Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Sorge um die öffentliche Daseinsvorsorge

VS-Aufruf: Großdemonstrationen gegen Freihandelsabkommen

Mit sieben parallelen Großdemonstrationen will ein breites gesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die umstrittenen Handelsabkommen CETA und TTIP am 17. September bundesweit auf die Straße bringen. Unmittelbar vor dem SPD-Parteikonvent zu CETA sowie dem entscheidenden Treffen des EU-Handelsministerrats markiert der bundesweite Demonstrationstag den bisherigen Höhepunkt der Proteste. Sie gelten den vorgesehenen Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada. Die mehr als 30 Trägerorganisationen des Aufrufs fordern den sofortigen Stopp der Verhandlungen über TTIP (USA) und die Aussetzung der Ratifizierung von CETA (Kanada). Für sie sind die Abkommen ein demokratiepolitischer Skandal – ebenso wie das Vorhaben der EU-Kommission, CETA noch vor der Ratifizierung durch die nationalen Parlamente vorläufig anzuwenden.

Fotos (L. Rölleke): TTIP-Protest im vergangenen Jahr

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Brandenburgische VS ist Mitglied der Tarifgemeinschaft

Antrag im Mai/Vollmitgliedschaft im Juli

Die brandenburgische Volkssolidarität ist Mitglied der paritätischen Tarifgemeinschaft. Sie hat im Mai einen entsprechenden Antrag gestellt und wurde im Juli ordentliches Mitglied, teilte Vorstandsvorsitzende Roswitha Orban dazu mit. Dieser Schritt diene dazu, eine "Tarifbindung vorzubereiten". Im Herbst soll es erste Sondierungsgespräche mit den Gewerkschaften geben, bei denen weitere Schritte besprochen werden. Bislang seien vier weitere Partner in der Gemeinschaft. Nachdem die Gewerkschaft ver.di die VS-Beschäftigten des Verbandsbereiches Uckermark zu einem Warnstreik von Montag bis Mittwoch aufgerufen hatte, sagte die Vorstandsvorsitzende, es bleibe bei der Grundposition der Geschäftsführung. Einen separaten Tarifvertrag für einzelne Gliederungen werde es nicht geben. Angestrebt werde vielmehr ein Tarifvertrag für alle unter dem Dach der paritätischen Gemeinschaft. Orban verwies auf einen entsprechenden Beschluss der Landesdelegiertenversammlung der VS im April des laufenden Jahres. Dieses Herangehen sei vom Verbandsrat in seiner Sitzung vom 17.Juni bekräftigt worden.

Foto (Krauß): Der Beitrittsbeschluss wurde auf der Delegiertenversammlung gefasst.

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Impfschutz möglichst flächendeckend

Eine Aktion der brandenburgischen Volkssolidarität

Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. beteiligt sich derzeit an einer gemeinsamen Aktion „Impfen im Alter“. Partner dabei sind das „Bündnis Gesund Älter Werden“, ferner das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF), die Landesärztekammer Brandenburg sowie die Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg.  Ziel ist es, allen Klienten der Volkssolidarität im Bereich Gesundheit und Pflege rechtzeitig eine Information  zukommen zu lassen, in der an die jährliche Grippeschutz-Impfung erinnert wird, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Heil.

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Pflegezukunft: Fachkräfte reichen nicht

Landtag debattierte den Bericht „Pflegeoffensive“

Ausgiebig debattierte der Landtag in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das Thema Pflege in den kommenden Jahren. Alle Redner sahen einen Notstand heraufziehen. Überzeugende Lösungen wurden sowohl von den Regierungsfraktionen als auch von der Opposition allenfalls angedeutet. Den Bericht „Pflegeoffensive für eine verantwortungsvolle pflegerische Versorgung im Land Brandenburg auch in Zukunft“ hatte Gesundheitsministerin Diana Golze (LINKE) zuvor im Parlament vorgelegt. „Die Pflegeoffensive ist erfolgreich gestartet“, sagte sie.

Foto: Protest vor dem Landtag gegen Verschlechterung bei den Pflegestandards. Text und Fotos: M. K.

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Nicht billig abspeisen lassen

Altersarmut: Geringfügige Erhöhungen beseitigen das Grundproblem nicht

Eine stattliche Rentenerhöhung und nun auch noch der verheißene Angleich der Berechnungsbasis an das Westniveau – Für Brandenburgs Rentner scheint dies ein Glücksjahr zu sein. Dennoch liegt der Landesregierung jetzt eine kleine parlamentarische Anfrage vor unter dem Titel „Altersarmut in Brandenburg“. „Der in diesem Jahr  vorgestellte Bericht zur Armutsentwicklung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes konstatiert, dass die Altersarmut seit 2006 stark zunimmt“, leitet die Abgeordnete Bettina Fortunato (Linke) ihren Fragekomplex an die rot-rote Landesregierung ein. „So hat sich die Zahl der älteren Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, in elf Jahren praktisch verdoppelt.“ Der Grund sei, dass die Renten trotz der geringen Verbesserungen einfach zu niedrig lägen.

 Text: M.K.  Foto: L. R.

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Verschlechterung per Gesetz?

Behinderte demonstrieren vor dem Landtag in Potsdam

Zur bislang machtvollsten Demonstration vor dem neuen Landtagsschloss hat kürzlich der Paritätische Wohlfahrtsverband aufgerufen. Die Botschaft der rund 1.000 Teilnehmer war eindeutig: Was die Bundesregierung als Behinderten-Teilhabegesetz als Entwurf vorgelegt hat, das wollen wir nicht. Während der Landtag die Auswirkungen des BREXIT auf Brandenburg debattierte, kamen unter dem Motto „Teilhabe – voll behindert“ Betroffene, Pfleger und ihre Angehörigen aus dem ganzen Land vor das Fortunaportal des Landtags zusammen. In dutzenden Rollstühlen waren Protestierer aufgefahren, welche die Landesregierung aufforderten, den als Bundesteilhabegesetz apostrophierte Entwurf im Bundesrat abzulehnen.

Was als Verbesserung der Lage für die Behinderten ausgegeben worden war, erweise sich in Wirklichkeit in Teilbereichen sogar als Verschlechterung und als Spargesetz auf Kosten der Behinderten, machten die Redner vor der Menschenmenge deutlich. Geklagt wurde darüber, dass viele Menschen, die derzeit noch Unterstützung bekommen, mit dem neuen Gesetz nicht mehr unterstützt werden sollen. Statt die Teilhabemöglichkeiten in der Gemeinschaft zu stärken, wird die Pflege als vorrangig behandelt. Und das Recht auf Arbeit wird auch in dieser Neufassung daran geknüpft dass genug geleistet wird. Aus diesen Gründen lehnen die brandenburgischen Wohlfahrtsverbände Volkssolidarität, AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritäter, ZWS und der Landesbehindertenbeirat den vorgelegten Gesetzentwurf in dieser Form ab.

Text und Fotos: M. K.

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Das bunte Band

Initiativereiche Belziger "Strickliesel"-Gruppe wurde 10 Jahre alt

Haben sie sich eigentlich beim Guinnessbuch der Rekorde angemeldet? 462 Meter lang war das Band der Solidarität", das die Handarbeitsgruppe der Volkssolidarität Bad Belzig im vergangenen Jahr geschaffen hat. Dieser Tage wird der Verein der "fleißigen Strickliesel" 10 Jahre alt.

Aus Anlass des 70. Jahrestages der VS wurde das "Band der Solidarität" im Oktober vergangenen Jahres im Landtagshof entrollt. Geschaffen hat es die Belziger Gruppe, wobei insgesamt 176 Mitglieder aus 31 Gruppen und Freunde der Volkssolidarität mitwirkten. Am Ende war das Band sage und schreibe 462 Meter lang.

Text: M. K. Foto: L. R.

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Beste Wünsche für die Sommerzeit

Volkssolidarität blickt auf ereignisreiches erstes Halbjahr 2016 zurück

Die Landesgeschäftsstelle wünscht allen Mitgliedern und Freunden der märkischen Volkssolidarität sonnige und gegebenenfalls erholsame Sommerwochen. Vieles ist erreicht worden in den vergangenen Monaten. Eine Landesdelegiertenversammlung im April hat wichtige Weichen für die Zukunft unseres Verbandes gestellt, in Eisenhüttenstadt wurde ein modernes Sozialzentrum seiner Bestimmung übergeben, und in Forst wurde mit der "Rosenstadt" eine neues Alten-und Pflegeheim eröffnet.  Die brandenburgische Volkssolidarität hat nunmehr einen bestätigten neuen Verbandsrat und einen hauptamtlichen Landesvorstand. Sie hat ihre Aufgaben bei der Pflege und Betreuung von Menschen erfüllt, betreibt Kitas und stellt sich ebenfalls der Aufgabe, Flüchtlinge, die bei uns Schutz gesucht haben, aufzunehmen und zu integrieren. Fleißige VS-Mitglieder  haben bei der traditionellen  Spendensammlung erneut mehr als 300.000 Euro für soziale Aufgaben sichern können. Dieses Geld wird im Pflege- und Betreuungsbereich Verwendung finden. Damit wird die Flüchtlingsarbeit unterstützt und das Verbandsleben bereichert.

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"Zwischen Lausitz und Uckermark"

Neue Onlinezeitung blickt auf das verflossene Vierteljahr und voraus

Mit vielfältigen Impressionen zum Landes-Wandertag wartet die neue Onlinezeitung (OZ) "Zwischen Lausitz und Uckermark" auf. In der Juni-Ausgabe des Internet-Journals wurde ausführlich der Verlauf und vor allem Ergebnisse der Landesdelegiertenversammlung in Luckenwalde (16. April) beleuchtet. Vorgestellt werden die Mitglieder des neuen Verbandsrates, und zu Wort kommen die drei Mitglieder des später bestätigten hauptamtlichen Landesvorstands.

 

www.volkssolidaritaet.de/fileadmin/content/brandenburg_media/Online-Zeitung/2016/Onlinezeitung_VSB_2-2016.pdf

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Guter Rat nicht teuer

Und diesmal für alle sogar kostenlos: Ein VS-Beratungsangebot

Wer hat nicht immer mal wieder eine Frage zum Recht? Die brandenburgische Volkssolidarität bietet ihren Mitgliedern, aber auch anderen Menschen die kostenlose Rechtsberatung am Telefon an. Fragen um das Verbraucherrecht, Betreuungsrecht, Erbrecht und Familienrecht können mit einem kompetenten Anwalt ausführlich besprochen werden. Angeboten wird diese Leistung durch die Kanzlei Rechtsanwalt Eckhard W. Lamster. Und so funktioniert es. Eine Person, die rechtlich beraten werden möchte, meldet sich mit ihrem Anliegen an bei der Mitarbeiterin der VS Mittelmark Petra Schmidt. Dabei wird das Problem geschildert, welches mit dem Rechtsanwalt besprochen werden soll. Petra Schmidt übermittelt die Ergebnisse des Vorgesprächs dem Anwalt, damit die Gesprächspartner im eigentlichen Beratungsgespräch "gleich zur Sache" kommen. Schmidt vergibt auch den Termin, an dem die Kanzlei dann angerufen werden kann. Dieser Service ist landesweit nutzbar.

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