Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Unsere Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen

Informationen zum Bereich Pflege und Wohnen

Willkommen auf den Seiten des Fachbereiches "Pflege und Wohnen" der Brandenburgischen Volkssolidarität. Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich über unsere Angebote informieren.

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Gewalt in der Kommunikation ...

... und wie ihr vorgebeugt werden kann/PDL-Beratung

Nicht immer vermeidbar
Nicht immer vermeidbar
Personalmangel und wachsende Klientenzahlen erhöhen vielfach den Druck auch auf die Pflegekräfte der Volkssolidarität. Damit diese Situation nicht zu Eskalationen führt, bot die brandenburgische Volkssolidarität für ihre Pflegedienstleiter eine Weiterbildungsveranstaltung an zum Thema „Gewaltprävention in der Kommunikation“. Referentin Katja Stephan, Soziologin, seit 20 Jahren in der Jugendhilfe und Dozentin der Fachhochschule Potsdam, wies darauf hin, dass die Vermeidung von Gewalt in der Sprache vielfach eine Frage der inneren Haltung ist. Um dem wirkungsvoll zu begegnen, sollte sich bewusst gemacht werden, dass 90 Prozent der Verhaltenssteuerung durch das Unterbewusste erfolgt. Der sprachliche Austausch (Kommunikation) ist ihr zufolge immer von Machtansprüchen geprägt, die im Extremfall den Charakter von Gewalt annehmen.

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Grippe-Impfung im Oktober 2017

Aufruf der brandenburgischen Volkssolidarität

Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. ruft ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Anhänger dazu auf, von der Möglichkeit der Grippeschutzimpfung Gebrauch zu machen. Ziel ist es, daran zu erinnern, dass die alljährliche Grippeschutzimpfung vom 60. Lebensjahr an zum Katalog der Grundimpfung gehört, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Heil.

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Weiterbildung "Validierende Kommunikation"

Dreitägige Weiterbildung der brandenburgischen Volkssolidarität

Teilnehmer Weiterbildung Validation
Teilnehmer Weiterbildung Validation
Demenzkranke Menschen haben ein Recht auf wertschätzende Haltung und achtungsvolle Behandlung. Weil dies im Pflegealltag nicht immer leicht zu erreichen ist, hat die brandenburgische Volkssolidarität im Juli eine dreitägige Weiterbildung für Mitarbeiter ihrer Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Unter der Überschrift "Validierende Kommunikation" gab Konstanze Gundudis,  Kursleiterin und Dozentin in der Altenhilfe, Einblicke in das Wesen der Demenzerkrankung und stellte Strategien im Umgang mit den Erkrankten vor. Pflegefachkräfte der Volkssolidarität aus den Einrichtungen in Fürstenberg, Gartz, Bad Belzig, Eberswalde und Teltow besprachen dabei Methoden des Einstimmens auf einen an Demenz erkrankten Menschen.

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Zustimmung sogar aus der Schweiz

Online-Petition zum Pflegenotstand: 1640 Unterstützer

Petition Pflege
Petition Pflege
Als Appell an Krankenkassen und Politik ist die gemeinsame Petition von brandenburgischen Pflege-Unternehmen zur kurzfristigen Verbesserung im Pflegbereich zu Ende gegangen. Zwischen Anfang April und dem 9. Juni haben sich 1640 Unterstützer dem Anliegen angeschlossen, teilten die Initiatoren mit. Sogar aus der Schweiz, aus Polen und Österreich habe es Zustimmung gegeben. Um die Wirksamkeit der ambulanten Pflege unter dem Druck des zunehmenden Fachkräftemangels möglichst rasch zu verbessern und die Pflege langfristig sicherzustellen, hatten brandenburgische Sozialverbände ihre Petition veröffentlicht. Darin haben sie Maßnahmen vorgeschlagen, die ihrer Auffassung nach schnell zu verwirklichen wären. Die Petition hatten neben den Vertretern der brandenburgischen Volkssolidarität, die des Gemeinschaftswerks Wohnen und Pflege sowie des Johannischen Sozialwerks unterzeichnet.

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Was ist uns die Gesundheit wert?

Podiumsdiskussion mit Beteiligung der Volkssolidarität

Hymboldt Gymnasium Potsdam
Hymboldt Gymnasium Potsdam
Die brandenburgische Volkssolidarität tritt für die Einführung eines Stundensatzes in der ambulanten Pflege ein. Eine andere Lösung ist langfristig keine Erfolg versprechende, unterstrich Vorstandsmitglied Andreas Heil als Vertreter seines Verbandes bei einer Podiumsdiskussion in der Aula des Potsdamer Humboldt Gymnasiums. Vertreter von Politik, der Krankenhäuser, der Gewerkschaften und der Sozialverbände tauschten sich dort am 12. Mai auf Einladung der Landes-Arbeitsgemeinschaft SozialGesund Brandenburg aus zum Thema „Was ist uns unsere Gesundheit wert? Solidarprinzip oder Selbstzahler?“ Teilnehmer waren u. a. Meike Jäger vom Bundesverband ver.di und Birgit Wöllert, LINKEN-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im dortigen Gesundheitsausschuss.

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Petition "Ambulante Pflege" startet am 10.4.2017

Gemeinsame Petition von Volkssolidarität und anderen Pflegeeinrichtungen

Petition ambulante Pflege
Petition ambulante Pflege
Um die Wirksamkeit der ambulanten Pflege unter dem Druck des zunehmenden Fachkräftemangels möglichst rasch zu verbessern, haben neben der Volkssolidarität auch andere brandenburgische Sozialverbände eine Petition verfasst, in der sie Maßnahmen vorschlagen, die schnell umsetzbar wären. Ziel ihrer Petition gegenüber den Leistungsträgern ist auch die langfristige Sicherstellung der Versorgung von Pflegebedürftigen. Die Forderungen betreffen ausdrücklich Problemlagen und Themen, „die seit langem in der Diskussion sind“ und das über die Grenzen des Landes Brandenburg hinaus. "Wir sind der Meinung, dass die Umsetzung der Forderungen unabdingbar ist und in kürzester Zeit erfolgen muss. Das setzt den ernsthaften Willen aller Beteiligten voraus", heißt es darin.

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Pflegenotstand: Brief aus dem Bundestag

Reaktion auf den Appell einer Pflegedienstleiterin der Volkssolidarität

Pflegeheim Forst (2016)
Pflegeheim Forst (2016)
Nachdem sich die Leiterin des Teltower Pflegedienstes der Volkssolidarität Xenia Völker in bewegenden Worten an die Öffentlichkeit gewandt und die permanent unbefriedigende Lage ihres Dienstes geschildert hat, erhielt sie einen Brief der Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann (LINKE). Darin heißt es:„Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Völker, Ihre plastischen Schilderungen der Probleme in der ambulanten Pflege in Teltow haben uns über den Verteiler der Presseabteilung der Brandenburger Volkssolidarität erreicht. Haben Sie herzlichen Dank! Allerdings nicht nur für Ihre Schilderungen, sondern vor allem für Ihr und Ihrer Kollegen*innen tägliches Engagement, Ihre in der Pflege erbrachten Leistungen trotz Zeitknappheit und trotz der viel zu knappen personellen Ressourcen, der zu niedrigen Bezahlung – womit die Liste der Probleme gewiss noch nicht vollständig ist."

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"Es ist Fünf nach Zwölf"

Landtag debattiert Pflegenotstand

Der Brandenburger Landtag
Der Brandenburger Landtag
Während einer Aktuellen Stunde Anfang April waren sich alle Landtagsfraktionen darin einig, dass die Zustände in der Pflege dringend einer Verbesserung bedürfen. Die angebotenen Lösungsansätze versprechen zumindest keine kurzfristigen Antworten, stellte die Volkssolidarität im Anschluss klar. In der Kranken- und Altenpflege existieren  Lohnunterschiede von rund 30 Prozent in ostdeutschen Ländern und rund 18 Prozent in westdeutsch Ländern, heißt es im Antrag der LINKEN-Fraktion auf die Aktuelle Stunde zum Thema „Gute Arbeit auch in der Pflege“. Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass pflegebedürftige Menschen im Land Brandenburg zum Teil schon keine Pflegedienste mehr finden, weil harte Arbeitsbedingungen und niedrige Bezahlung den Fachkräftebedarf zu einem Fachkräftenotstand gemacht haben.

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Keine Sicherstellung der Betreuung mehr

Stellungnahme der Volkssolidarität zur Pflegesituation in Brandenburg

Dr. Bernd Niederland
Dr. Bernd Niederland
Das Thema Pflegenotstand ist in der Öffentlichkeit angekommen. Es äußern sich im folgenden der Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität in Brandenburg, Dr. Bernd Niederland, und die Leiterin des ambulanten Volkssolidaritäts-Pflegedienstes in Teltow, Xenia Völker.

Verbandsratsvorsitzender Niederland wies erneut auf die zunehmend bedrohlicher werdenden Defizite in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen hin, deren Zahl beständig wächst. "In einigen Regionen kann die pflegerische Betreuung und Begleitung durch die Wohlfahrtsverbände und oder Privatanbieter nicht mehr sichergestellt werden, sodass pflegesuchende Menschen von den Diensten und Einrichtungen abgewiesen werden -  auch in Potsdam, aber nicht nur dort." Die 40 ambulanten Pflegedienste (Sozialstationen) der Volkssolidarität seien täglich mit dieser Situation konfrontiert und unter hohem persönlichen Einsatz der Pflegekräfte darum bemüht, den Versorgungsnotstand nicht anwachsen zu lassen, unterstrich er. Hauptgrund für die unbefriedigende Situation sei der permanente Mangel an Pflegekräften. Der hat laut Niederland mehrere Ursachen. Zum einen die sehr hohe Belastung aufgrund der immer noch finanziell beschränkenden Pflegegesetzgebung, d.h. die ungenügende finanzielle Ausstattung der Pflege in ihrer Gesamtheit. Darüber hinaus seien es die ungünstigen Arbeitszeiten in Schichtarbeit oder über den Tag verteilte Einsatzzeiten der Pflegekräfte. Hauptgrund für den Mangel an Pflegepersonal aber ist deren schlechte Bezahlung, erklärte Niederland. Dies habe ihre Ursache in der ungenügenden finanziellen Ausstattung der Pflege in ihrer Gesamtheit.

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