Volkssolidarität


Landesverband Thüringen e.V.

Festveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der Volkssolidarität

Die Festveranstaltung in Thüringen zum 70. Jahrestag der Gründung der Volkssolidarität fand am 20. September 2015 in der Stadthalle in Gotha statt.

Über 300 Mitglieder, Partner, Freunde und Gäste der Volkssolidarität kamen, um gemeinsam den Gründungstag zu feiern. Die Gäste reisten aus ganz Thüringen an, aus Bad Langensalza, dem Eichsfeld, Erfurt, Gera, Gotha, Greiz, Mühlhausen, Nordhausen, Pößneck, Saalfeld und Rudolstadt, Schmalkalden und Meiningen sowie aus Südthüringen.

Die Mitglieder und Förderer der Volkssolidarität, die am Vormittag im Klub „Galletti“ für ihr herausragendes Engagement mit hohen Auszeichnungen der Volkssolidarität geehrt wurden, erhielten einen besonderen Willkommensgruß und den Applaus der Anwesenden. Die Moderatorinnen der Veranstaltung, die Künstler-Zwillinge Claudia und Carmen, begrüßten Herrn Dr. Pietzsch, den Landesvorsitzenden und Herrn Wilfroth, den Landesgeschäftsführer der Volkssolidarität sowie den Landrat des Landkreises Gotha, Herrn Konrad Gießmann, Herrn Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Residenzstadt Gotha, und Herrn Michael Brychcy, Bürgermeister von Waltershausen und natürlich alle Anwesende aus den verschiedenen Kreis- und Regionalverbänden recht herzlich.

Am 17.10.1945 wurde die Volkssolidarität  in Dresden als Aufruf vieler Parteien und der Kirchen unter dem Motto: „Volkssolidarität gegen Wintersnot“ gegründet.

In den zurückliegenden 70 Jahren ist aus diesem Beginn ein großer Wohlfahrtsverband mit mehr als 200.000 Mitgliedern geworden.

Heute ist die Volkssolidarität auch ein großer Arbeitgeber, der vor allem im Osten Deutschlands mehr als 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In seiner Festrede griff der Landesvorsitzende das Anliegen der Gründung der Volkssolidarität 1945 wieder auf. In dieser Zeit waren tausende Flüchtlinge unterwegs, unterwegs auf der Suche nach Unterkunft, Kleidung und Essen, unterwegs, um ihr Leben zu retten. Sie waren auf das Mitgefühl und die Solidarität  angewiesen. Die Aktionen der Volkssolidarität halfen den Flüchtlingen in ihrer größten Not. Die Volkssolidarität machte es sich von der ersten Stunde an zu Aufgabe, den Hilfsbedürftigen solidarisch zu helfen.

Auch gegenwärtig sind Flüchtlinge in Not. Menschen, die aus Kriegsgebieten, aus unzumutbaren Verhältnissen flüchten, um überleben zu können. Menschen, die wie vor 70 Jahren unser Mitgefühl und unsere Solidarität brauchen. Die Volkssolidarität ruft deshalb in diesem Jahr im Rahmen ihrer Listensammlung im Oktober zu einer großen Spendenaktion für die Flüchtlinge auf.

Dr. Pietzsch nahm den 70. Jahrestag zum Anlass, allen Ehrenamtlichen und allen Mitarbeitern in der Volkssolidarität zu danken für ihr Engagement und ihre Leistungen im Dienste der Volkssolidarität, tagtäglich auch im Einsatz für Hilfsbedürftige und Notleidende. Besonders bedankte sich der Landesvorsitzende bei den am Vormittag im Klub „Galletti“ für ihr soziales Wirken Ausgezeichneten.Auch der Oberbürgermeister der Residenzstadt Gotha, Herr Knut Kreuch, begrüßte die Gäste in der Stadthalle, dem geschichtsträchtigen Ort. Er beglückwünschte die Volkssolidarität zu ihrem Jahrestag und dankte für ihre gute soziale Arbeit.

Getreu dem Motto „70 und kein bisschen leise(r)“ wurde der musikalische Reigen für einen kurzweiligen Nachmittag mit Musik und Tanz eröffnet. Ein buntes Programm mit der Jürgen Zehner Band, der Sängerin Madeleine Wolf und den Zwillingen Claudia und Carmen, der traditionelle Kaffee und Kuchen und (wenigstens) ein Tänzchen rundeten die Festveranstaltung zum 70. Jahrestag der Volkssolidarität ab.