Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Keine Sicherstellung der Betreuung mehr

Stellungnahme der Volkssolidarität zur Pflegesituation in Brandenburg

Dr. Bernd Niederland
Dr. Bernd Niederland
Das Thema Pflegenotstand ist in der Öffentlichkeit angekommen. Es äußern sich im folgenden der Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität in Brandenburg, Dr. Bernd Niederland, und die Leiterin des ambulanten Volkssolidaritäts-Pflegedienstes in Teltow, Xenia Völker.

Verbandsratsvorsitzender Niederland wies erneut auf die zunehmend bedrohlicher werdenden Defizite in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen hin, deren Zahl beständig wächst. "In einigen Regionen kann die  pflegerische Betreuung und Begleitung durch die Wohlfahrtsverbände und oder Privatanbieter nicht mehr sichergestellt werden, sodass pflegesuchende Menschen von den Diensten und Einrichtungen abgewiesen werden -  auch in Potsdam, aber nicht nur dort." Die 40 ambulanten Pflegedienste (Sozialstationen) der Volkssolidarität seien täglich mit dieser Situation konfrontiert und unter hohem persönlichen Einsatz der Pflegekräfte darum bemüht, den Versorgungsnotstand nicht anwachsen zu lassen, unterstrich er. Hauptgrund für die unbefriedigende Situation sei der permanente Mangel an Pflegekräften. Der hat laut Niederland mehrere Ursachen. Zum einen die sehr hohe Belastung aufgrund der immer noch finanziell beschränkenden Pflegegesetzgebung, d.h. die ungenügende finanzielle Ausstattung der Pflege in ihrer Gesamtheit. Darüber hinaus seien es die ungünstigen Arbeitszeiten in Schichtarbeit oder über den Tag verteilte Einsatzzeiten der Pflegekräfte. Hauptgrund für den Mangel an Pflegepersonal aber ist deren schlechte Bezahlung, erklärte Niederland. Dies habe ihre Ursache in der ungenügenden finanziellen Ausstattung der Pflege in ihrer Gesamtheit.

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Mit der Pädagogik am Ende?

Fachtagung am 20. Mai zum Thema "Bindungsstörungen und Traumaschocks"

Niemals aufgeben
Niemals aufgeben
Entwicklungen in unserer Gesellschaft sorgen für massive Bindungsstörungen bei kleinen Kindern. In den Kitas und Schulen ist das deutlich sichtbar. Aggressive Kleinkinder, steigende Zahlen pädagogisch nicht mehr zu führende Kinder und Jugendliche sind Alarmsignale.

Was wollen diese Kinder uns mit ihren Auffälligkeiten und Diagnosen sagen? Wie können wir Pädagogen diese Prozesse beeinflussen? Die brandenburgische Volkssolidarität lädt ein zu einer Fachtagung unter der Überschrift „Bindungsstörungen, Traumaschocks und Retraumatisierungen - Stärkung der Kompetenzen unserer Mitarbeiter beim Umgang mit diesen Krisenprozessen".

Referent: Uwe Reißig ,Diplompsychologe. Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Mitarbeiter/innen der Volkssolidarität aus den Bereichen der Kindertagesstätten, ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung, der Jugendsozialarbeit sowie der Jugendfreizeit in der Volkssolidarität.

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Sie sprechen ihre Sprache

Fachtagung am 26. und 27. April: Kinder und pädagogisches Fachpersonal

VS-Kita Angermünde
VS-Kita Angermünde
"Kinder haben die Fähigkeit und das Recht auf eigene Art wahrzunehmen, sich auszudrücken und ihr Können und Wissen zu erfahren und zu entwickeln. Sie wollen lernen und haben das Recht auf ihre Themen sowie auf ein genussreiches Lernen.

(Loris Malaguzzi)

Die brandenburgische Volkssolidarität lädt zu einer Fachtagung unter der Überschrift "Zwei starke Säulen im Kita-Alltag - Kinder und pädagogisches Fachpersonal" ein.

Das Angebot wendet sich an Leiterinnen von Kitas in VS-Trägerschaft. Schwerpunkte dieser Fachtagung sind: Erstens:  Kinder sprechen eine andere Sprache. Und zweitens: der Erzieher als sein eigener Coach.

Als Referentinnen konnten gewonnen werden: Kristin Felgner, Vita Progress und Regina Güldner, Coaching Training Supervision.

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Mit Ausweis und im VS-Gewand

Volkssolidarität aktiv bei der Werbung von Fördermitgliedern

Fördermitglied werden!
Fördermitglied werden!
Mit einer neuen Werbeaktion bemüht sich die brandenburgische Volkssolidarität um die Gewinnung von weiteren Fördermitgliedern. Seit einigen Wochen sind im Verbandsbereich Mittelmark, v.a. in der Stadt Potsdam, Außendienstmitarbeiter unterwegs, die bei Privatpersonen und Unternehmen vorsprechen. Dabei geht es um die Gewinnung von Fördermitgliedern, d.h. von Menschen, die mit regelmäßigen Beiträgen den Sozialverband Volkssolidarität bei der Erfüllung seiner sozialpolitischen Mission unterstützen.

 

Diese Aktion wird voraussichtlich bis zum Mai stattfinden und danach in anderen Verbandsbereichen  der brandenburgischen Volkssolidarität fortgesetzt.

Die Außendienstmitarbeiter tragen Kleidung mit dem Signum der Volkssolidarität und verfügen über einen Mitarbeiterausweis zur Legitimation. Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass die Außendienstmitarbeiter kein Bargeld annehmen dürfen, sondern sich auf die Vereinbarung einer Fördermitgliedschaft konzentrieren.

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Traditionelle Verantwortung - verantwortliche Tradition

Volkssolidarität in Brandenburg startet diesjährige Spendensammlung

Für den guten Zweck
Für den guten Zweck
Am 6. März beginnt der Landesverband der Volkssolidarität (VS) Brandenburg e.V. seine traditionelle Spendensammlung, die bis zum 30. April andauert. Ehrenamtliche Sammler, die sich mit einem VS-Ausweis legitimieren können, gehen dabei von Tür zu Tür, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von Bedürftigen zu erhalten. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland dazu erklärte, beschwert und belastet die im Land anzutreffende soziale Ungerechtigkeit immer mehr Menschen, weil sie von Armut bedroht oder bereits betroffen sind. "Allein in Brandenburg leidet darunter laut einer aktuellen Studie jeder fünfte erwachsene Mensch."  Damit verbunden sei, dass die Betroffenen kaum am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen können, sich ausgegrenzt fühlen und sich vielfach in die Einsamkeit zurückziehen. Niederland: "Das spüren wir auch in unseren rund 700 Mitgliedergruppen und in den 62 Begegnungsstätten, aus deren Finanzierung sich die öffentliche Hand bereits soweit zurückgezogen hat, dass deren Fortbestand gefährdet ist." Auch wer vor Krieg und Terror aus seiner Heimat fliehen musste und sich und seiner Familie ein neues, sicheres Leben aufbauen will, ist willkommen, verdient und erhält Unterstützung.

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Erfolgreiche Ära fand guten Abschluss

Volkssolidarität: Verabschiedung der früheren Vorstandsvorsitzenden Roswitha Orban

Roswitha Orban
Roswitha Orban
Die brandenburgische Volkssolidarität hat Ende Februar in Potsdam ihre langjährige Geschäftsführerin bzw. Vorstandsvorsitzende Roswitha Orban in den Ruhestand verabschiedet. Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland warf im Bürgerhaus am Schlaatz einen Blick zurück auf die 26jährige engagierte Tätigkeit von Frau Orban in und für die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V.. Die erfolgreiche „Ära Roswitha Orban“ finde nunmehr ihren guten Abschluss. Anfang des Jahres hat Roswitha Orban die Amtsgeschäfte an ihre Nachfolgerin Ines Große übergeben.

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Einen besseren Schutz gibt es nicht

Interview zum Thema Grippeschutzimpfung mit Marianna Kaiser, KV Brandenburg

Marianna Kaiser
Marianna Kaiser
Zum "Ende der Saison" hin hat die Grippe noch einmal kräftig ausgeteilt. Viele Brandenburger hat es in der zweiten Hälfte des Februars getroffen, die Krankenhäuser sind voller Neuzugänge. Presse-volkssolidarität sprach mit der Beratenden Apothekerin der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Marianna Kaiser.

 

Volkssolidarität: Frau Kaiser, In welchem Umfang lassen sich ältere Menschen in Brandenburg impfen?

Kaiser: Auswertungen zu Impfzahlen im Alter gibt es in Brandenburg nicht. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt lassen sich die Brandenburger allgemein überdurchschnittlich häufig impfen. 2014 haben sich 52 Prozent der Personen über 60 Jahre gegen Grippe impfen lassen. Das ist bundesweit viel, aber das WHO-Ziel mit 75 Prozent erreichen wir leider nicht.

 

Wie ist der Stand im Februar 2017?

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Neubesetzung von Führungspositionen

Ines Große und Dirk Brigmann jetzt für die Volkssolidarität tätig

Mit Beginn des Jahres 2017 werden von der brandenburgischen Volkssolidarität zwei wichtige Führungspositionen in Potsdam neu besetzt. Verbandsratsvorsitzender Dr. Bernd Niederland führte Anfang Januar die neue Vorsitzende des Landesvorstandes, Ines Große, und den neuen Leiter der Geschäftsstelle des Verbandsbereiches Mittelmark (Potsdam, Brandenburg/H., Potsdam-Mittelmark), Dirk Brigmann, in ihre Ämter ein. Niederland  wünschte den beiden neuen Führungskräften Erfolg und Freude in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit zum Wohle vieler Menschen innerhalb und außerhalb des größten Sozialverbandes in Brandenburg, der Volkssolidarität. Hohe Ansprüche an die Arbeit des Verbandes würde die nunmehr geltende Einführung des neuen Pflegegesetzes stellen, die anstehenden Verhandlungen zu den Tarifverträgen auch für die Beschäftigten der Volkssolidarität in Brandenburg, ferner die Überführung von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in die Zuständigkeit der Regionalverbände und der Aufbau weiterer Sozialstationen. Niederland kündigte einen expandierenden Kurs seines Verbandes an, nicht zuletzt auch aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft und den damit verbundenen Veränderungen in den Regionen Brandenburgs.

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Nicht alle haben die Altersarmut im Blick

Delegiertenversammlung: Verabschiedung der Leitlinien wichtiges Signal

Nach Abschluss der Bundesdelegiertenversammlung unter dem Motto " Miteinander-Füreinander - Solidarität leben" am 30. September 2016 in Potsdam sagte die brandenburgische Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Roswitha Orban, von großer Bedeutung sei die einstimmige Verabschiedung der rentenpolitischen Leitlinien gewesen. " Wir unterstützen das sehr und fühlen uns bestätigt." Für die brandenburgische Volkssolidarität sei dies eine gute Grundlage, um in der Landes-Armutskonferenz darauf hinzuweisen, dass Altersarmut auch im Berliner Umland ein wachsendes Problem darstellt. Das hätten keineswegs alle „auf dem Schirm“. Orban zufolge werden diese Leitlinien in die Planungen des Landesverbandes für 2017 einfließen und auch das Auftreten des Verbandes in der Landes-Armutskonferenz bestimmen. Die Leitlinien fordern u.a., dass die gesetzliche Rente wieder den Lebensstandard im Alter sichern muss.

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Brandenburgische VS ist Mitglied der Tarifgemeinschaft

Antrag im Mai/Vollmitgliedschaft im Juli

Die brandenburgische Volkssolidarität ist Mitglied der paritätischen Tarifgemeinschaft. Sie hat im Mai einen entsprechenden Antrag gestellt und wurde im Juli ordentliches Mitglied, teilte Vorstandsvorsitzende Roswitha Orban dazu mit. Dieser Schritt diene dazu, eine "Tarifbindung vorzubereiten". Im Herbst soll es erste Sondierungsgespräche mit den Gewerkschaften geben, bei denen weitere Schritte besprochen werden. Bislang seien vier weitere Partner in der Gemeinschaft. Nachdem die Gewerkschaft ver.di die VS-Beschäftigten des Verbandsbereiches Uckermark zu einem Warnstreik von Montag bis Mittwoch aufgerufen hatte, sagte die Vorstandsvorsitzende, es bleibe bei der Grundposition der Geschäftsführung. Einen separaten Tarifvertrag für einzelne Gliederungen werde es nicht geben. Angestrebt werde vielmehr ein Tarifvertrag für alle unter dem Dach der paritätischen Gemeinschaft. Orban verwies auf einen entsprechenden Beschluss der Landesdelegiertenversammlung der VS im April des laufenden Jahres. Dieses Herangehen sei vom Verbandsrat in seiner Sitzung vom 17.Juni bekräftigt worden.

Foto (Krauß): Der Beitrittsbeschluss wurde auf der Delegiertenversammlung gefasst.

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