Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Unsere Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen

Informationen zum Bereich Pflege und Wohnen

Willkommen auf den Seiten des Fachbereiches "Pflege und Wohnen" der Brandenburgischen Volkssolidarität. Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich über unsere Angebote informieren.

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Ein realistisches Bild vermitteln

Beratung zur Pflege ab 2017: Qualität und Wirtschaftlichkeit keine Widersprüche

Menschen, die Pflege benötigen, sollen alle Leistungen bekommen, auf die sie gesetzlichen Anspruch haben. Gleichzeitig muss auf Wirtschaftlichkeit in der Pflegearbeit auch der Volkssolidarität  geachtet werden. Bei einer Informations- und  Beratungsveranstaltung  zum Thema Pflegestärkungsgesetz II im November in Potsdam ging es darum, wie diese beiden Vorgaben optimal zu vereinigen sind. Vor den knapp 30 Teilnehmern aus Pflegediensten der brandenburgischen Volkssolidarität sagte Demografieberaterin Mona Schöffler, angesichts verschiedener Änderungen durch das ab 2017 geltende Pflegestärkungsgesetz II müssten Pflegemitarbeiter wie auch Kunden umfassend informiert werden. Ende Januar werden die Pflegeleistungen erstmals nach den neuen Grundsätzen vergütet. Offen sprach sie von der Schwierigkeit, so manchem Kunden eine realistische Kosten- und Preisstruktur zu vermitteln, ohne auf den Einwand zu stoßen: "Sie sind aber teuer".

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Hilfe beim Helfen

Beratung für Pflegefachkräfte der Volkssolidarität zum Thema Demenz

Menschen, die ihre demenzerkrankten Angehörigen pflegen, brauchen Anleitung und Ermutigung. Im Verlaufe einer eintägigen Weiterbildung lernten Fachkräfte der Pflegedienste der Volkssolidarität Mitte November, dass mit vielen Tipps und Tricks das Leben sowohl der zu Pflegenden als auch der Pfleger erleichtert werden kann. Es ging, um das Motto der Schulungsveranstaltung zu nennen, darum, "Hilfe beim Helfen" anzubieten. Sie habe sich "sehr gefreut", dass die brandenburgische Volkssolidarität diese Möglichkeit eröffnet habe, bekannte Schulungsleitern Birgitta Neumann, Leiterin des Kompetenzzentrums Demenz im Land Brandenburg.  Auf die Frage, was der größte und am meisten verbreitete Irrtum über Demenz ist, nannte sie die Auffassung "dass man sowieso nichts machen kann".  Dies sei mitunter auch die Auffassung von Ärzten, aber werde deshalb nicht richtiger. Mit einer überlegten Strategie dagegen könne die Situation in der häuslichen Pflege für beide Seiten erheblich verbessert werden.

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Pflegegrade statt Pflegestufen

Neues Begutachtungsinstrument des MDK wurde vorgestellt

Auch für die Pflegedienste der Volkssolidarität sind ab Januar kommenden Jahres die neuen Grundsätze des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes verbindlich. Mitte Oktober wurden die brandenburgischen Pflegedienstleiter in die Landesgeschäftsstelle eingeladen, wo Ludger Waterkamp, Regionalleiter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), die wichtigsten Änderungen zum Vorgängergesetz erläuterte. Wie Andreas Heil, stellvertretender Vorstandsvorsitzender für den Bereich Pflege und Wohnen, dazu sagte, wird es künftig statt der bisherigen drei Pflegestufen die fünf neuen Pflegegrade geben. Die inhaltlichen Neuigkeiten: Bei der Bewertung steht nicht länger im Vordergrund, was die zu pflegende Person n i c h t mehr kann, sondern - im Gegenteil - zu welchen Verrichtungen sie noch in der Lage ist. In den Mittelpunkt der Begutachtung  werden nunmehr die Fragen gerückt: "Wie selbständig ist der Versicherte bei der Bewältigung seines Alltags? Wobei benötigt er Unterstützung?" Einbezogen werden dabei auch psychische Problemlagen und die Fähigkeit zur  Ausgestaltung sozialer Kontakte.

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Impfschutz möglichst flächendeckend

Eine Aktion der brandenburgischen Volkssolidarität

Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. beteiligt sich derzeit an einer gemeinsamen Aktion „Impfen im Alter“. Partner dabei sind das „Bündnis Gesund Älter Werden“, ferner das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF), die Landesärztekammer Brandenburg sowie die Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. 

Ziel ist es, allen Klienten der Volkssolidarität im Bereich Gesundheit und Pflege rechtzeitig eine Information  zukommen zu lassen, in der an die jährliche Grippeschutz-Impfung erinnert wird, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Heil.

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Pflegezukunft: Fachkräfte reichen nicht

Landtag debattierte den Bericht „Pflegeoffensive“

Ausgiebig debattierte der Landtag in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das Thema Pflege in den kommenden Jahren. Alle Redner sahen einen Notstand heraufziehen. Überzeugende Lösungen wurden sowohl von den Regierungsfraktionen als auch von der Opposition allenfalls angedeutet. Den Bericht „Pflegeoffensive für eine verantwortungsvolle pflegerische Versorgung im Land Brandenburg auch in Zukunft“ hatte Gesundheitsministerin Diana Golze (LINKE) zuvor im Parlament vorgelegt. „Die Pflegeoffensive ist erfolgreich gestartet“, sagte sie.

Foto: Protest vor dem Landtag gegen Verschlechterung bei den Pflegestandards.

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Verschlechterung per Gesetz?

Behinderte demonstrieren vor dem Landtag in Potsdam

Zur bislang machtvollsten Demonstration vor dem neuen Landtagsschloss hat kürzlich der Paritätische Wohlfahrtsverband aufgerufen. Die Botschaft der rund 1.000 Teilnehmer war eindeutig: Was die Bundesregierung als Behinderten-Teilhabegesetz als Entwurf vorgelegt hat, das wollen wir nicht. Während der Landtag die Auswirkungen des BREXIT auf Brandenburg debattierte, kamen unter dem Motto „Teilhabe – voll behindert“ Betroffene, Pfleger und ihre Angehörigen aus dem ganzen Land vor das Fortunaportal des Landtags zusammen. In dutzenden Rollstühlen waren Protestierer aufgefahren, welche die Landesregierung aufforderten, den als Bundesteilhabegesetz apostrophierte Entwurf im Bundesrat abzulehnen.

Was als Verbesserung der Lage für die Behinderten ausgegeben worden war, erweise sich in Wirklichkeit in Teilbereichen sogar als Verschlechterung und als Spargesetz auf Kosten der Behinderten, machten die Redner vor der Menschenmenge deutlich. Geklagt wurde darüber, dass viele Menschen, die derzeit noch Unterstützung bekommen, mit dem neuen Gesetz nicht mehr unterstützt werden sollen. Statt die Teilhabemöglichkeiten in der Gemeinschaft zu stärken, wird die Pflege als vorrangig behandelt. Und das Recht auf Arbeit wird auch in dieser Neufassung daran geknüpft dass genug geleistet wird. Aus diesen Gründen lehnen die brandenburgischen Wohlfahrtsverbände Volkssolidarität, AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritäter, ZWS und der Landesbehindertenbeirat den vorgelegten Gesetzentwurf in dieser Form ab.

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Für mehr Sicherheit in der Pflege

Fachtagung: Freiheitsentziehende Maßnahmen möglichst vermeiden

Mitte April lud die brandenburgische Volkssolidarität zu einer "Fachtagung Pflege" in den Potsdamer "Treffpunkt Freizeit". Einen Tag lang beschäftigten sich die 34 Teilnehmer mit dem Thema "Reduktion freiheitsentziehender Maßnahmen" -  d. h. mit einer Problematik, vor der gerade in einer älter werdenden Gesellschaft Pflegefachkräfte immer wieder stehen. Referentinnen waren Birgit Schumacher, Geschäftsführerin, Institut AGP Sozialforschung Freiburg, und Inge Dorothea Böitz Gläßel, Pflegedienstleitung evangelische Sozialstation Freiburg. Sie stellten Maßnahmen vor, mit deren Hilfe freiheitsentziehende Maßnahmen gegenüber zu pflegenden Personen verhindert werden können. Wie der Landesvorstand Pflege und Wohnen in der VS-Landesgeschäftsstelle, Andreas Heil, sagte, wurden diese im Teilnehmerkreis diskutierten Maßnahmen im Rahmen der Studie "ReduFix" ermittelt.

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Fortbildung für Führungskräfte 2016

Ein Schwerpunkt war das Erstgespräch

Der diesjährige erste Zyklus für Weiterbildung von künftigen Führungskräften der Volkssolidarität ist Mitte Februar zu Ende gegangen. An drei Tagen wurden acht VS-Mitarbeiter zu Fragen der Sozialgesetzgebung, der Krankenversicherung und Pflege geschult. Die Teilnehmer kamen aus den Verbandsbereichen Prignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Oderland, Oberhavel und Fläming-Elster.

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Ab 1.1.2015 gilt das Pflegestärkungsgesetz

Informationen zu den Neuregelungen

Ab dem 1.1.2015 werden die Regelungen des Pflegestärkungsgesetzs Teil I wirksam. Das Gesetz ändert zahlreiche Regelungen am Pflegeversicherungsgesetz und enthält eine Vielzahl an Leistungsverbesserungen für Sie als Pflegebedürftigen.

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