Volkssolidarität


Landesverband Thüringen e.V.

Großes Chortreffen

der Chöre der Volkssolidarität und Freunde in Gotha

Gotha. Mit dem Lied "Der Winter ist vergangen" läuteten die sangesfreudigen Männer des Otto-Hartung-Chores aus Saalfeld-Rudolstadt nicht nur den Frühling ein, sondern eröffneten gleichzeitig das mittlerweile 25. Chortreffen des Landesverbandes Thüringen der Volkssolidarität, welches nunmehr zum dritten Male bereits in der Gothaer Stadthalle ausgetragen wurde. 14 Chöre stellten am Samstag ihr musikalisches Können unter dem Motto "Miteinander singen – gemeinsam Freude haben" unter Beweis.

Der Saalfelder Männerchor – das älteste Mitglied ist 87 Jahre alt – eröffnete den Reigen. Jeder Chor hatte zwölf Minuten Zeit, um einen kurzen Abriss ihrer Sangeskunst darzubieten und das ließen sich die Männer unter der Chorleitung von Ilse Greiner nicht zweimal sagen. Sie "schockten" erst einmal die Frauenchöre mit ihrer Darbietung des Liedes von Heinz-E. Klockhaus und Hermann Wojciechowski "Wenn Männer singen".

Das durchaus humoristische und sinnige Stück, unter anderem heißt es "Wenn Männer singen, schweigen selbst die Frauen, dann ist es ruhig bis zum Morgengrauen", löste sogar bei Landrat Konrad Gießmann (CDU) Schmunzeln aus.

"Mir hat das Lied sehr gut gefallen. Es war so ruhig im Saal", lachte er. Für das Chortreffen wünschte sich Gießmann, dass es auch noch in 20 Jahren stattfinden werde. Das ginge aber nur, wenn junge Menschen sich dieser schönen Tradition annehmen und diese fortsetzten. Schließlich mache Singen jung und erhalte jung, so der Landrat. Dieser Meinung stimmte Matthias Hey,

SPD-Landtagsabgeordneter, zu. Er freute sich bei den Vorträgen aber besonders auf Lieder seines Vorfahren Wilhelm Hey, die vom Gothaer Seniorenchor unter der Leitung von Uthmar Scheidig vorgetragen wurden.

Im Seniorenchor Gotha ist die jüngste Sängerin 62 Jahre und die älteste 85 Jahre alt. Hey: "Wir leben derzeit in komischen Zeiten. Deshalb wünsche ich mir, dass die Leute weniger streiten, sondern mehr singen."

 

Dank der freundlichen Unterstützung der Stadt Gotha, war es möglich, das Chortreffen erneut in der Residenzstadt auszurichten. Vielen Dank auch an den Oberbürgermeister und den Landrat für die herzliche Begrüßung unserer Sägerinnen und Sänger.