Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Vielfalt und Aktivität

Aktuelle Onlinezeitung der Märkischen Volkssolidarität veröffentlicht

"Zwischen Lausitz und Uckermark" - die aktuelle Ausgabe der Onlinezeitung unseres Landesverbandes ist nunmehr einsehbar.  Erneut ist sie ein Gemeinschaftswerk von Mitgliedern und Mitarbeitern geworden, das die Vielfalt und die Aktivität wiederspiegelt, welche das Leben in der märkischen Volkssolidarität kennzeichnen. Die Zeitung widmet sich den wichtigen sozialpolitischen Themen wie Pflege und Pflegenotstand, der Rente, dem Ehrenamt und den vielen Fragen, die damit verbunden sind.  Ein Schwerpunkt ist der erfolgreiche Abschluss der Online-Petition mit dem Ziel, Änderungen in der Pflege anzuregen, welche die Arbeitsbedingungen vergleichsweise zügig verbessern könnten. Ausführlich wird auf fünf Forderungen von Kita-Erzieherinnen eigegangen, die sie gegenüber der Politik erheben, sowie auch auf aktuelle Problemstellungen in den Kindertagesstätten. Die Onlinezeitung  widmet sich den Erwartungen der Volkssolidarität gegenüber den Kommunen. Thema ist der Dialog zwischen den Generationen, organisiert von unserem Sozialverband, und eine erste Bilanz der Spendensammlung 2017.  

www.volkssolidaritaet.de/fileadmin/content/brandenburg_media/Wir_ueber_uns/Online-Zeitung/2017/VSB-Online-Zeitung-2017-2.pd

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"Für ein lebenswertes Brandenburg"

Vielfältiges Angebot der brandenburgischen Volkssolidarität zur Seniorenwoche 2017

Aus Sicht der Volkssolidarität in Brandenburg ist die 24. Brandenburger Seniorenwoche laut Verbandsratsvorsitzendem Bernd Niederland ein bedeutender senioren- und damit sozialpolitischer Höhepunkt. Deshalb beteiligt sich der Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität mit mehr als 90 sozialen und kulturellen Angeboten bzw. Veranstaltungen in allen Landesteilen unter dem Motto „Für ein lebenswertes Brandenburg“ an der diesjährigen Landes-Seniorenwoche.  So führt der Sozialverband in Frankfurt (Oder) im Rahmen dieser Woche ein deutsch-polnisches Sportfest durch. Ebenfalls ein Sportfest für Senioren haben die VS Nauen und der Bereich Finsterwalde  vorbereitet. Der Verbandsbereich Mittelmark kündigte eine Veranstaltung im Bürgersaal Kleinmachnow an - mit Kabarettprogramm. U. a. mit einem Besuch der Landeshauptstadt Potsdam, einem Hoffest "Senioren aktiv" und einem Podiumsgespräch mit dem Bürgermeister in Liebenwalde begeht der Verbandsbereich Oberhavel die diesjährige Seniorenwoche.

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Zustimmung sogar aus der Schweiz

Online-Petition zum Pflegenotstand: 1640 Unterstützer

Als Appell an Krankenkassen und Politik ist die gemeinsame Petition von brandenburgischen Pflege-Unternehmen zur kurzfristigen Verbesserung im Pflegbereich zu Ende gegangen. Zwischen Anfang April und dem 9. Juni haben sich 1640 Unterstützer dem Anliegen angeschlossen,  teilten die Initiatoren mit. Sogar aus der Schweiz, aus Polen und Österreich habe es Zustimmung gegeben. Um die Wirksamkeit der ambulanten Pflege unter dem Druck des zunehmenden Fachkräftemangels möglichst rasch zu verbessern und die Pflege langfristig sicherzustellen,  hatten brandenburgische Sozialverbände ihre Petition veröffentlicht. Darin haben sie Maßnahmen vorgeschlagen, die ihrer Auffassung nach schnell zu verwirklichen wären. Die Petition hatten neben den Vertretern der brandenburgischen Volkssolidarität, die des Gemeinschaftswerks Wohnen und Pflege sowie des Johannischen Sozialwerks unterzeichnet.

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Sonne und ein bisschen Regen

(Wander- )Tag der Volkssolidarität in den Berliner "Gärten der Welt"

Preis für Fleiss: die Urkunde
Preis für Fleiss: die Urkunde
Warum nicht auch einmal in die Welt hinaus? Der Tag der Volkssolidarität und der Landeswandertag unseres Sozialverbandes fielen in diesem Jahr auf den Pfingstsonnabend. Und  auch für über 500 angemeldete Teilnehmer aus Brandenburg hieß es in den Berliner "Gärten der Welt": "Hereinspaziert!" Ja, man muss auch mal ein wenig Pech haben können. Dass der so strahlend beginnende Tag ab 13 Uhr seine Regen-Schattenseiten zeigte, konnte natürlich nicht den Veranstaltern zur Last gelegt werden, die den statistisch gesehen regenarmen Juni-Samstag  zum Tag des verbandspolitischen Höhepunktes gewählt hatten. Zuvor aber zeigte sich Berlin und mit ihm der Tag der Volkssolidarität von seiner schönsten, seine grünen Seite. Und das Grün der Volkssolidarität bildete an diesem Tag eine wirkungsvolle Ergänzung zur gärtnerisch geformten "Mutter Natur". An mehreren Ständen stellte die Volkssolidarität sich, ihre Projekte, ihre Arbeitsweise und ihre Partner vor.

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Was ist uns die Gesundheit wert?

Podiumsdiskussion mit Beteiligung der Volkssolidarität

Im Humboldt Gymnasium
Im Humboldt Gymnasium
Die brandenburgische Volkssolidarität tritt für die Einführung eines Stundensatzes in der ambulanten Pflege ein. Eine andere Lösung ist langfristig keine Erfolg versprechende, unterstrich Vorstandsmitglied Andreas Heil als Vertreter seines Verbandes bei einer Podiumsdiskussion in der Aula des Potsdamer Humboldt Gymnasiums. Vertreter von Politik, der Krankenhäuser, der Gewerkschaften und der Sozialverbände tauschten sich dort am 12. Mai auf Einladung der Landes-Arbeitsgemeinschaft SozialGesund Brandenburg aus zum Thema „Was ist uns unsere Gesundheit wert? Solidarprinzip oder Selbstzahler?“ Teilnehmer waren     u. a. Meike Jäger vom Bundesverband ver.di und Birgit Wöllert, LINKEN-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im dortigen Gesundheitsausschuss.


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Pflegenotstand: Brief aus dem Bundestag

Reaktion auf den Appell einer Pflegedienstleiterin der Volkssolidarität

Juni 2016: Neues VS-Pflegeheim in Forst
Juni 2016: Neues VS-Pflegeheim in Forst
Nachdem sich die Leiterin des Teltower Pflegedienstes der Volkssolidarität Xenia Völker in bewegenden Worten an die Öffentlichkeit gewandt und die permanent unbefriedigende Lage ihres Dienstes geschildert hat, erhielt sie einen Brief der Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann (LINKE). Darin heißt es:„Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Völker, Ihre plastischen Schilderungen der Probleme in der ambulanten Pflege in Teltow haben uns über den Verteiler der Presseabteilung der Brandenburger Volkssolidarität erreicht. Haben Sie herzlichen Dank! – Allerdings nicht nur für Ihre Schilderungen, sondern vor allem für Ihr und Ihrer Kollegen*innen tägliches Engagement, Ihre in der Pflege erbrachten Leistungen trotz Zeitknappheit und trotz der viel zu knappen personellen Ressourcen, der zu niedrigen Bezahlung – womit die Liste der Probleme gewiss noch nicht vollständig ist."

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Keine Sicherstellung der Betreuung mehr

Stellungnahme der Volkssolidarität zur Pflegesituation in Brandenburg

Dr. Bernd Niederland
Dr. Bernd Niederland
Das Thema Pflegenotstand ist in der Öffentlichkeit angekommen. Es äußern sich im folgenden der Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität in Brandenburg, Dr. Bernd Niederland, und die Leiterin des ambulanten Volkssolidaritäts-Pflegedienstes in Teltow, Xenia Völker.

Verbandsratsvorsitzender Niederland wies erneut auf die zunehmend bedrohlicher werdenden Defizite in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen hin, deren Zahl beständig wächst. "In einigen Regionen kann die  pflegerische Betreuung und Begleitung durch die Wohlfahrtsverbände und oder Privatanbieter nicht mehr sichergestellt werden, sodass pflegesuchende Menschen von den Diensten und Einrichtungen abgewiesen werden -  auch in Potsdam, aber nicht nur dort." Die 40 ambulanten Pflegedienste (Sozialstationen) der Volkssolidarität seien täglich mit dieser Situation konfrontiert und unter hohem persönlichen Einsatz der Pflegekräfte darum bemüht, den Versorgungsnotstand nicht anwachsen zu lassen, unterstrich er. Hauptgrund für die unbefriedigende Situation sei der permanente Mangel an Pflegekräften. Der hat laut Niederland mehrere Ursachen. Zum einen die sehr hohe Belastung aufgrund der immer noch finanziell beschränkenden Pflegegesetzgebung, d.h. die ungenügende finanzielle Ausstattung der Pflege in ihrer Gesamtheit. Darüber hinaus seien es die ungünstigen Arbeitszeiten in Schichtarbeit oder über den Tag verteilte Einsatzzeiten der Pflegekräfte. Hauptgrund für den Mangel an Pflegepersonal aber ist deren schlechte Bezahlung, erklärte Niederland. Dies habe ihre Ursache in der ungenügenden finanziellen Ausstattung der Pflege in ihrer Gesamtheit.

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