Volkssolidarität


Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Musterwohnung nimmt Senioren Scheu vor Technik

Volkssolidarität stellt Bärbel Meyer technische Helfer für Seniorenalltag vor

Bärbel Meyer ist beeindruckt. Nur zur Probe legt sich die rüstige Rentnerin in ein Pflegebett und lässt sich von Sensoren abtasten. „Was es nicht alles gibt“, sagt sie bei ihrem Besuch der neuen Musterwohnung in Schwerin. Für das ehrgeizige Projekt hat der Landesverband der Volkssolidarität schon kurz nach Eröffnung der Einrichtung den Landespräventionspreis im Gesundheitsbereich erhalten.

Und auch die Seniorin ist ganz angetan, besonders vom vollautomatischen Lichtsystem. „Das beleuchtet mir den nächtlichen Weg ins Bad ja von ganz alleine“, sagt die Schwerinerin. „Kein lästiges Suchen mehr nach dem Lichtschalter.“

Bärbel Meyer besichtigt die neue Musterwohnung in der Friedrich-Engels-Straße 39 kritisch. Sie wohnt gleich nebenan. Ihre Wohnung sei wirklich gemütlich, aber ein bisschen seniorengerechter könnte sie es schon haben, sagt die Rentnerin.

Große Auswahl, seniorenleichte Bedienung

Kein Problem für Ralf Glück. Der Chef des VS-Hausnotrufes führt die rüstige Frau kurzerhand durch die ausgezeichnete Musterwohnung. Notrufsystem, Pneumatiktaster, Falldetector. Die Auswahl ist groß, die Bedienung seniorenleicht. „Wir haben für viele Notsituationen die richtige Lösung“, so der Fachmann.

„Mit Technik habe ich eigentlich recht wenig am Hut“, sagt Bärbel Meyer. So wie ihr geht es vielen Senioren. Um die Hemmschwelle zu senken, hat die Volkssolidarität eine ganz normale Plattenbauwohnung seniorengerecht umgebaut und mit allerlei technischen Raffinessen ausgestattet. „Wir stehen hier quasi in unserem begehbaren Katalog“, erklärt Ralf Glück.

Alles zur Wohnraumanpassung

Die großen und kleinen technischen Helferlein sollen den Alltag von Senioren und hilfsbedürftigen Menschen in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich erleichtern. „Das Schöne: Jeder kann sie sich leisten“, sagt der Leiter.

Er zeigt seiner Besucherin auch noch das Bad. Natürlich barrierefrei dank der Firma von Christian Jüttner. Handläufe und Duschhocker stellt das Sanitätshaus Kowsky bereit, das auf Wunsch auch in Sachen Wohnanpassung berät. Was ist möglich, was nicht? Was kostet das alles? Wer übernimmt die Kosten? Die Experten helfen gerne weiter.

„Eine runde Sache also“, sagt Ralf Glück. Bärbel Meyer probiert in der Musterwohnung noch einiges aus. Ob sie sich für ein Gerät entscheiden kann? „Ich bin auf jedem Fall am Überlegen“, sagt sie.

Wer Lust hat, kann sich selbst ein Bild machen. Wann? Dienstag und Donnerstag von 9 bis 16 Uhr. Auf Wunsch ist die Besichtigung auch zu anderen Zeiten möglich. Einfach einen Termin vereinbaren – telefonisch unter (0385) 30 34 73 03.