Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

„Noch kein Ende des Lebenswerkes“

Veltener Teller geht an Gisela Damm, Volkssolidarität Hennigsdorf

Unter den aktive Senioren, die keine „Umsorgten sind, sondern selbst für andere Menschen sorgen“, ist auch Gisela Damm (81) aus Hennigsdorf. Sie wurde Ende November in Potsdam zusammen mit sieben weiteren Senioren mit dem „Veltener Teller" geehrt. Sozialministerin Diana Golze (LINKE) fand bei dieser Gelegenheit warme Worte. In der Laudatio sagte  sie von Frau Damm, die mit 35 Jahren Mitglied der Volkssolidarität wurde: "Neben der Förderung zahlreicher Interessengruppen in der Ortsgruppe unterstützt sie soziale Vorhaben der Stadt Hennigsdorf und setzt sich vehement für ein Klima der Verständigung und Akzeptanz zwischen den Bevölkerungsgruppen ein."

Text u. Foto: M.K.

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Ein realistisches Bild vermitteln

Beratung zur Pflege ab 2017: Qualität und Wirtschaftlichkeit keine Widersprüche

Pflegeberatung
Pflegeberatung
Menschen, die Pflege benötigen, sollen alle Leistungen bekommen, auf die sie gesetzlichen Anspruch haben. Gleichzeitig muss auf Wirtschaftlichkeit in der Pflegearbeit auch der Volkssolidarität  geachtet werden. Bei einer Informations- und  Beratungsveranstaltung  zum Thema Pflegestärkungsgesetz II im November in Potsdam ging es darum, wie diese beiden Vorgaben optimal zu vereinigen sind. Vor den knapp 30 Teilnehmern aus Pflegediensten der brandenburgischen Volkssolidarität sagte Demografieberaterin Mona Schöffler, angesichts verschiedener Änderungen durch das ab 2017 geltende Pflegestärkungsgesetz II müssten Pflegemitarbeiter wie auch Kunden umfassend informiert werden. Ende Januar werden die Pflegeleistungen erstmals nach den neuen Grundsätzen vergütet. Offen sprach sie von der Schwierigkeit, so manchem Kunden eine realistische Kosten- und Preisstruktur zu vermitteln, ohne auf den Einwand zu stoßen: "Sie sind aber teuer".

Text und Fotos: M. K.

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Hilfe beim Helfen

Beratung für Pflegefachkräfte der Volkssolidarität zum Thema Demenz

Berater vor Ort
Berater vor Ort
Menschen, die ihre demenzerkrankten Angehörigen pflegen, brauchen Anleitung und Ermutigung. Im Verlaufe einer eintägigen Weiterbildung lernten Fachkräfte der Pflegedienste der Volkssolidarität Mitte November, dass mit vielen Tipps und Tricks das Leben sowohl der zu Pflegenden als auch der Pfleger erleichtert werden kann. Es ging, um das Motto der Schulungsveranstaltung zu nennen, darum, "Hilfe beim Helfen" anzubieten. Sie habe sich "sehr gefreut", dass die brandenburgische Volkssolidarität diese Möglichkeit eröffnet habe, bekannte Schulungsleitern Birgitta Neumann, Leiterin des Kompetenzzentrums Demenz im Land Brandenburg.  Auf die Frage, was der größte und am meisten verbreitete Irrtum über Demenz ist, nannte sie die Auffassung "dass man sowieso nichts machen kann".  Dies sei mitunter auch die Auffassung von Ärzten, aber werde deshalb nicht richtiger. Mit einer überlegten Strategie dagegen könne die Situation in der häuslichen Pflege für beide Seiten erheblich verbessert werden.

Text u. Fotos: M. K.

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Senioren im „Spiegel“

Beratung zur Öffentlichkeitsarbeit der brandenburgischen Volkssolidarität

Öffentlichkeitsarbeiter
Öffentlichkeitsarbeiter
„Öffentlichkeitsarbeit für die Volkssolidarität fördert Aufmerksamkeit und Bekanntheit, bewirkt Vertrauen und trägt zur Identifikation mit dem Verband bei.“ Wege für eine bessere Außendarstellung von Landes- und der Kreisstrukturen berieten Anfang November Vertreter der Kreisgliederungen gemeinsam mit den Zuständigen in der Landesgeschäftsstelle. Im Mittelpunkt standen dabei die Wege, um die Vielfalt des sozialen Engagements des Verbandes einer breiten Öffentlichkeit anzubieten. Konkret ging es um Aussagen zur Frage: Wie wird die Volkssolidarität wahrgenommen? Auf der Grundlage des vom Bundesvorstand bestätigten neuen Kommunikationskonzeptes wurden die Wirkungen von Pressetexten, die der Onlinezeitung „Zwischen Lausitz und Uckermark“, ferner regionaler Zeitungsinitiativen analysiert und das Projekt „Professionelle Mitgliederwerbung“ vorgestellt.   

 

Presse-Volkssolidarität

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Von Volksinitiative bis Treue zu den Werten

Festveranstaltung zum 71. Jahrestag der Volkssolidarität in Potsdam

Wem Ehre gebührt
Wem Ehre gebührt
Der größte Sozialverband in Brandenburg, die Volkssolidarität, beging am 27. Oktober im Potsdamer Inselhotel den  71. Jahrestag seines Bestehens. Gäste waren verdienstvolle Mitglieder und Mitarbeiter aus den Kreis- und Regionalverbänden sowie aus den Verbandsbereichen. Unter den Teilnehmern weiterhin begrüßt wurden  der Präsident der Volkssolidarität Wolfram Friedersdorff,  der scheidende Bundesgeschäftsführer Horst Riethausen sowie seine Nachfolgerin im Amt Annette Helbig. Gewürdigt wurden beispielhaft Aktive des Mitgliederverbandes in Brandenburg, stellvertretend für die 4.500 ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Volkssolidarität. Deren Wirken in der Nachbarschaftshilfe, beim Gestalten von Geselligkeit und Gemeinschaft, beim Knüpfen und Aufrechterhalten sozialer Beziehungen oder in der Sozialberatung und -begleitung ist hoch. Sie leisten pro Jahr rund  750.000 Stunden freiwillige, unentgeltliche Arbeit.

Text u. Foto: M. K.

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Pflegegrade statt Pflegestufen

Neues Begutachtungsinstrument des MDK wurde vorgestellt

Schutz zuerst
Schutz zuerst
Auch für die Pflegedienste der Volkssolidarität sind ab Januar kommenden Jahres die neuen Grundsätze des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes verbindlich. Mitte Oktober wurden die brandenburgischen Pflegedienstleiter in die Landesgeschäftsstelle eingeladen, wo Ludger Waterkamp, Regionalleiter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), die wichtigsten Änderungen zum Vorgängergesetz erläuterte. Wie Andreas Heil, stellvertretender Vorstandsvorsitzender für den Bereich Pflege und Wohnen, dazu sagte, wird es künftig statt der bisherigen drei Pflegestufen die fünf neuen Pflegegrade geben. Die inhaltlichen Neuigkeiten: Bei der Bewertung steht nicht länger im Vordergrund, was die zu pflegende Person n i c h t mehr kann, sondern - im Gegenteil - zu welchen Verrichtungen sie noch in der Lage ist. In den Mittelpunkt der Begutachtung  werden nunmehr die Fragen gerückt: "Wie selbständig ist der Versicherte bei der Bewältigung seines Alltags? Wobei benötigt er Unterstützung?" Einbezogen werden dabei auch psychische Problemlagen und die Fähigkeit zur  Ausgestaltung sozialer Kontakte.

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Nicht alle haben die Altersarmut im Blick

Delegiertenversammlung: Verabschiedung der Leitlinien wichtiges Signal

Fotos: Krauß
Fotos: Krauß
Nach Abschluss der Bundesdelegiertenversammlung unter dem Motto " Miteinander-Füreinander - Solidarität leben" am 30. September 2016 in Potsdam sagte die brandenburgische Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Roswitha Orban, von großer Bedeutung sei die einstimmige Verabschiedung der rentenpolitischen Leitlinien gewesen. " Wir unterstützen das sehr und fühlen uns bestätigt." Für die brandenburgische Volkssolidarität sei dies eine gute Grundlage, um in der Landes-Armutskonferenz darauf hinzuweisen, dass Altersarmut auch im Berliner Umland ein wachsendes Problem darstellt. Das hätten keineswegs alle „auf dem Schirm“. Orban zufolge werden diese Leitlinien in die Planungen des Landesverbandes für 2017 einfließen und auch das Auftreten des Verbandes in der Landes-Armutskonferenz bestimmen. Die Leitlinien fordern u.a., dass die gesetzliche Rente wieder den Lebensstandard im Alter sichern muss.

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Werbung von Fördermitgliedern

Neuer Flyer stellt das Leistungsspektrum der Volkssolidarität dar

Unsere Hand für alle
Unsere Hand für alle
Ein neuer Flyer soll die Werbung von Fördermitgliedern unterstützen. Unter der Überschrift "Volkssolidarität hilft" wird darin die Vielfalt des Wirkens unseres Sozialverbandes dargelegt und um Unterstützung gebeten. "Nur dort, wo sich viele engagieren, entfaltet eine Gesellschaft ihre wahren Kräfte und lässt ein besonderes Wir-Gefühl entstehen",  heißt es darin. Um Hilfen geworben werde, damit bei wachsendem Bedarf nach den Angeboten Beratung und Begleitung die so nötige Hilfe und Betreuung weiter ausgebaut werden können. Wer als Fördermitglied seinen Beitrag leistet, der tut dies für ein reges Leben in der Gemeinschaft und für Hilfe durch Selbsthilfe, fährt der Text fort. Er tut dies aber auch für das Lachen unserer Kinder, für ehrenamtliche Tätigkeit und Sozialberatung. Die Volkssolidarität sei breit aufgestellt: von Kreativgruppen, Kulturangebote und Freiwilligenarbeit über Gesundheits- und Pflegeprävention, Rentensprechstunde, Suppenküchen, Kleiderkammern und die Unterstützung von Kitas und Jugendklubs bis hin zur Betreibung von Begegnungsstäten und dem Bezuschussen von Ferienaufenthalten für Kinder und Jugendliche. "Seit über 70 Jahren erbringt die Volkssolidarität vielfältige soziale und kulturellen Leistungen."

Presse-Volkssolidarität

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"Zwischen Lausitz und Uckermark"

Neue Onlinezeitung ins Netz gestellt und abrufbar

Die Septemberausgabe unserer Onlinezeitung "Zwischen Lausitz und Uckermark" kann nunmehr "besichtigt" werden. Dieses Magazin unseres Landesverbandes  ist im Internet unter

www.volkssolidaritaet.de/fileadmin/content/brandenburg_media/Online-Zeitung/2016/VSB-Online-Zeitung-2016-3.pdf

abrufbar. Die Zeitung widmet sich der Vorbereitung der Bundesdelegiertenversammlung am 30. September in Potsdam und erläutert den Standpunkt der Volkssolidarität zu den geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada sowie zum geplanten Behinderten-Teilhabegesetz der Bundessregierung. Ausführlich beschäftigt sie sich mit dem Thema Armut unter älteren Menschen, stellt die Möglichkeit der kostenlosen telefonischen Rechtsberatung vor  und skizziert den Beitritt der brandenburgischen Volkssolidarität zur paritätischen Tarifgemeinschaft.

                                                                                                             Foto: Krauß

 

 

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Brandenburgische VS ist Mitglied der Tarifgemeinschaft

Antrag im Mai/Vollmitgliedschaft im Juli

Die brandenburgische Volkssolidarität ist Mitglied der paritätischen Tarifgemeinschaft. Sie hat im Mai einen entsprechenden Antrag gestellt und wurde im Juli ordentliches Mitglied, teilte Vorstandsvorsitzende Roswitha Orban dazu mit. Dieser Schritt diene dazu, eine "Tarifbindung vorzubereiten". Im Herbst soll es erste Sondierungsgespräche mit den Gewerkschaften geben, bei denen weitere Schritte besprochen werden. Bislang seien vier weitere Partner in der Gemeinschaft. Nachdem die Gewerkschaft ver.di die VS-Beschäftigten des Verbandsbereiches Uckermark zu einem Warnstreik von Montag bis Mittwoch aufgerufen hatte, sagte die Vorstandsvorsitzende, es bleibe bei der Grundposition der Geschäftsführung. Einen separaten Tarifvertrag für einzelne Gliederungen werde es nicht geben. Angestrebt werde vielmehr ein Tarifvertrag für alle unter dem Dach der paritätischen Gemeinschaft. Orban verwies auf einen entsprechenden Beschluss der Landesdelegiertenversammlung der VS im April des laufenden Jahres. Dieses Herangehen sei vom Verbandsrat in seiner Sitzung vom 17.Juni bekräftigt worden.

Foto (Krauß): Der Beitrittsbeschluss wurde auf der Delegiertenversammlung gefasst.

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