Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Unsere Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen

Informationen zum Bereich Pflege und Wohnen

Willkommen auf den Seiten des Fachbereiches "Pflege und Wohnen" der Brandenburgischen Volkssolidarität. Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich über unsere Angebote informieren.

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Zustimmung sogar aus der Schweiz

Online-Petition zum Pflegenotstand: 1640 Unterstützer

Petition Pflege
Petition Pflege
Als Appell an Krankenkassen und Politik ist die gemeinsame Petition von brandenburgischen Pflege-Unternehmen zur kurzfristigen Verbesserung im Pflegbereich zu Ende gegangen. Zwischen Anfang April und dem 9. Juni haben sich 1640 Unterstützer dem Anliegen angeschlossen, teilten die Initiatoren mit. Sogar aus der Schweiz, aus Polen und Österreich habe es Zustimmung gegeben. Um die Wirksamkeit der ambulanten Pflege unter dem Druck des zunehmenden Fachkräftemangels möglichst rasch zu verbessern und die Pflege langfristig sicherzustellen, hatten brandenburgische Sozialverbände ihre Petition veröffentlicht. Darin haben sie Maßnahmen vorgeschlagen, die ihrer Auffassung nach schnell zu verwirklichen wären. Die Petition hatten neben den Vertretern der brandenburgischen Volkssolidarität, die des Gemeinschaftswerks Wohnen und Pflege sowie des Johannischen Sozialwerks unterzeichnet.

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Was ist uns die Gesundheit wert?

Podiumsdiskussion mit Beteiligung der Volkssolidarität

Hymboldt Gymnasium Potsdam
Hymboldt Gymnasium Potsdam
Die brandenburgische Volkssolidarität tritt für die Einführung eines Stundensatzes in der ambulanten Pflege ein. Eine andere Lösung ist langfristig keine Erfolg versprechende, unterstrich Vorstandsmitglied Andreas Heil als Vertreter seines Verbandes bei einer Podiumsdiskussion in der Aula des Potsdamer Humboldt Gymnasiums. Vertreter von Politik, der Krankenhäuser, der Gewerkschaften und der Sozialverbände tauschten sich dort am 12. Mai auf Einladung der Landes-Arbeitsgemeinschaft SozialGesund Brandenburg aus zum Thema „Was ist uns unsere Gesundheit wert? Solidarprinzip oder Selbstzahler?“ Teilnehmer waren u. a. Meike Jäger vom Bundesverband ver.di und Birgit Wöllert, LINKEN-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im dortigen Gesundheitsausschuss.

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Petition "Ambulante Pflege" startet am 10.4.2017

Gemeinsame Petition von Volkssolidarität und anderen Pflegeeinrichtungen

Petition ambulante Pflege
Petition ambulante Pflege
Um die Wirksamkeit der ambulanten Pflege unter dem Druck des zunehmenden Fachkräftemangels möglichst rasch zu verbessern, haben neben der Volkssolidarität auch andere brandenburgische Sozialverbände eine Petition verfasst, in der sie Maßnahmen vorschlagen, die schnell umsetzbar wären. Ziel ihrer Petition gegenüber den Leistungsträgern ist auch die langfristige Sicherstellung der Versorgung von Pflegebedürftigen. Die Forderungen betreffen ausdrücklich Problemlagen und Themen, „die seit langem in der Diskussion sind“ und das über die Grenzen des Landes Brandenburg hinaus. "Wir sind der Meinung, dass die Umsetzung der Forderungen unabdingbar ist und in kürzester Zeit erfolgen muss. Das setzt den ernsthaften Willen aller Beteiligten voraus", heißt es darin.

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Pflegenotstand: Brief aus dem Bundestag

Reaktion auf den Appell einer Pflegedienstleiterin der Volkssolidarität

Pflegeheim Forst (2016)
Pflegeheim Forst (2016)
Nachdem sich die Leiterin des Teltower Pflegedienstes der Volkssolidarität Xenia Völker in bewegenden Worten an die Öffentlichkeit gewandt und die permanent unbefriedigende Lage ihres Dienstes geschildert hat, erhielt sie einen Brief der Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann (LINKE). Darin heißt es:„Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Völker, Ihre plastischen Schilderungen der Probleme in der ambulanten Pflege in Teltow haben uns über den Verteiler der Presseabteilung der Brandenburger Volkssolidarität erreicht. Haben Sie herzlichen Dank! Allerdings nicht nur für Ihre Schilderungen, sondern vor allem für Ihr und Ihrer Kollegen*innen tägliches Engagement, Ihre in der Pflege erbrachten Leistungen trotz Zeitknappheit und trotz der viel zu knappen personellen Ressourcen, der zu niedrigen Bezahlung – womit die Liste der Probleme gewiss noch nicht vollständig ist."

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"Es ist Fünf nach Zwölf"

Landtag debattiert Pflegenotstand

Der Brandenburger Landtag
Der Brandenburger Landtag
Während einer Aktuellen Stunde Anfang April waren sich alle Landtagsfraktionen darin einig, dass die Zustände in der Pflege dringend einer Verbesserung bedürfen. Die angebotenen Lösungsansätze versprechen zumindest keine kurzfristigen Antworten, stellte die Volkssolidarität im Anschluss klar. In der Kranken- und Altenpflege existieren  Lohnunterschiede von rund 30 Prozent in ostdeutschen Ländern und rund 18 Prozent in westdeutsch Ländern, heißt es im Antrag der LINKEN-Fraktion auf die Aktuelle Stunde zum Thema „Gute Arbeit auch in der Pflege“. Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass pflegebedürftige Menschen im Land Brandenburg zum Teil schon keine Pflegedienste mehr finden, weil harte Arbeitsbedingungen und niedrige Bezahlung den Fachkräftebedarf zu einem Fachkräftenotstand gemacht haben.

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Keine Sicherstellung der Betreuung mehr

Stellungnahme der Volkssolidarität zur Pflegesituation in Brandenburg

Dr. Bernd Niederland
Dr. Bernd Niederland
Das Thema Pflegenotstand ist in der Öffentlichkeit angekommen. Es äußern sich im folgenden der Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität in Brandenburg, Dr. Bernd Niederland, und die Leiterin des ambulanten Volkssolidaritäts-Pflegedienstes in Teltow, Xenia Völker.

Verbandsratsvorsitzender Niederland wies erneut auf die zunehmend bedrohlicher werdenden Defizite in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen hin, deren Zahl beständig wächst. "In einigen Regionen kann die pflegerische Betreuung und Begleitung durch die Wohlfahrtsverbände und oder Privatanbieter nicht mehr sichergestellt werden, sodass pflegesuchende Menschen von den Diensten und Einrichtungen abgewiesen werden -  auch in Potsdam, aber nicht nur dort." Die 40 ambulanten Pflegedienste (Sozialstationen) der Volkssolidarität seien täglich mit dieser Situation konfrontiert und unter hohem persönlichen Einsatz der Pflegekräfte darum bemüht, den Versorgungsnotstand nicht anwachsen zu lassen, unterstrich er. Hauptgrund für die unbefriedigende Situation sei der permanente Mangel an Pflegekräften. Der hat laut Niederland mehrere Ursachen. Zum einen die sehr hohe Belastung aufgrund der immer noch finanziell beschränkenden Pflegegesetzgebung, d.h. die ungenügende finanzielle Ausstattung der Pflege in ihrer Gesamtheit. Darüber hinaus seien es die ungünstigen Arbeitszeiten in Schichtarbeit oder über den Tag verteilte Einsatzzeiten der Pflegekräfte. Hauptgrund für den Mangel an Pflegepersonal aber ist deren schlechte Bezahlung, erklärte Niederland. Dies habe ihre Ursache in der ungenügenden finanziellen Ausstattung der Pflege in ihrer Gesamtheit.

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Einen besseren Schutz gibt es nicht

Interview zum Thema Grippeschutzimpfung mit Marianna Kaiser, KV Brandenburg

Marianna Kaiser
Marianna Kaiser
Zum "Ende der Saison" hin hat die Grippe noch einmal kräftig ausgeteilt. Viele Brandenburger hat es in der zweiten Hälfte des Februars getroffen, die Krankenhäuser sind voller Neuzugänge. Presse-volkssolidarität sprach mit der Beratenden Apothekerin der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Marianna Kaiser.

 

Volkssolidarität: Frau Kaiser, In welchem Umfang lassen sich ältere Menschen in Brandenburg impfen?

Kaiser: Auswertungen zu Impfzahlen im Alter gibt es in Brandenburg nicht. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt lassen sich die Brandenburger allgemein überdurchschnittlich häufig impfen. 2014 haben sich 52 Prozent der Personen über 60 Jahre gegen Grippe impfen lassen. Das ist bundesweit viel, aber das WHO-Ziel mit 75 Prozent erreichen wir leider nicht.

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Ein realistisches Bild vermitteln

Beratung zur Pflege ab 2017: Qualität und Wirtschaftlichkeit keine Widersprüche

Menschen, die Pflege benötigen, sollen alle Leistungen bekommen, auf die sie gesetzlichen Anspruch haben. Gleichzeitig muss auf Wirtschaftlichkeit in der Pflegearbeit auch der Volkssolidarität  geachtet werden. Bei einer Informations- und  Beratungsveranstaltung  zum Thema Pflegestärkungsgesetz II im November in Potsdam ging es darum, wie diese beiden Vorgaben optimal zu vereinigen sind. Vor den knapp 30 Teilnehmern aus Pflegediensten der brandenburgischen Volkssolidarität sagte Demografieberaterin Mona Schöffler, angesichts verschiedener Änderungen durch das ab 2017 geltende Pflegestärkungsgesetz II müssten Pflegemitarbeiter wie auch Kunden umfassend informiert werden. Ende Januar werden die Pflegeleistungen erstmals nach den neuen Grundsätzen vergütet. Offen sprach sie von der Schwierigkeit, so manchem Kunden eine realistische Kosten- und Preisstruktur zu vermitteln, ohne auf den Einwand zu stoßen: "Sie sind aber teuer".

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Hilfe beim Helfen

Beratung für Pflegefachkräfte der Volkssolidarität zum Thema Demenz

Menschen, die ihre demenzerkrankten Angehörigen pflegen, brauchen Anleitung und Ermutigung. Im Verlaufe einer eintägigen Weiterbildung lernten Fachkräfte der Pflegedienste der Volkssolidarität Mitte November, dass mit vielen Tipps und Tricks das Leben sowohl der zu Pflegenden als auch der Pfleger erleichtert werden kann. Es ging, um das Motto der Schulungsveranstaltung zu nennen, darum, "Hilfe beim Helfen" anzubieten. Sie habe sich "sehr gefreut", dass die brandenburgische Volkssolidarität diese Möglichkeit eröffnet habe, bekannte Schulungsleitern Birgitta Neumann, Leiterin des Kompetenzzentrums Demenz im Land Brandenburg.  Auf die Frage, was der größte und am meisten verbreitete Irrtum über Demenz ist, nannte sie die Auffassung "dass man sowieso nichts machen kann".  Dies sei mitunter auch die Auffassung von Ärzten, aber werde deshalb nicht richtiger. Mit einer überlegten Strategie dagegen könne die Situation in der häuslichen Pflege für beide Seiten erheblich verbessert werden.

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