Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Landesdelegiertenversammlung im November

Verbandsratssitzung mit wichtigen Beschlüssen

Verbandsrat der märkischen VS
Verbandsrat der märkischen VS
Die kommende Landesdelegiertenversammlung der brandenburgischen Volkssolidarität wird am 18. November in Luckenwalde stattfinden. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland nach der Sitzung dieses höchsten VS-Landesgremiums Anfang Juli weiter bekanntgab, soll neben der Bestätigung der Jahresabschlüsse 2015 und 2016 vor allem die problematische Situation der Pflegedienste dabei thematisch im Mittelpunkt stehen. Der Verbandsrat hat eine Antragskommission berufen, die zwölf Wochen vor der Tagung ihre Tätigkeit aufnehmen wird. Dort können die Anträge, Mitteilungen und Initiativen aus den Kreisverbänden, aus den Verbandsbereichen und dem Regionalverband eingereicht werden. Der Kommission gehören an: Marianne Bischoff, Gabriele Herzel, Christa Unger, Herbert Burmeister und Horst Wetzel. Gleichzeitig wurden fünf Ersatzmitglieder berufen. Nach Konstituierung wird die Kommission die genauen Regeln für die Antragseinreichung bekanntgeben.

Im Rahmen des Schwerpunktthemas Pflege beschloss der Verbandrat ferner die Bildung von zwei bis drei neuen ambulanten Pflegediensten im Land und die Einrichtung von Tagespflegeeinrichtungen in Lychen und Kyritz. Verbandsratsvorsitzender Niederland wies auf die hohe Qualität der ambulanten Pflege hin, welche durch die Dienste der Volkssolidarität geleistet und die auch von Medizinischen Dienst der Krankenkassen  anerkannt werde. Ausdrücklich dankte Niederland den Beschäftigten im Pflegebereich, die in schwieriger personeller Lage mit großem Engagement Tag für Tag ihrer wichtigen Arbeit nachgehen. Für die Volkssolidarität sei vor allem ein zunehmendes Pflege-Engagement im ländlichen Raum wichtig, weil andere Dienstleistungsanbieter sich dort zurückzögen und die dichtbesiedelten Regionen bevorzugen würden. Doch müssten einige Vergütungs-Grundsätze diesen speziellen Bedingungen angepasst werden. Des weiteren plant der Landesverband eine Erweiterung seines Angebots auf dem Gebiet der ambulant betreuten  Wohngemeinschaften.

Ein Ziel der märkischen Volkssolidarität bleibe die Einrichtung einer Landes-Pflegekammer und Herstellung der Tarifbindung für ihre Mitarbeiter unter dem Dach der Paritätischen Wohlfahrt, unterstrich der Verbandsratschef. Dies herzustellen sei nicht leicht, weil andere Unternehmen dabei nicht immer im erforderlichen Maße mitziehen würden.

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