge der Linken zur Angleichung der Renten in Ost und West hat der Bundestag Ende vergangener Woche mehrheitlich abgelehnt.“ Das berichtete das Onlineportal Ihre-Vorsorge.de am 23. Januar 2017.
Weiter zum Beitrag Ihre-Vorsorge.de vom 23.1.17

Studie: Ostdeutsche Regionen profitieren von der Globalisierung

Die Regionen Jena und Zwickau zählen zu den Globalisierungsgewinnern in Ostdeutschland. Das gehe aus einer Studie des „Institute for Competition Economics“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hervor, berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am 22. Januar 2017 exklusiv.
Weiter zum Beitrag MDR online vom 22.1.17

Rente und Alterssicherung

Höheres Rentenniveau kein Allheilmittel gegen Altersarmut

„Selbst eine ganz erhebliche Erhöhung des gesetzlichen Rentenniveaus würde bei zwei Drittel der heute von Altersarmut Betroffenen nicht dazu führen, dass sie auf ein Einkommen oberhalb des Grundsicherungsanspruchs kämen, heißt es in einem Schreiben der Deutschen Rentenversicherung Bund an den Bundestag, das dieser Redaktion vorliegt.“ Das meldeten die Zeitungen der Funke Mediengruppe am 23. Januar 2017. Der Wirtschaftswissenschaftler Gerd Bosbach hatte in einem am 12 Dezember 2016 von der Tageszeitung junge Welt veröffentlichten Interview bereits festgestellt: „Altersarmut lässt sich nicht allein damit bekämpfen, dass das Rentenniveau stabilisiert wird. Wenn im Berufsleben immer weniger Geld hängenbleibt, bleibt auch fürs Alter immer weniger übrig.“
Weiter zum Beitrag Hamburger Abendblatt online vom 23.1.17
Weiter zum Beitrag junge Welt vom 12.12.16 online

Fortgesetzte Debatte um das Rentenniveau

„Das Rentenniveau bleibt – wegen widersprüchlicher Stimmen auch in Expertenkreisen – ein zentrales Streitthema in der aktuellen Rentendebatte“, berichtete das Onlineportal Ihre-Vorsorge.de am 24. Januar 2017. Das habe sich am Vortag bei einer Anhörung des Bundestags-Sozialausschusses zu drei Anträgen der Oppositionsparteien und zwei Unterrichtungen der Bundesregierung zum Thema gezeigt.
Weiter zum Beitrag Ihre-Vorsorge.de vom 24.1.17
Siehe auch heute im bundestag vom 24.1.17

„Gerechtere Rentenverteilung“ als Mittel gegen Altersarmut?

Geringverdiener müssen nicht nur mit wenig Rente rechnen, sie leben statistisch gesehen auch nicht so lange. Damit subventionieren sie die Vorsorge der gesunden Reichen.“ Darauf machte der Wirtschaftsjournalist Hermann-Josef Tenhagen in einem am 23. Januar 2017 on der Onlineausgabe der Wochenzeitung Die Zeit veröffentlichten Beitrag aufmerksam. Er fordert u.a. höhere Renten für Geringverdiener und mehr Förderung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge. Vor Letzterem warnte in einem am 12. November 2016 online veröffentlichten Interview der Tageszeitung junge Welt der Wirtschaftswissenschaftler Gerd Bosbach. Dabei gebe es „zwei große Gewinner des Modells: Die Arbeitgeber … und die Versicherungswirtschaft“.
Weiter zum Beitrag Zeit online vom 23.1.17
Weiter zum Beitrag junge Welt 12.11.16

Alter und Lebensstandard

Immer mehr Senioren in Weißenfels kommen zur „Tafel“

Die Zahl der Menschen, von der „Tafel“ in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) versorgt werden, nimmt zu. Das berichtete die Mitteldeutsche Zeitung am 24. Januar 2017 in ihrer Onlineausgabe. „Waren es mit Beginn des Hartz-IV-Konzeptes 2002 rund 760 Menschen, die monatlich zur Tafel kamen, hat sich diese Zahl mittlerweile verdoppelt.“
Weiter zum Beitrag Mitteldeutsche Zeitung online vom 24.1.17

Arbeit und Einkommen

Studie: Minijobber erhalten oft nicht mal den Mindestlohn

Bei der Durchsetzung des gesetzlichen Mindestlohns für geringfügig Beschäftigte gibt es nach wie vor erhebliche Lücken, stellte eine am 30. Januar 2017 veröffentlichte Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung fest. Sie zeigt auf Basis der aktuellsten verfügbaren Daten, dass 2015 knapp die Hälfte der Minijobber weniger als den Mindestlohn von damals 8,50 Euro brutto pro Stunde bezahlt bekam.
Weiter zur WSI-Pressemitteilung vom 30.1.17 online

Von der steigenden Wirtschaftskraft profitieren nur wenige

Die Realeinkommen nehmen seit 1991 weniger zu als die Wirtschaftskraft, meldete das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am 25. Januar 2017. Es handele sich um „erste Anzeichen für wieder steigende Einkommensungleichheit“. Untere Einkommensgruppen haben heute aber weniger als vor 25 Jahren, so das DIW, das warnt: „12,7 Millionen Menschen sind von Armut bedroht“.
Weiter zur DIW-Pressemitteilung vom 25.1.17 online

Digitale Überforderung: Bewusste Offline-Zeiten mindern Stress

Digitale Kommunikationstechnik soll die Arbeit leichter und effizienter machen. Doch im Berufsalltag ist oft das Gegenteil der Fall, worauf der TÜV Rheinland am 24. Januar 2017 aufmerksammachte. Die Dauerberieselung durch E-Mails, Chatnachrichten, soziale Medien sowie die permanente Erreichbarkeit per Smartphone könnten zur ernsten Belastung werden. "Unternehmen sollten für alle Mitarbeiter ein Klima schaffen, in dem digitaler Stress gar nicht erst aufkommt", so die Empfehlung.
Weiter zur Pressemitteilung TÜV Rheinland vom 24.1.17 online

Wachsende Lohnungleichheit in der Bundesrepublik

Die Lohnungleichheit hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das sei u.a. eine Abkehr vom erfolgreichen „deutschen Kapitalismusmodell“. Darauf wies der am 20. Januar 2017 vorgestellte Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Das liege sowohl am Rückgang der Tarifbindung als auch an der Schwächung der Lohnkoordination zwischen den Branchen, der Ausweitung des Niedriglohnsektors sowie dem Anstieg der höheren Arbeitnehmerentgelte.
Weiter zur IAQ-Information vom 20.1.17 online

Wachsende psychische Belastungen für Beschäftigte

Der hohe psychische Druck in vielen Betrieben liege häufig auch an einer zu dünnen Personaldecke, so eine am 20. Januar 2017 veröffentlichte eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Danach stellten Arbeitnehmervertreter als Folge eine Zunahme gesundheitlicher Probleme fest. Es fehle vielerorts an konkreten Programmen gegen Stress, besonders in kleineren Firmen.
Weiter zur WSI-Pressemitteilung vom 20.1.17 online

Familie und Kinder

Vereinbarkeit von Familie und Beruf braucht betriebliche Unterstützung

„Die Betriebe haben einen wesentlichen Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen können oder nicht.“ Das erklärte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am 24. Januar 2017. Sie stellte eine neue Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) vor, die erstmals analysiert habe, welche Rolle die Betriebe für die Arbeitszeitentscheidungen von Eltern spielen.
Weiter zur Mitteilung des BMFSFJ online vom 24.1.17

Gesundheit und Pflege

Pflegefachkräfte befürchten steigende Belastungen durch Pflegereform

„Deutschlands Altenpflegerinnen haben Angst vor den Folgen der neuen Pflegereform für die 13.000 Pflegeheime.“ Das berichtete die Zeitung Handelsblatt am 19. Januar 2017. Die Pflegefachkräfte rechnen danach mit höheren Anforderungen als bisher, „dabei ist die aktuelle Situation schon heikel“. Die Zeitung berief sich auf eine repräsentative Umfrage des Fachverlags Vincentz.
Weiter zum Beitrag Handelsblatt online vom 19.1.17

Zahl der Pflegebedürftigen angestiegen

2,86 Millionen Menschen galten hierzulande Ende 2015 als pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Das meldete das Statistische Bundesamt (Destatis) am 16. Januar 2017. Danach hat die Zahl der Pflegebedürftigen im Vergleich zum Dezember 2013 um 234 000 (+ 8,9 %) zugenommen. „Annähernd drei Viertel (73 % oder 2,08 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Davon wurden 1,38 Millionen Pflegebedürftige in der Regel allein durch Angehörige gepflegt.“
Weiter zur Destatis-Pressemitteilung vom 16.1.17

Armut und Obdachlosigkeit

Verbände mit Kritik an Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert laut der Pressemitteilung vom 4. Januar 2017 in seiner Stellungnahme zum Berichtsentwurf unter anderem, dass der Bericht nicht auf das Problem der „verdeckten Armut“ eingehe und die Perspektive von Armut betroffener Menschen nicht ausreichend berücksichtigt werde. Darüber hinaus werde insbesondere das aktuelle Ausmaß der Vermögensungleichheit in Deutschland nur völlig unzureichend abgebildet.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge regte in einer am 4. Januar 2017 veröffentlichten Stellungnahme u.a. an, in dem Bericht ein Kapitel „Langfristige Armut und Armutsgefährdung“ über die Verbreitung, Struktur und Entwicklung von langfristiger und verfestigter Armut in der Bevölkerung einzufügen.
Weiter zur Pressemitteilung Paritätischer Wohlfahrtsverband vom 4.1.17 online
Weiter zur Information des Deutschen Vereins vom 4.1.17 online

Flucht und Migration

Deutsche Wirtschaft 2016: Flüchtlinge trieben Konjunktur an

Die Flüchtlinge haben die bundesdeutsche Wirtschaft nicht geschwächt, sondern wesentlich zu ihrem Florieren beigetragen. Das ist das Fazit einer Analyse von Fred Schmid vom Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. (isw) in München, online veröffentlicht am 18. Januar 2017. „Auf den Staatskonsum entfallen fast 20 Prozent (19,7%) des nachgefragten Bruttoinlandsprodukts. … Es waren vor allem die staatlichen Ausgaben für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen, die zu dieser Erhöhung führten, dank der hohen Steuereinnahmen aber problemlos finanziert werden konnten.“
Weiter zum Beitrag isw online vom 18.1.17

Vom Herbst der Solidarität zum Winter der Verschärfung gegenüber Geflüchteten

„Für ihre Asylpolitik wird die deutsche Kanzlerin weithin als Verfechterin der Humanität wahrgenommen. Dabei ist längst das Gegenteil der Fall.“ Darauf machte ein Beitrag von Anna Jikhareva in der Schweizer Wochenzeitung WOZ vom 22. September 2016 aufmerksam. „Auch in Deutschland selbst ist der Herbst der Solidarität längst einem Winter der Verschärfungen gewichen.“
Weiter zum WOZ-Beitrag vom 22.9.16 online

Sonstiges

Zum Umgang mit rechtsextremen und faschistischem Gedankengut

„Rechtes Gedankengut kann man nicht verbieten … man kann es aber durch gute Politik vertreiben“, stellte der Publizist Jens Berger in einem Beitrag im Online-Magazin NachDenkSeiten vom 17. Januar 2017 fest. Er reagierte damit auf das vom Bundesverfassungsgericht abgelehnte Verbot der NPD.
Weiter zum Beitrag auf den NachDenkSeiten vom 17.1.17

Leider (noch) kein Standardwerk: "2017 Jahrbuch rechte Gewalt"

In einem am 9. Januar 2017 gesendeten Beitrag stelle der Deutschlandfunk das neue Buch der Journalistin Andrea Röpke "2017 Jahrbuch rechte Gewalt" aus dem Knaur-Verlag vor. Es handele sich entgegen der Verlagsankündigungen leider um „ein allenfalls mittelmäßiges Buch“. So dürfte u.a. die Aufzählung rechter Gewalt zudem regional unausgewogen sein, so Claudia van Laak im Deutschlandfunk - „in bestimmten Städten oder Bundesländern existieren gut finanzierte Initiativen mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die akribisch genau rechtsextreme Vorkommnisse dokumentieren. In anderen Regionen - der Verlag nennt als Beispiel das Saarland - eben nicht.“
Weiter zum Beitrag Deutschlandfunk online vom 9.1.17
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Die Wirtschaftselite ist weniger global orientiert als alle glauben

Der deutsche Soziologe Michael Hartmann hat ein Buch über die globale Wirtschaftselite geschrieben (siehe Medientipps). Die Schweizer Wochenzeitung WOZ veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 19. Januar 2017 ein Gespräch mit Hartmann über die Rolle der Wirtschaftselite in der Gesellschaft und den Handlungsspielraum der Politik.
Weiter zum WOZ-Beitrag vom 19.1.17 online

Die Angst der Superreichen vor dem Ende der Welt und ihre Suche nach Schutz

Mit Bunkern, Waffen, Fluchtimmobilien und mit anderen Mitteln versuchen sich die Reichsten der Welt auf deren Ende vorzubereiten. Darüber berichtete ein Beitrag in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Manager Magazin vom 24. Januar 2017.
Weiter zum Beitrag Manager Magazin online vom 24.1.17

„Die Versteinerung der Herzen“

„Die sich in immer mehr Lebensbereiche ausbreitende Logik des Kapitalismus schafft einen psychopathischen Sozialcharakter“, stellte der Sozialwissenschaftler Götz Eisenberg in einem Beitrag in der Tageszeitung junge Welt vom 12. November 2016 fest. Er schrieb darin über den Ursprung und die Ausbreitung sozialer Kälte.
Weiter zum Beitrag junge Welt vom 12.11.16 online

Medien-Tipps

Ratgeber: "Tanzen im Sitzen – Tanzformen einsetzen und selbst entwickeln"

Von Sandra Köhnlein
"Tanzen belebt körperliche, geistige und seelische Kräfte. Es hält fit und unterstützt Heilungsprozesse.Insbesondere ältere Menschen profitieren von der Verbindung zwischen Bewegung und Musik als genussvollem Körpertraining, das den eigenen Fähigkeiten entspricht. Ob in Senioren- und Pflegeheimen, in Betreuungsgruppen, Therapiezentren oder Sportvereinen – Bewegung, auch die im Sitzen, macht Freude und aktiviert. Sandra Köhnlein hat ihre Einführung zum Tanzen mit älteren Menschen aus der Praxis heraus entwickelt und in der Arbeit mit Senioren erprobt. Sie legt einen Schwerpunkt auf Sitztänze, gibt aber auch Beispiele für weitere altersgerechte Bewegungslieder und Kreistänze." (Verlagsinformation)
"Tanzen im Sitzen – Tanzformen einsetzen und selbst entwickeln"
Von Sandra Köhnlein
Tectum Verlag, 2016
Paperback, 168 Seiten
17,95 €
ISBN 978-3-8288-3729-4
Link zur Verlagsinformation

Ratgeber: "Tanzen im Sitzen – 46 Mustertänze"

Von Sandra Köhnlein
"Dieser Band enthält 46 Anleitungen für Sitztänze und Bewegungslieder zur direkten Umsetzung in der Praxis. Ein bunter Strauß an Volksliedern, Chansons, Schlagern und Popsongs wird ergänzt durch Impulse für themenorientierte Aktivitäten. Die Einteilung in drei verschiedene Schwierigkeitsgrade hilft, ein maßgeschneidertes Programm zusammenzustellen und verschiedene körperliche Leistungsniveaus zu berücksichtigen." (Verlagsinformation)
"Tanzen im Sitzen – 46 Mustertänze"
Von Sandra Köhnlein
Tectum Verlag, 2016
Paperback, 200 Seiten
17,95 €
ISBN 978-3-8288-3730-0
Link zur Verlagsinformation

Sachbuch: "Bürgerliche Scharfmacher - Deutschlands neue rechte Mitte - von AfD bis Pegida"

Von Andreas Speit
"Erstmals seit Kriegsende gibt es wieder eine deutschlandweite rechte Bewegung, deren Mitglieder sich aus der Mitte der Gesellschaft rekrutieren. Eine Bewegung, die keineswegs nur Flüchtlinge zu ihren Gegnern erklärt hat. Sie stellt das ganze politische System infrage. Ihr geht es um eine grundsätzliche Veränderung des bundesrepublikanischen Modells. Dieses Buch ist die erste große Gesamtdarstellung einer neuen politischen Bewegung, die das gesellschaftspolitische Klima Deutschlands in einer Weise verändert, wie man es noch vor Kurzem für kaum mehr möglich hielt. Es porträtiert die wichtigsten Akteure und Organisationen der Neuen Rechten, beschreibt ihre ideologischen Profile, Handlungsweisen und Strategien und benennt die im Hintergrund operierenden Netzwerke und Gruppierungen sowie ihre zentralen Ziele." (Verlagsinformation)
"Bürgerliche Scharfmacher - Deutschlands neue rechte Mitte - von AfD bis Pegida"
Von Andreas Speit
Orell Füssli Verlag, 2016
gebunden, mit Schutzumschlag, 352 Seiten
19,95 €
ISBN 978-3-280-05632-5
Link zur Verlagsinformation

Sachbuch: "Die globale Wirtschaftselite - eine Legende"

Von Michael Hartmann
"Die internationale Superelite, die die Fäden zieht und von den Großkonzernen aus die Welt regiert, gibt es nicht. Michael Hartmann entzaubert einen Mythos: Der Elitenforscher hat sich die 1000 größten Unternehmen der Welt über 20 Jahre hinweg angesehen, ebenso wie die weltweit 1000 reichsten Personen. Das Ergebnis: Wirtschaftseliten rekrutieren sich eher national, der globale Markt für Topmanager ist eine Legende. Stattdessen leben wir in einer zunehmend multipolaren Welt, in der die Interessen der Länder und Regionen auseinanderfallen. So ist China in puncto Internationalität das Schlusslicht, die Schweiz ein Vorreiter. Hartmann zeigt, dass die Sprache, kulturelle Traditionen, Ausbildungswege und nicht zuletzt die Steuerpolitik für diese Entwicklung verantwortlich sind." (Verlagsinformation)
"
Die globale Wirtschaftselite - eine Legende"
Von Michael Hartmann
Campus Verlag, 2016
Kartoniert, 246 Seiten
24,95 €
ISBN 978-3-593-50610-4
Link zur Verlagsinformation

Sachbuch: "Total berechenbar? - Wenn Algorithmen für uns entscheiden"

Von Christoph Drösser
"Von Amazon und Netflix bis zu Facebook-Newsfeed und Online-Dating – Algorithmen bestimmen, was wir kaufen, was wir wissen und mit wem wir ausgehen. Mathematik-Verführer Christoph Drösser hat die wichtigsten Algorithmen identifiziert. Wie kein Zweiter mit der Gabe gesegnet, mathematisch komplexe Zusammenhänge zu veranschaulichen, erklärt er, wie sie funktionieren – und nimmt den Algorithmen so die Aura des Bedrohlichen. Er beleuchtet ihre positive Rolle bei der Vorhersage von Katastrophen und Epidemien genauso wie ihre unheilvolle beim Trading an den Börsen. Ein Buch, geschrieben mit aufklärerischem Furor, das uns ein Stück Autonomie im Internet zurückgibt." (Verlagsinformation)
"Total berechenbar? - Wenn Algorithmen für uns entscheiden"
Von Christoph Drösser
Hanser Literaturverlage, 2016
Gebunden, 256 Seiten
18,40 €
ISBN 978-3-446-44699-1
Auch als e-Book erhätlich
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Sachbuch: "Abschied vom Mythos - Sechs Jahrzehnte kubanische Revolution - Eine kritische Bilanz"

Von Hannes Bahrmann
"Früher war Kuba ein vergleichsweise reiches Land. Das Bruttosozialprodukt lag über dem Mexikos, die Ärztedichte über der in den Vereinigten Staaten, das Bildungswesen war auf dem Niveau Westeuropas. Sechs Jahrzehnte nach dem Sieg der Revolution kann sich das Land nicht mehr selbst ernähren, die Produktivität in der Wirtschaft reicht nur für Löhne von durchschnittlich 25 Euro im Monat. Die Ideale einer sozialistischen Gesellschaft mit großer Gleichheit sind dahin, die sozialen Unterschiede wachsen unaufhörlich. Die politische Macht ist noch fest in der Hand der kommunistischen Partei und der Familie Castro. Doch mit der Wiederzulassung kleinerer Privatunternehmen und der Annäherung an die USA beginnt ein Umgestaltungsprozess mit ungewissem Ausgang." (Verlagsinformation)
"
Abschied vom Mythos - Sechs Jahrzehnte kubanische Revolution - Eine kritische Bilanz"
Von Hannes Bahrmann
Ch. Links Verlag, 2016
Broschur, 248 Seiten
18,00 €
ISBN 978-3-86153-912-4
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Sachbuch: "Aufholen, ohne einzuholen! - Ostdeutschlands rastloser Wettlauf 1965-2015. Ein ökonomischer Abriss"

Von Jörg Roesler
"Kein Land in Europa ist in den letzten 50 Jahren so durch den Wettbewerb mit seinem Nachbarn geprägt worden wie Ostdeutschland. Immer wieder wurden Strategien entwickelt, die den Lebensstandard des Ostens an den des Westens angleichen oder gar übertrumpfen sollten. Walter Ulbricht proklamierte das »Überholen, ohne einzuholen«, Erich Honecker verkündete die »Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik« und Helmut Kohl versprach den Ostdeutschen »blühende Landschaften«. Doch was haben diese Ein- und Aufholprogramme tatsächlich bewirkt? Jörg Roesler durchleuchtet, wie sich die ostdeutschen Wirtschaftsverhältnisse unter den jeweils politisch dominierenden Kräften in DDR und BRD entwickelten. Dabei kommen überraschend andere Ergebnisse zutage als bundesdeutsche Politiker und Medien seit Jahren verbreiten. Das gern gezeichnete Bild von der bis 1989 ständig gewachsenen Diskrepanz des planwirtschaftlich leistungsschwachen Ostens zum marktwirtschaftlich organisierten Westen, dem seit Anfang der 90er Jahre ein kontinuierlicher Aufholprozess gefolgt sei, lässt sich nach Roeslers quellengestützter Analyse nicht aufrechterhalten. Er zeigt für das vergangene halbe Jahrhundert die Phasen der Annäherung ebenso wie die der Stagnation und der Auseinanderentwicklung. Eine fundierte innerdeutsche Wirtschaftsprüfung – für 25 Jahre vor und nach der Wende." (Verlagsinformation)
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Aufholen, ohne einzuholen! - Ostdeutschlands rastloser Wettlauf 1965-2015. Ein ökonomischer Abriss"
Von Jörg Roesler
Edition Berolina, 2016
Hardcover, 192 Seiten
16,00 €
ISBN 978-3-9584-1042-8
Link zur Verlagsinformation

Sachbuch: "Die Rettung der Welt - Entspannungspolitik im Kalten Krieg 1950-1991"

Von Wilfried Loth
"Im Kalten Krieg standen sich sowjetkommunistische Parteidiktaturen und westliche Demokratien unversöhnlich gegenüber. Zugleich mussten die Verantwortlichen beider Seiten darauf bedacht sein, einen Krieg zu verhindern - denn er wäre mit Atomwaffen geführt worden und hätte mit der Vernichtung der Menschheit zu enden gedroht. Bemühungen zum Abbau der Konfrontation, zur Sicherung einer friedlichen Austragung des Systemgegensatzes und zur Stärkung der Kooperation zwischen Ost und West gab es daher seit Beginn des Ost-West- Konflikts, immer wieder unterbrochen von Spannungsschüben, von Abkapselung und Verhärtung. Auf der Grundlage neuer Quellen verdeutlicht Wilfried Loth, wie die Entspannungspolitik zur Überwindung des Kalten Kriegs und zum Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums führte. Er zeigt die Mechanismen auf, die den Abbau des Eisernen Vorhangs ermöglichten, und analysiert das Handeln der wesentlichen Akteure dieses weltgeschichtlichen Konflikts." (Verlagsinformation)
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Die Rettung der Welt - Entspannungspolitik im Kalten Krieg 1950-1991"
Von Wilfried Loth
Campus Verlag, 2016
Kartoniert, 375 Seiten
29,95 €
ISBN 978-3-5935-0616-6
Link zur Verlagsinformation

Erzählung: "Gute Nachrichten auf Papierfliegern"

Von Juan Marsé
"Papierflieger über Barcelona künden von nichts Geringerem als von Leben, Liebe und Tod. Eine ehemalige Variététänzerin – eine alte Dame mit Papagei und Kanarienvogel – öffnet dem jungen Bruno die Augen: Ein kleines Buch, das eine große Geschichte erzählt.
Leichtfüßig und ernsthaft, komisch und tragisch, jung und altersweise zugleich.
Selten liest sich das Alterswerk eines großen Autors so jugendlich frisch wie hier Juan Marsés kurzer Roman Gute Nachrichten auf Papierfliegern. Das liegt natürlich nicht zuletzt an Bruno, dem fünfzehnjährigen Protagonisten. Der schüchterne, aber liebenswerte Junge lebt allein mit seiner Mutter in Barcelona und arbeitet als Laufbursche in einer Konditorei. Doch jetzt, im August, beginnen die Ferien, und Bruno vertreibt sich die Urlaubszeit mit einem Nebenjob der etwas anderen Art.Er hilft der alten Frau Pauli, die mit ihrem blauen Papagei im oberen Stockwerk wohnt, Zeitungen zu sammeln. Aus diesen faltet Frau Pauli, die während des Krieges aus ihrer Heimat Polen geflohen und als Variététänzerin nach Barcelona verschlagen worden war, Papierflieger und lässt sie Tag für Tag vom Balkon aus über das Viertel gleiten. Wieso sie alle Welt mit guten Nachrichten beglücken will, erfahren wir erst auf den letzten Seiten dieses kurzweiligen, traurig-schönen Romans. Denn die Fotos in der Wohnung der alten Dame bergen, inmitten von Federboas, Stöckelschuhen und Lippenstiften, eine tragische Wahrheit …" (Verlagsinformation)
"
Gute Nachrichten auf Papierfliegern"
Von Juan Marsé
Verlag Klaus Wagenbach, Reihe SALTO, 2016
Fadengeheftet, 96 Seiten
16,00 €
ISBN 978-3-8031-1315-3
Link zur Verlagsinformation

Roman: "Die Nachtigall"

Von Kristin Hannah
"Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt? 
In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern." (Verlagsinformation)
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Die Nachtigall"
Von Kristin Hannah
Aufbau Verlag, 2016
Gebunden, mit Schutzumschlag, 608 Seiten
19,99 €
ISBN 978-3-352-00885-6 
Link zur Verlagsinformation

Redaktionelle Angaben

Redaktionsschluss: 1. Februar 2017

aktualisiert: 8.2.17, 13:35 Uhr

Impressum

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Fax: 030-27 59 39 59
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Dr. Wolfram Friedersdorff (Präsident)
Dr. Heidi Knake-Werner (Vizepräsidentin)
Olaf Wenzel (Vizepräsident)

Vereinsregisternummer beim Amtsgericht Charlottenburg: 10445 Nz
Steuernummer beim Finanzamt für Körperschaften I, Berlin: 27 / 680 / 55179
Geschäftsführung: Bundesgeschäftsführerin Annette Helbig

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