Newsletter Volkssolidarität e.V. Newsletter
Dezember 2016

Volkssolidarität

Neue Bundesgeschäftsführerin der Volkssolidarität

Annette Helbig (Jahrgang 1967) übernimmt am 1. Januar 2017 das Amt der Bundesgeschäftsführerin der Volkssolidarität Bundesverband e.V. Sie löst Horst Riethausen (Jahrgang 1952) ab, der zum Jahresende in den Ruhestand geht.
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Weihnachts- und Neujahrsgrüße 2016/2017

Der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff, und der scheidende Bundesgeschäftsführer Horst Riethausen dankten auf der Verbandshomepage und in einer Anzeige in der Tageszeitung Neues Deutschland allen Mitgliedern, Mitarbeitern, Freunden und Partnern für die geleistete Arbeit und Unterstützung im Jahr 2016.
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Spenden helfen, Solidarität zu leben – Spendenaufruf des Bundesverbandes 2016

Der Bundesverband hat Mitte November seine traditionelle Spendenbrief-Aktion gestartet.
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Bundesvorstand: Neuer Vizepräsident und Bundesgeschäftsführer verabschiedet

Olaf Wenzel ist neuer Vizepräsident der Volkssolidarität. Er übernahm das Amt von Dr. Frank-Michael Pietzsch, der aus dem Bundesvorstand ausgeschieden ist. Wenzel wurde vom Verbandsvorstand am 10. Dezember 2016 in das neue Amt gewählt.
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Gewerkschaften und Sozialverbände diskutierten die Rente der Zukunft

Die Mitgliedsorganisationen des "Netzwerkes für eine gerechte Rente", darunter die Volkssolidarität, kamen am 1. Dezember 2016 Donnerstag in Berlin zu einer Fachtagung zusammen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen das Renten-Konzept von Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles sowie die gemeinsamen Anforderungen an eine zukunftsfeste Altersversorgung.
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Landesverband Berlin: Kampagne „#machtSinn“ gestartet

Der Berliner Landesverband der Volkssolidarität hat Anfang Dezember eine Kampagne gestartet, mit der Menschen für eine Tätigkeit im Pflegebereich gewonnen werden sollen. Sie wird mit verschiedenen Mitteln in der Öffentlichkeit präsent sein.
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Landesverband Brandenburg: Neue Vorstandsvorsitzende ab 1. Januar 2017

Der Verbandsrat der brandenburgischen Volkssolidarität hat Ines Große zur neuen Vorstandsvorsitzenden des Landesvorstandes berufen. Sie wird am 1. Januar 2017 ihr Amt antreten und löst in dieser Tätigkeit Roswita Orban ab, die in den Ruhestand geht.
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Landesdelegiertenversammlung der Volkssolidarität in Sachsen

Am 25. November 2016 fand im Centerhotel in Burgstädt die 17. Landesdelegiertenversammlung des Volkssolidarität Landesverbandes Sachsen e.V. statt.
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Landesdelegiertenversammlung der Volkssolidarität in Sachsen-Anhalt

Zur Landesdelegiertenversammlung am 26. November 2016 fanden sich 31 eingeladene Delegierte 31 in Glindenberg ein, um die umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen.
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Kreisverband Gera: Medienpreis für Kita

Am Dienstag, 29. November 2016, verlieh die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) den Erziehern und Kindern der Kita „Diddlmäuse“ am Schreberweg in Gera den Kompass in Bronze.
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Hausnotruf Nord sucht Mitarbeiter in Berlin/Brandenburg

Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Volkssolidarität betreibt eine 24-stündig besetzte Hausnotrufstation. Für den Hausnotrufdienst im Raum Berlin/Brandenburg werden zum 1. Februar 2017 Mitarbeiter (m/w) für den technischen Service im Bereich Notrufsysteme gesucht.
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Ostdeutschland und Einheit

Bundesregierung einigt sich auf Finanzierung der Ost-West-Rentenangleichung

„Union und SPD haben sich auf eine Finanzierung der Angleichung der Ost-Renten an das Westniveau geeinigt“, berichtete u.a. die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) online am 21. Dezember 2016. Danach soll die Rentenversicherung in den ersten Jahren die zusätzlichen Kosten selbst übernehmen. Vom Jahr 2022 an soll dann der Bundeshaushalt einen Zuschuss leisten.
Weiter zum Beitrag FAZ online vom 21.12.16

Rente und Alterssicherung

Jeder zweite Beschäftigte muss mit Armutsrente rechnen

„Jeder zweite Beschäftigte kann nach einem Zeitungsbericht im Alter nur mit einer gesetzlichen Rente auf Grundsicherungsniveau rechnen“, meldete die Nachrichtenagentur dpa am 25. Dezember 2016 und berief sich auf eine aktuelle Datenübersicht der Bundesregierung und des Statistischen Bundesamtes hervor, über welche die "Saarbrücker Zeitung" berichtete.
Weiter zum dpa-Beitrag auf T-online vom 25.12.16

Verbände fordern Rentenniveau von 50 Prozent

Die Mitgliedsorganisationen des "Netzwerks für eine gerechte Rente" streben eine Stabilisierung und spätere Erhöhung des Rentenniveaus an. Das berichtete das Onlineportal Ihre-Vorsorge.de am 5. Dezember 2016. „Bei einer gemeinsamen Tagung in Berlin diskutierten Vertreter des DGB, des Verbandes ‚Der Paritätische‘, des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) und des VdK ihre Anforderungen an eine zukunftsfeste Alterssicherung.“
Weiter zum Beitrag Ihre-Vorsorge.de vom 5.12.16

Solidarische Bürgerversicherung als Alternative zur Altersarmut trotz Rente

Der Armutsforscher Christoph Butterwegge kritisierte in einem am 4. Dezember 2016 in der Tageszeitung junge Welt veröffentlichten Beitrag die Rentenpolitik der letzten Jahre. Die Teilprivatisierung der Rente unter SPD und Grünen habe das Problem der Altersarmut noch verschärft. Auch die aktelle Bundesregierung habe nichts dagegen getan. Butterwegge plädierte für eine „solidarische Bürgerversicherung für alle“ als Alternative.
Weiter zum Beitrag junge Welt online vom 4.12.16

Familie und Kinder

Bei jeder dritten Geburt sind Eltern nicht verheiratet

Der Anteil der Geburten von nicht miteinander verheirateten Eltern an allen lebend geborenen Kindern hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt, wie die Statistiker am 19. Dezember 2016 meldeten. „Er stieg von 15 % im Jahr 1990 auf rund 35 % im Jahr 2015. Der Trend zu mehr außerehelichen Kindern hat allerdings an Tempo verloren.“
Weiter zur Destatis-Pressemitteilung vom 19.12.16

Ostdeutschland mit höchster Betreuungsquote bei Unter-Dreijährigen

„Mit 61,8 % hatte der  brandenburgische Landkreis Spree-Neiße zum Stichtag 1. März 2016 die bundesweit höchste Betreuungsquote für Kinder unter 3 Jahren“, berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) am 12. Dezember 2016. Danach wurden in 66 der 77 ostdeutschen Landkreise und kreisfreien Städte (einschließlich Berlin) mehr als 50 Prozent aller Kinder unter 3 Jahren in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege betreut.
Weiter zur Destatis-Pressemitteilung vom 12.12.16

Verbände mit Online-Petition gegen Kinderarmut

„Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut“ – Mit dieser gemeinsamen Online-Kampagne macht das Deutsche Kinderhilfswerk zusammen mit Wohlfahrts- und Sozialverbänden sowie Familien- und Kinderrechtsorganisationen seit 6. Dezember 2016 auf das drängende Problem der Kinderarmut in Deutschland aufmerksam.
Weiter zur Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk vom 5.12.16 online

Gesundheit und Pflege

Bundesbank erwartet höhere Beiträge bei Kranken- und Pflegeversicherung

„Die Bundesbank prognostiziert steigende Beitragssätze in der GKV und in der sozialen Pflegeversicherung, berichtete die Ärztezeitung online am 20. Dezember 2016. „In ihrem Monatsbericht für Dezember erwartet sie eine ‚deutliche Verschlechterung gegenüber dem laufenden Jahr‘ in der GKV“. Die Ausgaben würden stärker als die Einnahmen steigen, sei die Ursache.
Weiter zum Beitrag Ärztezeitung online vom 20.12.16
Weiter zum Monatsbericht der Bundesbank Dezember 2016 online (PDF-Datei)

Armut und Obdachlosigkeit

Caritas-Chef sieht keine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich

Der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands, Georg Cremer, widersprach im Interview mit der Tageszeitung Die Welt, online am 25. Dezember 2015 veröffentlicht, der Behauptung, dass die sozialen Zustände in Deutschland immer schlimmer würden. Der Niedergangsdiskurs, den gerade auch die Sozial- und Wohlfahrtsverbände pflegten, sei durch Fakten nicht gedeckt und zudem gefährlich, warnte der Ökonomieprofessor. „Denn je mehr die Gesellschaft verunsichert würde, desto leichteres Spiel hätten die Populisten.“
Weiter zum Beitrag Welt online vom 25.12.16

„Weihnachten aus Sicht eines Vaters, der alles hatte und nun von Hartz IV lebt“

Die Tageszeitung Dattelner Morgenpost stellte am 25. Dezember 2016 in ihrer Onlineausgabe einen Arbeitslosen vor, der seit Jahren nach einem Bandscheibenvorfall vergeblich Arbeit sucht: „Mit 51 Jahren will einen keiner mehr“, sagte er. Für die Weihnachtstage habe er gespart, um seiner Frau und seinen Kindern etwas bieten zu können.
Weiter zum Beitrag Dattelner Morgenpost online vom 25.12.16

Ungleiche Wohlstandsverteilung trotz wirtschaftlich positiver Entwicklung

„Armes reiches Deutschland“ lautete die Schlagzeile in der Druckausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 24. Dezember 2016. Die Zeitung berichtete über eine Studie der Europäischen Zentralbank vom Vortag, der zufolge die meisten Bundesbürger deutlich weniger besitzen als andere Europäer. Die Ergebnisse der EZB-Studie könnten „vor der Bundestagswahl 2017 scharfe Kontroversen auslösen“.
Weiter zum Beitrag Süddeutsche Zeitung online vom 23.12.16
Weiter zur EZB-Studie online (PDF-Datei)

Zahl der wohnungslosen Menschen deutlich gestiegen

Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren um rund ein Drittel gestiegen, berichtete der Fachdienst epd-sozial am 5. Dezember 2016. „Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Danach waren 2014 rund 335.000 Menschen ohne Wohnung, unter ihnen 29.000 Kinder und Jugendliche. 220.000 sind Männer. Im Jahr 2010 gab es insgesamt 246.000 Wohnungslose.“
Weiter zur Meldung epd-sozial online vom 5.12.16

Kritik an Politik gegen Arme, die Entsolidarisierung fördert

„Misstrauen, Missgunst, Neid gegenüber Armen sowie die Unterstellungen ihrer eigenen Überforderung und Verantwortungslosigkeit werden immer wieder laut, wenn öffentlich über Armut und Arme debattiert wird.“ Das kritisierte das Komitee für Grundrechte und Demokratie in einem am 1. Dezember 2016 veröffentlichten Text. „Mit den und durch die Hartz-IV-Reformen wurde dieses Misstrauen, das Gängeln, Sanktionieren und Knapphalten gegenüber Armen gestärkt. Sachliche und solidarische Haltungen und Berichte haben es seitdem schwerer, Gehör zu finden.“ Das Komitee kritisiert deutlich die Politik der Bundesregierung.
Weiter zum Beitrag Komitee für Grundrechte und Demokratie vom 1.12.16 online

Flucht und Migration

Bundesfamilienministerium unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte

„Mit zahlreichen Programmen leistet das Bundesfamilienministerium Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte“, so das Ministerium in einer Pressemitteilung vom 9. Dezember 2016. „Das zeigt auch der 11. Lagebericht der Integrationsbeauftragten.“ Der Bericht trägt den Titel "Teilhabe, Chancengleichheit und Rechtsentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland".
Weiter zur BMFSFJ-Pressemitteilung online vom 9.12.16

Szenarien der Einwanderungsgesellschaft

Die SPD-nahe Friedrich Ebert-Stiftung (FES) hat am 5. Dezember 2016 eine Studie zu Szenarien der Einwanderungsgesellschaft veröffentlicht. Dabei gehe es um Fragen wie „Wie kann der Zusammenhalt unserer Gesellschaft trotz Terrors und Rechtspopulismus gelingen? Inwiefern kann Politik die öffentlichen Diskurse beeinflussen? Wie kann eine Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen vermieden werden nach einem Anschlag? Was sind mögliche Szenarien für unsere Gesellschaft?“
Weiter zur FES-Studie online (PDF-Datei)

Engagement und Ehrenamt

Deutscher Engagementpreis 2016 verliehen

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat den Deutschen Engagementpreis 2016 unter anderem an eine Dorfgemeinschaft aus Mecklenburg-Vorpommern übergeben, wie das Ministerium am 5. Dezember 2016 meldete. „Aus den Händen der Ministerin erhielt die Dörpschaft Witzin e. V. den Preis in der Kategorie ‚Generationen verbinden‘. Seit Jahren setzt sich der Verein aktiv für eine lebendige Dorfgemeinschaft im Landkreis Ludwigslust-Parchim ein.“
Weiter zur BMFSFJ-Pressemitteilung online vom 5.12.16

Sonstiges

Was sich 2017 bei Einkommen, Beiträgen, Abgaben und anderem ändert

Mit dem 1. Januar 2017 treten eine Reihe Änderungen für die Bürger in Kraft. „Das neue Jahr bringt viele Änderungen: bei Steuern und Sozial­abgaben, aber auch in der Pflege, wo künftig viele Pflegebedürftige deutlich mehr Geld und Sach­leistungen bekommen sollen. Auch der Mindest­lohn steigt gering­fügig.“ Das berichtete u.a. die Stiftung Warentest am 21. Dezember 2016.
Weiter zum Beitrag Stiftung Warentest online vom 21.12.16

Bundeswehr seit 15 Jahren im Krieg in Afghanistan

Seit Ende 2001 sind deutsche Soldaten in Afghanistan im Kriegseinsatz. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) veröffentlichte dazu am 15. Dezember 2016 ein Online-Dossier: „Was als sechsmonatige Friedensmission begann, wurde für die Bundeswehr zum langjährigen Kampfeinsatz – mit Verwundeten und Gefallenen. Ein schnelles Ende des Einsatzes ist nicht in Sicht.“
Weiter zum bpb-Onlinedossier

Fakten zu Wirtschaft, Arbeit und Mitbestimmung

Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung veröffentlichte am 5. Dezember 2016 eine neue Datenkarte zu sozialen Themenfeldern: Beschäftigung, Einkommen, Arbeitszeit, Mitbestimmung; Arbeitsmarkt/Ausbildungsmarkt, Soziale Sicherheit; Gewerkschaftliche Daten; Wirtschaft/Finanzen sowie Umwelt/Gesundheit. „Differenzierte Daten für das westliche und das östliche Bundesgebiet ergänzen die Zahlen für Gesamtdeutschland. Ein EU- und ein kompakter Bundesländervergleich runden die Karte ab.“
Weiter zur Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung online vom 5.12.16

Medien-Tipps

Sachbuch: "Der Sektor - Warum die globale Finanzwirtschaft uns zerstört"

Von Michael Hudson
"Hudsons Prognosen erregen weltweit Aufmerksamkeit: als Erster und Einziger hat er den genauen Zeitpunkt vorausgesagt, an dem die fatale Immobilienblase platzen sollte. Eindringlich  analysiert er, wie die internationale Finanzwelt die Errungenschaften der klassischen Ökonomie verspielt. An Beispielen aus der Geschichte zeigt er, was »Schulden« sind, und eröffnet neue Perspektiven auf dieses Menschheitsproblem. Schonungslos entlarvt Hudson die Vorstellung, die Verschuldung könne gemanagt werden, wenn man sie den Bürgern aufbürdet. Das Bankensystem muss wieder der Wirtschaft dienen und nicht umgekehrt. Doch nun betreibt die Finanzwelt eine neue Art der Kriegsführung gegen das Volk, die unsere Gesellschaften polarisiert. Hudsons historisch fundierte Analyse belegt: Weltweit werden Bürger revoltieren. Denn die Interessen von Gläubigern sind nicht die der Demokratie. Für den Autor ist die heutige Krise noch immer eine Frage des politischen Wollens und keine schicksalhafte Notwendigkeit." (Verlagsinformation)
"Der Sektor - Warum die globale Finanzwirtschaft uns zerstört"
Von Michael Hudson
Klett-Cotta, 2016
Gebunden, mit Schutzumschlag, 144 Seiten
26,95 €
ISBN 978-3-608-94748-9
Auch als e-Book verfügbar
Link zur Verlagsinformation

Sachbuch: "Rettet den Kapitalismus! - Für alle, nicht für 1%"

Von Robert B. Reich
"Der Kapitalismus zerstört sich selbst, wenn er auf den Profit der wenigen setzt, sagt Robert B. Reich, Ikone der amerikanischen Linken. Dabei geht es nicht um die Frage, ob wir mehr Markt oder mehr Staat brauchen, sondern wer welche Spielregeln setzt. Denn die Marktregeln, die sich eine Gesellschaft gibt, spiegeln, was sie für gut und fair hält. Amerika, das kurz vor der Präsidentschaftswahl steht, ist ein zweifelhaftes Vorbild, denn der Unmut in der Bevölkerung über die immer stärkere Machtkonzentration wächst. Sie spaltet Establishment und Anti-Establishment, Arm und Reich. Doch es ist nicht zu spät, den Kapitalismus zu retten: für alle, nicht für 1 Prozent."(Verlagsinformation)
"Rettet den Kapitalismus! - Für alle, nicht für 1%"

Von Robert B. Reich
Campus Verlag, 2016
Hardcover, gebunden, 224 Seiten
24,95 €
ISBN 978-3-593-50608-1
Auch als e-Book verfügbar
Link zur Verlagsinformation

Sachbuch: "Weltunordnung - Die globalen Krisen und das Versagen des Westens"

Von Carlo Masala
"Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Syrien – wir scheinen in einer neuen Weltunordnung zu leben. Carlo Masala fragt, wie es so weit kommen konnte und sucht nach neuen Antworten auf die globalen Krisen. Im Westen werden für das neue Chaos zumeist die Handlungen von mehr oder minder bösen Gegnern verantwortlich gemacht, sei es der IS, Russland oder China. Tatsächlich jedoch trägt der Westen ein gerüttelt Maß an Verantwortung dafür, dass die Welt seit dem Ende des Kalten Krieges aus den Fugen geraten ist. Seine Versuche der Ordnungsstiftung durch humanitäre Interventionen, Regime-Change und aktive Demokratisierungspolitik haben weltweit zu Widerstand gegen den neuen liberalen Imperialismus geführt. Der Westen ist nicht stark genug, dem Rest der Welt seinen Willen und seine Institutionen aufzuzwingen, hat daraus aber noch nicht die nötigen Konsequenzen gezogen. Carlo Masala analysiert die aktuelle Lage und plädiert für einem realistischen Blick auf die Außenpolitik, der nicht bei den Kategorien Gut und Böse stehen bleibt." (Verlagsinformation)
"Weltunordnung - Die globalen Krisen und das Versagen des Westens"

Von Carlo Masala
C. H. Beck Verlag, 2016
Klappenbroschur, 176 Seiten
14,95 €
ISBN 978-3-406-69918-4
Link zur Verlagsinformation

Sachbuch: "Hoffen - Eine Anleitung zur Zuversicht"

Von Kathrin Klette
"Hoffnung entsteht durch das Vertrauen in andere Menschen, durch den Glauben, dass etwas Positives wahr werden kann. Wir hoffen auf eine neue Liebe, auf ein gesundes Kind, auf beruflichen Erfolg, auf eine neue Heimat. Wie ein unsichtbarer Motor treibt die Hoffnung uns an. Sie beeinflusst nicht nur die Zukunft, sondern auch die Art und Weise, wie wir in der Gegenwart leben. Sie hilft uns zu handeln. Warum es sich - gerade in Zeiten der Verunsicherung - lohnt, mehr Hoffnung und Zuversicht zu wagen, zeigt dieses Buch. Eine Hommage an ein existenzielles Lebensgefühl." (Verlagsinformation)
"Hoffen - Eine Anleitung zur Zuversicht"

Von Kathrin Klette
Ch. Links Verlag, 2016
Hardcover, 216 Seiten
16,00 €
ISBN 978-3-86153-878-3
Auch als e-Book erhätlich
Link zur Verlagsinformation

Sachbuch: "Lachen gegen die Ohnmacht - DDR-Witze im Visier der Stasi"

Von Bodo Müller
"Der Nährboden für die politischen Witze gegen den Sozialismus war der Sozialismus selbst. Die Pfeilspitzen der Satire richteten sich gegen alle Bereiche des politischen und gesellschaftlichen Lebens - insbesondere aber gegen die Politiker selbst.
Es wurden schon viele Bücher mit DDR-Witzen über die Mangelwirtschaft, den »Trabi« und die täglichen Mühen des sozialistischen Alltags gefüllt. In diesem Buch werden nicht nur die schärfsten politischen Witze aus 40 Jahren DDR erzählt. Es geht vor allem um Macht und Ohnmacht. In der Einführung des Buches erfährt der Leser: Wie reagierte der Staat auf den Hohn und Spott gegen Partei, Staat und Stasi? Wurde politische Satire als Ventil akzeptiert? Oder mussten die Witzeerzähler für ihren Spott teuer »bezahlen«? Die Antworten sind so vielfältig, wie es das Leben im Sozialismus war." (Verlagsinformation)
"Lachen gegen die Ohnmacht - DDR-Witze im Visier der Stasi"

Von Bodo Müller
Ch. Links Verlag, 2016
Hardcover, 144 Seiten
10,00 €
ISBN 978-3-86153-914-8
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Roman: "Verleihe niemals deinen Mann"

Von Graham Greene
"Graham Greene ist ein Experte in Liebesdingen, nicht aber – trotz seines überraschenden Übertritts zur katholischen Kirche – ein Verfechter der ehelichen Treue. Sich auf Abwege begeben heißt zwar nicht unbedingt, ein feuriges Abenteuer zu erleben. Es kann ebenso melancholisch angehaucht sein wie zaghaft vonstatten gehen. In jedem Fall sollte man auf den Rat guter Freunde, pedantischer Lehrer oder freundlicher Schriftsteller hören, wenn man seinen Ehepartner nicht gleich nach den ersten (eventuell misslungenen) Posthochzeitsnächten an die nächstbesten Dahergelaufenen verleihen mag. Aber Vorsicht: Gefahr dräut auch in den angestaubten mittleren Ehephasen …Wie immer bei Graham Greene begibt man sich mit ihm auf Reisen. Denn wo könnte Fremdgehen schöner sein als an der Riviera, wo man nebenher noch günstig Antiquitäten erwerben kann und das 'Je ne regrette rien' quasi in der Luft schwebt? Oder auf Jamaika, wo der August schon zur Nachsaison zählt, die Preise moderater werden und die Anzahl der Touristen schwindet, sodass die Auswahl des Betrugspartners leichter fällt." (Verlagsinformation)
"Verleihe niemals deinen Mann"

Von Graham Greene
Verlag Wagenbach Salto, 2016
Fadengeheftet, 104 Seiten
16,00 €
ISBN 978-3-8031-1316-0
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Roman: "Mein Vater ist Putzfrau"

Von Saphia Azzeddine
"Was macht ein vierzehnjähriger Pariser Vorstadtjunge aus prekären Verhältnissen abends in der Bibliothek? Er hilft seinem Vater, der den Lebensunterhalt der Familie als Putzkraft verdient, und wischt Staub von den Büchern. Eigentlich gibt es nichts zu lachen in der Pariser Banlieue. Paul, genannt Polo, ist ziemlich klein, hässlich, weiß und arm. Seine Mutter klebt krank und bewegungslos vor dem Fernseher, die ältere Schwester sorgt sich um ihre Fingernägel und träumt davon, einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen. In der Schule sind alle cooler als Paul, und wenn schon nicht reich, dann wenigstens arabisch, jüdisch oder schwarz. Mit dem Vater, der sich nie beklagt und alle Demütigungen mit geradem Rücken wegsteckt, kann Paul gut reden – und schweigen. Von Priscilla erzählt er lieber nichts und ebenso wenig von Sylvie, der Mutter eines Kumpels, die seinen Kopf und seine Hände beschäftigen… Auch dass er sich längst nicht mehr um den Staub auf den Büchern kümmert, sondern begonnen hat, sie zu lesen, behält Paul vorerst für sich." (Verlagsinformation)
"Mein Vater ist Putzfrau"

Von Saphia Azzeddine
Verlag Klaus Wagenbach, 2016
Broschiert, 128 Seiten
9,90 €
ISBN 978-3-8031-2761-7
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Redaktionelle Angaben

Redaktion: Leon Gräser
Redaktionsschluss: 29. Dezember 2016

Impressum

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bundesverband@volkssolidaritaet.de
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Vorstand im Sinne von § 26 BGB:
Dr. Wolfram Friedersdorff (Präsident)
Dr. Heidi Knake-Werner (Vizepräsidentin)
Olaf Wenzel (Vizepräsident)

Vereinsregisternummer beim Amtsgericht Charlottenburg: 10445 Nz
Steuernummer beim Finanzamt für Körperschaften I, Berlin: 27 / 680 / 55179
Geschäftsführung: Bundesgeschäftsführerin Annette Helbig

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