Newsletter Volkssolidarität e.V. Newsletter
Februar 2017

Volkssolidarität

Positionen der Volkssolidarität zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht

Die Volkssolidarität bringt sich mit ihren Positionen unter dem Titel „Mit Solidarität zu mehr sozialer Gerechtigkeit“ in die politische und gesellschaftliche Debatte vor der Bundestagswahl am 24. September 2017 ein. Das Material wurde am 2. Februar 2017 online veröffentlicht.
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Hinweise für ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten

Der Bundesverband hat die „Handreichung für Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten“ veröffentlicht. Im Vorwort heißt es: „…diese Handreichung bietet eine grundlegende Orientierung für Ehrenamtliche, die sich in Projekten des Verbandes für und mit geflüchteten Menschen engagieren.“
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Landesverband Berlin: 100 Schlafsäcke für Obdachlose übergeben

Die Volkssolidarität in Berlin hat 100 Schlafsäcke an den Verein mob e.V. gespendet. Der Verein verteilt diese an Obdachlose, die bei Minusgraden draußen übernachten. Die Volkssolidarität hat im Mitgliederverband auch zu Kleiderspenden für mob e.V. aufgerufen.
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Kreisverband Elbtalkreis-Meissen: Eltern-Uni gestartet

Organisiert wird die monatliche Elternuni - jeden letzten Dienstag des Monats ab 16 Uhr - von der jüngsten Einrichtung der VS: dem Diagnostik- und Beratungszentrum in Radebeul, kurz DBZ. Zur ersten Vorlesung wurde am 31. Januar 2017 eingeladen.
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Regionalverband Plauen/Oelsnitz: Gefragte Angebote im Mehrgenerationenhaus

In einem am 15. Februar online veröffentlichten Beitrag stellte die Tageszeitung Freie Presse das Mehrgenerationenhaus der Regionalverbandes in Oelsnitz vor. 2010 eröffnete die Volkssolidarität Plauen/Oelsnitz das Mehrgenerationenhaus. Wurde das Angebot zu Beginn eher zögerlich genutzt, so treffen sich dort heute täglich Selbsthilfe- beziehungsweise Kreativgruppen.“
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Kreisverband Greifswald/Ostvorpommern: Hilfe für Obdachlose

Die Schweriner Volkszeitung berichtete am 13. Februar 2017 über Hilfe für Obdachlose in Mecklenburg-Vorpommern angesichts der Kälte: „In Greifswald, wo die Volkssolidarität ein Obdachlosenhaus betreibt, sind nach Angaben eines Sprechers allabendlich die 20 Schlafplätze fast vollständig belegt. Doch würden auch kurzfristig ankommende hilfebedürftige Menschen immer eine Unterkunft erhalten.“
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Ostdeutschland und Einheit

Bundesregierung: „Soziale Einheit bis 2025 vollendet“

„Ab 2025 wird die Rente in ganz Deutschland einheitlich berechnet. Der Rentenwert Ost wird an den im Westen geltenden Rentenwert schrittweise angeglichen.“ Das beschloss die Bundesregierung mit dem Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz, wie sie am 15. Februar 2017 mitteilte.
Weiter zur Pressemitteilung Bundesregierung vom 15.2.2017 online

Alter und Lebensstandard

Arme Senioren von Behörden allein gelassen

„Viele haben Probleme, ihre Ansprüche geltend zu machen. Zwar bekommen Senioren mit kleiner Rente einen Antrag auf Grundsicherung gleich mit dem Rentenbescheid zugeschickt, aber viele wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Das beginnt damit, dass sie die Schrift nicht lesen können, weil sie zu klein ist.“ Das berichtete Melanie Stumpf vom „Zentrum plus“ der Caritas in Düsseldorf-Oberbilk in der Onlineausgabe der Rheinischen Post vom 14. Februar 2017. „Viele geben einfach auf und verzichten lieber auf die Unterstützung für Medikamentenzuzahlungen oder für die öffentlichen Verkehrsmittel.“
Weiter zum Beitrag Rheinische Post online vom 14.2.2017

Altersarmut bereits heute Realität für Millionen Ältere

„Die Zahl der von Armut oder Ausgrenzung bedrohten älteren Menschen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren auf fast sechs Millionen gestiegen.“ Das berichtete die Nachrichtenagentur dpa am 8. Februar 2017. „Damit waren 2015 20,8 Prozent aller Menschen im Alter von 55 und älter von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.“
Weiter zum Beitrag Wirtschaftswoche online vom 8.2.2017

„Verbreitete Altersarmut sehr politisch bedingt“

Politik dürfe den Menschen nicht weismachen, dass Armut „gottgegeben“ und kaum verhinderbar sei. Das stellte laut eines Beitrages des Remscheider General-Anzeigers vom 3. Februar 2017 Frank Johannes Hensel, Direktor des Diözesan-Caritasverbandes Köln, fest. So sei die verbreitete Altersarmut „sehr politisch bedingt“. Hensel warnte danach, „dass die Parteien im Wahlkampf diverse Seiten gegeneinander ausspielen würden, anstatt – aufrichtig – Altersarmut zu vermeiden“.
Weiter zum Beitrag Remscheider General-Anzeiger online vom 3.2.2017

Rente und Alterssicherung

Rentenansprüche von Männern sinken

„Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gesetzlichen Rentenversicherung werden kleiner, aber vor allem aufgrund sinkender Rentenanwartschaften von Männern“, meldete das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am 1. Februar 2017. Die Lücke zwischen Männern und Frauen sei in Westdeutschland „deutlich größer“ als im Osten.
Weiter zur DIW-Pressemitteilung vom 1.2.2017 online

Rentenversicherer helfen bei der Steuererklärung

„Die Deutsche Rentenversicherung stellt Rentnern und Versicherten auf Wunsch kostenlose Bescheinigungen aus, die beim Ausfüllen der Steuervordrucke „Anlage R“ und „Anlage Vorsorgeaufwand zur Steuerklärung“ helfen.“ Das berichtete das Onlineportal Ihre-Vorsorge.de am 13. Februar 2017. Viele Versicherte und Rentner müssen in diesem Jahr bis zum 31. Mai ihre Steuererklärung abgeben.
Weiter zum Beitrag Ihre-Vorsorge.de vom 13.2.2017

Familie und Kinder

„Kinderreport 2017“: Klarer Blick der jungen Generation auf Ursachen von Armut

„93 Prozent der Kinder und Jugendlichen (plus 6 Prozent gegenüber 2016) sehen zu niedrige Einkommen vieler Eltern als den wichtigsten Grund für Kinderarmut in Deutschland.“ Das gehört zu den Ergebnissen das am 2. Februar 2017 vorgestellten „Kinderreports 2017“ des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Dass durch die wirtschaftliche Lage Deutschlands mehr Unterstützung für arme Kinder nicht möglich ist, sehen lediglich 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen (minus 3 Prozent gegenüber 2016) so.“
Weiter zur Information Deutsches Kinderhilfswerk vom 2.2.2017 online

15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung veröffentlicht

Der 15. Kinder- und Jugendbericht mit dem Titel „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“ wurde von einer unabhängige Sachverständigenkommission unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, dem Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI), im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet und am 1. Februar 2017 vorgestellt.
Weiter zur Pressemitteilung BMFSFJ vom 1.2.2017 online

Bedarf bei Kinderbetreuung weiter gestiegen

Das Bundesfamilienministerium veröffentlichte am 3. Februar 2017 erstmals Daten zu Betreuungsbedarfen von Kindern zwischen drei und elf Jahren veröffentlicht. Rund 46 Prozent der Kinder unter drei Jahren haben einen Betreuungsbedarf – doch nur 32,7 Prozent von ihnen werden auch tatsächlich betreut.
Weiter zur Pressemitteilung BMFSFJ vom 3.2.2017 online

Gesundheit und Pflege

Studie: Gesetzliche Mindeststandards für Personalschlüssel in der Krankenpflege notwendig

Gesetzlich festgelegte Mindestschlüssel können Arbeitsüberlastung und Qualitätsmängel in der Pflege lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. Diese dokumentiert, welche rechtlichen Vorgaben für eine angemessene Personalausstattung weltweit existieren. Der Analyse zufolge wären die untersuchten Regelungen in großen Teilen auf Deutschland übertragbar.
Weiter zur Pressemitteilung Hans-Böckler-Stiftung vom 9.2.2017 online

Arbeit und Einkommen

Studie: Mitsprache senkt den Krankenstand bei Beschäftigten

Laut einer EU-weiten Untersuchung aus Schweden spielt beim Krankenstand von Beschäftigten eine Rolle, wie gut diese ihre Interessen vertreten können. Darauf machte der Informationsdienst Böckler Impuls der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am 2. Februar 2017 aufmerksam. „Kollektive Interessenvertretungen wie Betriebsräte ermöglichen es den Beschäftigten, Kritik zu äußern, ohne um Job oder Karriere fürchten zu müssen. Die Folge: mehr Beschäftigungsstabilität und weniger Fehltage.“
Weiter zum Beitrag Böckler Impuls vom 2.2.2017 online

Studie: „Hartz-IV-Bezug dauert häufig lange“

Knapp ein Drittel der Bezieher von Hartz-IV-Leistungen wird zu Langzeitleistungsbeziehern mit relativ wenig Kontakt zum Arbeitsmarkt. Das stellte eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fest, die am 2. Februar 2017 veröffentlicht wurde. „Wer dagegen in der Vergangenheit bereits häufiger mit Arbeitslosigkeit konfrontiert war, hat ein höheres Risiko, länger im Hartz-IV-Bezug zu verbleiben.“
Weiter zur IAB-Pressemitteilung vom 2.2.17 online

Armut und Obdachlosigkeit

EU-Statistik: Ein Fünftel der Bevölkerung in der Bundesrepublik arm

20 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das zeigt eine Statistik des Statistischen Amtes der EU, Eurostat, für 2015, die in einer aktuellen Grafik die jeweiligen Quoten aller EU-Mitgliedsländer zeigt.
Weiter zur Eurostat-Grafik online

Fehlanzeige: Schlussfolgerungen aus Armuts- und Reichtumsberichten

„Noch nie war ein Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung so voluminös wie der jetzige. Die sozialen Probleme wachsen, ohne dass hieraus Konsequenzen gezogen würden.“ Das stellt der Sozialwissenschaftler Christoph Butterwegge in einem Beitrag in der Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift Sozialismus fest. Darin analysiert er die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung.
Weiter zum Beitrag bei Sozialismus online (PDF-Datei)

5. Armuts- und Reichtumsbericht passend gemacht

CDU und CSU hätten ihnen missfallende Passagen aus dem Entwurf für den 5. „Armuts- und Reichtumsbericht“ der Bundesregierung gestrichen. Darauf machte Annett Mängel in einem Beitrag in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik aufmerksam. Die Autorin warnte u.a.: „Die derart geschönte Analyse ist umso fahrlässiger, weil das Problem noch gravierender geworden ist … Der Hauptgrund für Armut ist – neben Arbeitslosigkeit – das niedrige Einkommen infolge prekärer Arbeitsverhältnisse.“
Weiter zum Beitrag bei Blätter online

Flucht und Migration

Wider die Gerüchte von den staatlich bevorzugten Geflüchteten

„Was ist dran an dem Vorurteil, dass Flüchtlinge vom Staat mehr Unterstützung bekommen als Hartz-IV-Empfänger?“ Diese Frage beantwortete ein Beitrag der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ), online veröffentlicht am 13. Februar 2017. Zu den Antworten gehört: „Die Leistungen für Asylbewerber richten sich nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Sie liegen mit 318 Euro pro Monat für einen Erwachsenen unter dem Niveau des Arbeitslosengelds II.“
Weiter zum Beitrag MAZ online vom 13.2.17

Experten: Flüchtlinge so schnell wie möglich aus Heimen holen

„Experten fordern, Flüchtlinge so schnell wie möglich aus Notunterkünften und Heimen herauszuholen und in eigenen Wohnungen unterzubringen.“ Das berichtete der Fachdienst epd-sozial am 10. Februar 2017. Danach sagte Jürgen Friedrichs vom Institut für Soziologie und Sozialpsychologe der Universität Köln am 2. Februar auf dem Kölner Flüchtlingsgipfel: "Erst dann kann eine Integration in ein Wohngebiet und die Gesellschaft im weiteren Sinne gelingen."
Weiter zum Beitrag epd-sozial vom 10.2.2017

Sonstiges

„Wohlstand für alle?“

„Mit dem Leistungsbegriff belügen wir uns gleich doppelt“, stellte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Dr. Ulrich Schneider, am 16. Februar 2017 in einem Beitrag für das Onlinemagazin Nachdenkseiten fest. Es gehe letztlich um die „Gleichwürdigkeit“ der Menschen, so Schneider. Der Begriff unterstelle „zu recht, dass wir bei der Würde mit mindestens zweierlei Maß messen. Was dem einen recht ist, ist dem anderen längst nicht billig.“
Weiter zum Beitrag auf den Nachdenkseiten vom 16.2.2017

Russland als Gefahr für den Weltfrieden?

„An die 1.000 US-Militärbasen gibt es weltweit. Russland hat 20. Russland wird als „bedrohlich“ bezeichnet. Die USA nicht.“ Das stellte Frank Blenz am 14. Februar 2017 in einem Beitrag im Onlinemagazin Nachdenkseiten fest. „Dem Mediennutzer, dem Bürger, wird eingehämmert, dass nix Gutes aus dem Putinschen Osten kommt, dass es einen Kalten Krieg gibt, verursacht von Putin und Co..“ Der Autor hatte daraufhin die Zahl der jeweiligen Militärbasen im Ausland recherchiert.
Weiter zum Beitrag auf den Nachdenkseiten vom 14.2.2017

„Willkommen im starken Staat“

„Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche am 19. Dezember haben sich vor allem die Regierungsparteien mit Vorschlägen für eine weitere Verschärfung von Sicherheitsgesetzen überboten.“ Das stellte Heiner Busch vom Komitee für Grundrechte und Demokratie in einem online am 2. Februar 2017veröffentlichten Kommentar fest. Der Autor erinnerte an die Grundprinzipien der „deutschen Sicherheitsarchitektur“ nach 1945 und wie diese Stück für Stück ausgehöhlt wird, ohne dass mehr Sicherheit erreicht wurde.
Weiter zum Beitrag Grundrechtekomitee online vom 2.2.2017

Medien-Tipps

Ratgeber: "Liebende bleiben - Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken"

Von Jesper Juul
"Kaum sind Kinder da, vergessen viele Eltern, als Paar glücklich zu sein. Der erfahrene Familientherapeut Jesper Juul macht Eltern Mut zur Zweisamkeit und beschreibt die Schlüsselpunkte zur guten Beziehung trotz Kind. Wenn Eltern ihrer Liebesbeziehung Zeit und Raum geben, leben alle Familienmitglieder leichter und zufriedener. Nur so kann ein harmonisches Umfeld entstehen, in dem Kinder bindungssicher und gestärkt aufwachsen und die Liebe zwischen den Eltern lebendig bleibt. Also das Familienbudget lieber für den Babysitter ausgeben als für einen stressigen Besuch im Familienrestaurant!" (Verlagsinformation)
"Liebende bleiben - Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken"
Von Jesper Juul
Beltz Verlag, 2017
Gebunden, 251 Seiten
18,95 €
ISBN 978-3-407-86440-6
Auch als E-Book erhältlich
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Ratgeber: "Richtig vererben unter Ehegatten - Das Berliner Testament"

Von Julia Roglmeierc und Maria Demirci
"Das Berliner Testament ist das wohl meistverbreitete Testament im deutschsprachigen Raum. Darunter versteht man ein gemeinschaftliches Testament von Ehe- oder eingetragenen Lebenspartnern. Wenn Sie Ihre Vermögensnachfolge nicht dem Zufall überlassen wollen und sich als Ehe- bzw. eingetragene Lebenspartner auch über den Tod hinaus gegenseitig absichern möchten, sind Sie gut beraten ein Berliner Testament aufzusetzen." (Verlagsinformation)
"Richtig vererben unter Ehegatten - Das Berliner Testament"
Von Julia Roglmeierc und Maria Demirci
Verlag C.H. Beck, 2. Auflage 2016
Kartoniert, 128 Seiten
6,90 €
ISBN 978-3-406-70096-5
Auch als E-Book verfügbar
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Sachbuch: "Etappen einer Flucht - Tagebuch einer Dolmetscherin"

Von Nermin Ismail
"Es sind Namenlose, die fast täglich im Mittelmeer ertrinken. Es sind Namenlose, die zu uns „in Strömen“ nach Europa kommen. Und es sind Namenslose, die hier ein neues Zuhause suchen. Namenlos, weil unbekannt. Namenlos, weil oft unzugänglich. Wir sprechen viel über sie, sie selbst kommen selten zu Wort. Eine anonyme Menschenmasse, die keiner versteht, die keiner kennt. Über die aber viele etwas zu wissen scheinen. Nermin Ismail lässt diese Menschen zu Wort kommen. „Etappen einer Flucht“ begleitet Frauen, Männer und Familien auf ihrem Weg nach Europa. Die Autorin arbeitete monatelang freiwillig und unbezahlt als Übersetzerin für Flüchtlinge aus dem arabischen Raum in Deutschland, Österreich, Slowenien, Ungarn, Griechenland und der Türkei. In diesem Buch übersetzt sie die Geschichten und Schicksale einzelner Menschen in umgekehrte Richtung, um sie den deutschsprachigen Lesern näher zu bringen. Der Fotograf Simon van Hal ist mit seiner Kamera dabei." (Verlagsinformation)
"Bürgerliche Scharfmacher - Deutschlands neue rechte Mitte - von AfD bis Pegida"
Von Nermin Ismail
Promedia Verlag, 2016
240 Seiten
19,90 €
ISBN 978-3-85371-409-6
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Sachbuch: "Staat im Ausverkauf - Privatisierung in Deutschland"

Von Tim Engartner
"Marode Schulen und Krankenhäuser, explodierende Mieten in städtischen Zentren, steigende Preise für Wasser, Gas und Strom, geschlossene Filialen der Deutschen Post, "Verzögerungen im Betriebsablauf" bei der Deutschen Bahn - dies alles geht auch auf den großen Ausverkauf der öffentlichen Hand zurück, der in Deutschland während der Kanzlerschaft Helmut Kohls einsetzte. In der Überzeugung, dass Privatisierungen Dienstleistungen besser, billiger und bürgernäher machen, schüttelt "Vater Staat" bis heute immer mehr Aufgaben ab - wie ein Baum seine Blätter im Herbst. Anhand besonders eindrücklicher Beispiele analysiert Tim Engartner in sieben Kapiteln - Bildung, Verkehr, Militär, Post und Telekommunikation, soziale Sicherung, Gesundheit und kommunale Versorgung - die Privatisierungen in Deutschland und ordnet sie in internationale Zusammenhänge ein. Sein Weckruf zeigt: Diese Politik, die von allen regierenden Parteien betrieben wurde und immer noch wird, ist nicht alternativlos." (Verlagsinformation)
"
Staat im Ausverkauf - Privatisierung in Deutschland"
Von Tim Engartner
Campus Verlag, 2016
Kartoniert, 268 Seiten
22,95 €
ISBN 978-3-593-50612-8
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Sachbuch: "Gesiegt und doch verloren - Israel und die besetzten Gebiete"

Von Ahron Bregman
"Israel und Palästina sind im Leid vereint und doch, es scheint keine Lösung zu geben für den vielleicht längsten und blutigsten Konflikt seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Dieses Buch erläu- tert die dramatischen Folgen des für Israel so siegreich verlaufenen Sechstagekrieges, der die Landkarte des Nahen Ostens radikal veränderte – und bis heute nur Verlierer kennt. Ahron Bregman hatte für diese erste historische Darstellung des Sechstagekrieges Zugang zu bislang unbekannten Memos, Dokumenten und Briefen. Er erläutert die Strategien und Motive der wichtigsten Protagonisten von Moshe Dayan bis Bill Clinton und beleuchtet die kritischen Momente des Friedensprozesses. Gesiegt und doch verloren ist ein Schlüsselwerk für das Ver- ständnis eines zentralen Konflikts unserer Zeit." (Verlagsinformation)
"Gesiegt und doch verloren - Israel und die besetzten Gebiete"
Von Ahron Bregman
Orell Füssli Verlag, 2015
Klappenbroschur, 384 Seiten
24,95 €
ISBN 978-3-280-05573-1
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Sachbuch: "Waldsiedlung Wandlitz - Eine Landschaft der Macht"

Von Jürgen Danyel und Elke Kimme
"Die Waldsiedlung Wandlitz bei Bernau war ein Symbol für den abgehobenen Politik- und Lebensstil der SED-Führung und für deren Abschottung von der DDR-Realität. Das Buch liefert einen historisch-kritischen Überblick über die Geschichte der ab 1958 errichteten und bis Anfang 1990 genutzten Wohnsiedlung für das SED-Politbüro. Anhand von neuem Quellenmaterial gibt das Werk Einblicke in die alltägliche Lebenswelt, die »Sonderversorgung« und das Sicherheitsregime in der vom Ministerium für Staatssicherheit betreuten Siedlung. Auch »Freizeitobjekte« und Jagdgebiete außerhalb von Wandlitz sowie die Protokollstrecke nach Berlin werden in Bild und Text beschrieben. Um »Wandlitz« rankten sich viele Gerüchte und Mythen, und die Privilegien der DDR-Führungsschicht sorgten für Unmut in der Bevölkerung. Die Autoren beleuchten, warum das Thema so große politische Sprengkraft erlangte und im Herbst 1989, nachdem Medienvertreter erstmals hinter die Mauern der Waldsiedlung blicken durften, mit zur Erosion der SED-Herrschaft beitrug." (Verlagsinformation)
"
Waldsiedlung Wandlitz - Eine Landschaft der Macht"
Von Jürgen Danyel und Elke Kimme
Ch. Links Verlag, 2016
Hardcover, 228 Seiten
30,00 €
ISBN 978-3-86153-876-9
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Sachbuch: "Deutschland 1933-39 - Vorkrieg"

Von Kurt Pätzold
"Das war noch vor dem Kriege. Der Satz gehörte zu den Zeitbestimmungen der Deutschen, die 1945 dem Tod an den Fronten und in den Bombennächten entkommen waren. Zunehmend mit den Jahren, verklärte sich ihnen vielfach ihr Leben zwischen 1933 und 1939, verglichen mit jenem danach. Wie also hatten sie in diesem »Dritten Reich« wirklich gelebt, als ihnen der »Führer« seine Friedensliebe wieder und wieder beteuerte? Warum hatten sie diesem Adolf Hitler geglaubt? Und warum so viele und so lange, bis sie an jenem 1. September sich in den Krieg gestürzt sahen, den sie nun aber nicht verlieren wollten? Nicht schuldlos und ohne eigenes Zutun wurde die Mehrheit des deutschen Volkes in diesen Vorkriegsjahren tatsächlich betrogen und für Ziele eingenommen, von denen sie sich zum eigenen Nutzen besser abgewandt hätte. Es sind dies die Jahre, in denen sie konditioniert wurde für das, was kommen sollte: Massenhaft verübte Verbrechen an anderen Völkern. Der Abriss jener sechseinhalb Vorkriegsjahre ist auch ein Buch gegen Legenden und noch immer verweigerte Erkenntnisse." (Verlagsinformation)
"
Deutschland 1933-39 - Vorkrieg"
Von Kurt Pätzold
Papyrossa Verlag, 2016
Pocketformat, 151 Seiten
9,90 €
ISBN 978-3-89438-608-5
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Sachbuch: "Deutschland 1939-45 - Krieg"

Von Kurt Pätzold
"Dieser Band setzt den zeitlich vorausgehenden fort. Wie dieser will auch er dem Bedürfnis nach kompakter, womöglich erster Information über das Geschehen gerecht werden. Anhand der hier dargestellten fünfeinhalb Jahre lässt sich exemplarisch studieren, wie Kriege gemacht und wie Völker in sie hineingetrieben werden. Auch lässt sich ihnen Auskunft darüber abgewinnen, wie Menschen dazu gebracht werden konnten, sich als »Volksgenossen« wider ihre eigenen – unbegriffenen – Grundinteressen zu verhalten, an der Front und in der Heimat, die kein Hinterland mehr, sondern zunehmend Schauplatz eines selbst verschuldeten Bombenkrieges war. Warum haben sie für die Rüstung geschuftet? Warum über Jahre Nächte in Luftschutzkellern erduldet? Warum bis zum bitteren Ende Befehle befolgt, die sie in den Tod jagten? Was haben sie sich bei alledem gedacht, was erwartet, was erhofft? Solche Fragen stehen im Zentrum des Bandes. Die Geschichte von nicht ohne eigene Schuld missbrauchten Millionen." (Verlagsinformation)
"
Deutschland 1939-45 - Krieg"
Von Kurt Pätzold
Papyrossa Verlag, 2016
Pocketformat, 131 Seiten
9,90 €
ISBN 978-3-89438-609-2
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Erinnerungen: "Ich bleibe immer der vierjährige Junge von damals - Das SS-Massaker von Distomo und der Kampf eines Überlebenden um Gerechtigkeit"

Von Patric Seibel
"Argyris Sfountouris ist knapp vier Jahre, als die Deutschen seine Eltern ermorden. Wie durch ein Wunder überlebt er das Massaker von Distomo im Juni 1944. Er wird getrennt von seinen Schwestern und kommt in ein Schweizer Kinderdorf: seine Rettung. Er wird Physiker, Lehrer, Entwicklungshelfer und Autor. Aber manchmal glaubt er, sein Herz müsse zerspringen vor Heimweh nach dem Meer und dem Licht Griechenlands. Argyris kämpft gegen die Militärdiktatur und um Gerechtigkeit für die Hinterbliebenen von Distomo; er erlebt, wie Deutschland sich aus der Verantwortung stiehlt – und bleibt trotzdem friedfertig. Eine packende, anru¨hrende und politische Lebensgeschichte, die vor dem Hintergrund der deutsch-griechischen Beziehungen hochaktuell ist." (Verlagsinformation)
"Ich bleibe immer der vierjährige Junge von damals - Das SS-Massaker von Distomo und der Kampf eines Überlebenden um Gerechtigkeit"
Von Patric Seibel
Westend Verlag, 2016
Hardcover, mit Schutzumschlag, 288 Seiten
22,00 €
ISBN 978-3-864-89144-1
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Redaktionelle Angaben

Redaktionsschluss: 28. Februar 2017

Impressum

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Steuernummer beim Finanzamt für Körperschaften I, Berlin: 27 / 680 / 55179
Geschäftsführung: Bundesgeschäftsführer Horst Riethausen

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