Volkssolidarität


KV Schmalkalden-Meiningen e.V.

So lebt es sich bei den Schwallunger „Werraknirpsen“

Aufnahme und Eingewöhnung

 

Die Eingewöhnung in unserem Kindergarten erfolgt in Anlehnung an das Berliner Modell bzw. Münchner Modell, richtet sich aber vorrangig nach den Bedürfnissen der Kinder.

 

Beim Aufnahmegespräch wird die Eingewöhnungsphase mit den Eltern besprochen.

 

Am ersten Tag besucht das Kind mit Mutti oder Vati die Einrichtung eine Stunde in der Freispielzeit.

 

Das Elternteil bleibt mit der Erzieherin und dem Kind und wenigen anderen Kindern im Gruppenraum. Das Kind entscheidet selbst, wann es sich von dem Elternteil löst und erste Schritte alleine macht.

 

Im Laufe dieser Zeit baut sich eine emotionale Bindung zwischen den Erzieherinnen und dem Kind auf. Die Eltern übernehmen nun mehr die Rolle des Beobachters und geben dem Kind durch ihre Anwesenheit Sicherheit.

 

Dann erfolgen erste Trennungsversuche. Die Mutter oder der Vater verlassen den Raum, bleiben aber in der Einrichtung. Lässt sich das Kind von der Erzieherin schnell beruhigen, spricht es für eine kurze Eingewöhnungszeit. Sollte sich das Kind nicht trösten lassen, kehrt Mutti oder Vati sofort zurück und es verlängert sich die Zeit des Kennenlernens.

 

Jede Eingewöhnung erfolgt schrittweise und ist immer auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes zugeschnitten. Die Erzieherin bespricht fortlaufend mit den Eltern die Gestaltung des nächsten Tages und geht dabei auf die Eingewöhnungsfortschritte des Kindes ein.

 

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen wenn:

 

  •  Die Erzieherin das Kind trösten kann.

  •  Das Kind frei spielt, sich im Tagesablauf von den Erzieherinnen begleiten lässt.

 

Die Eingewöhnungsphase dauert bei uns in der Regel 4 Wochen.

Wenn sich das Kind schneller eingewöhnt, kann sich diese Phase auch verkürzen.

Die Erzieherin erkennt, wann die Eingewöhnungsphase abgeschlossen ist.