Volkssolidarität


KV Mecklenburg-Mitte e.V.

Kindertagesstätte "Sonnenschein" Lalendorf

Unsere Kindertagesstätte „Sonnenschein" befindet sich seit 1993 in
Trägerschaft der Volkssolidarität Mecklenburg Mitte e.V.. Das Gebäude wurde etwa 1962 errichtet und wird seit 1966 als Kindereinrichtung genutzt.
Unsere Einrichtung befindet sich in ländlicher Gegend inmitten der Mecklenburger Schweiz. Der Ort ist umgeben von vielen Seen, Wäldern und Feldern.

In unserer Betriebserlaubnis ist eine Betreuung von 24 Krippenkindern und 63 Kindergartenkindern vereinbart. Der Hort mit 66 Kindern befindet sich im Schulgebäude und wird dort von drei Erzieherinnen geleitet.

Die Krippenkinder werden in einer offenen Gruppe von vier Erzieherinnen betreut. Die Kindergartenkinder werden in vier altersgemischten offenen Gruppen von vier Erzieherinnen betreut.  

Unsere Kindereinrichtung ist an den Werktagen von Montag bis Freitag von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet und orientiert sich somit an den Bedürfnissen der Eltern.  Der Elternrat beschließt die Betriebsferien sowie weitere Schließtage. Eine Betreuung während der Sommerpause wird gewährleistet.

 

Voraussetzung für gelingendes Lernen in unserer offenen Kita ist eine gute Eingewöhnung und somit ein stabiler Bindungsaufbau.

Die Eingewöhnungszeit wird individuell gestaltet und orientiert sich zunächst an den Bedürfnissen des Kindes. Bei der Gestaltung der Eingewöhnung richten wir uns nach dem  Berliner Eingewöhnungsmodell. So ist für die Eingewöhnung von Krippenkindern ein Zeitraum von drei Wochen, bei Kindergartenkindern von ca.         6 Tagen vorgesehen.

Das Spiel ist Haupttätigkeit der Kinder und die kindgerechte Form des selbstständigen Lernens. Lernen in unserer Einrichtung bedeutet für uns frühkindliche Bildung von Anfang an auf verlässliche und wirksame Grundlagen zu stellen. Ausgangspunkt ist das Kind in seiner konkreten Lebenswelt.  Um spontan und lebendig aktiv zu sein, brauchen sie eine entspannte Atmosphäre und das damit verbundene Wohlfühlen. So können sie alle zur Verfügung stehenden Räume drinnen und draußen als Bildungsräume für ihre Selbstbildungsprozesse nutzen und so ihre Entwicklung und Bildung eigenständig und selbstbestimmt voranbringen.

Unser Motto: „Warum bleiben wir in einem Raum, wo wir doch ein ganzes Haus haben?“

Unsere Funktionsräume haben zunehmend den Charakter einer Lernwerkstatt und sind einerseits bedürfnisorientiert, andererseits aufgabenorientiert gestaltet. So gibt es einen Raum, der besonders zum Musizieren und Entspannen einlädt, ein anderer animiert zum Rollenspiel und hat auch eine Schreibstation. Auch gibt es einen Kreativraum sowie einen Raum der kleinen Forscher. Ein weiterer Raum ist so eingerichtet, dass Kinder ihrem Bedürfnis nach Bewegung nachkommen können. In unserer Mitte werden die Kinder begrüßt und verabschiedet und hier finden sich alle täglich zum Morgenkreis ein. Auch verschiedene Funktionsecken, in denen die Kinder entsprechend ihren Bedürfnissen bauen, malen und basteln können gibt es hier.

Neben diesen Lernwerkstätten haben wir auch eine Kinderküche, in der wir nicht nur unsere Mahlzeiten einnehmen, sondern auch kochen und backen können. Schon seit Jahren bietet unsere KITA eine Vollverpflegung an. Das Kinderrestaurant ist für Kinder und Erzieher auch ein Ort der Kommunikation.

Bei der Gestaltung unseres Außengeländes achten wir darauf, dass dieses zum Agieren und Hantieren ermuntert, aber auch einlädt zur Stille und zum Verweilen. Hier können die Kinder den von ihnen geschätzten Aktivitäten nachgehen und hämmern, sägen, experimentieren, bauen, kokeln, matschen, klettern, rutschen, graben, balancieren, schaukeln, hangeln und sich verstecken. Es gibt aber auch die Möglichkeiten zum Erzählen, Beobachten, Staunen usw. Auf unserem Freigelände finden die Kinder einen Hügel, einen Pavillon, eine Wasserstelle, eine Kletterkombination mit Rutsche, Nistkästen, Weidenzelte, Balancierstellen, eine Schaukel und eine Bewegungsbaustelle. Das Außengelände ist von einer Trockenhecke umgeben, in der unterschiedliche Vögel, Insekten und andere Kleintiere einen Unterschlupf gefunden haben.

Jeden Mittwoch verbringt eine Gruppe von Kindern mit einer Erzieherin ihren Tag im Wald. Sie nehmen sich alles Notwendige für den Tagesablauf mit. Im Wald beschäftigen sie sich ausschließlich mit Naturmaterialien und lernen so die Natur besser kennen und schätzen. Auf diesem Wege wird den Kindern auch das Thema Umweltschutz nahe gebracht.

 

 

Ein Wort zum Hort

Grundsätzlich gelten die Öffnungszeiten der Kita. Um 6.30Uhr beginnt die erste Erzieherin des Hortes ihren Dienst. Sie holt die schon anwesenden Hortkinder aus der Kita ab und geht mit ihnen zum Hort, der sich in der Schule befindet. Die Hortbetreuung erfolgt für die Ganztagskinder bis 8.30Uhr. Dann hat für alle Schüler der Unterricht begonnen.  Hortkinder mit einer Teilzeitbetreuung werden vor dem Unterricht im Rahmen der vollen Halbtagsschule von Lehrern betreut. Um 12.00Uhr öffnet der Hort wieder und betreut die Kinder bis 16.30Uhr in den Horträumen. Danach kommen die noch anwesenden Kinder mit dem Spätdienst des Hortes in die Kita.

Während der Ferien organisieren wir eine abwechslungsreiche und interessante Freizeitgestaltung.

Normen und Regeln sollen die Kinder in ihrer Entwicklung nicht einschränken, sondern ihnen helfen, sich zu orientieren. Auch aus gesundheitlicher, pädagogischer und sozialer Sicht sowie für die Wahrnehmung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht sind Regeln und Normen wichtig. Regeln werden gemeinsam mit den Kindern aufgestellt, dokumentiert  und Folgen bei Regelverstößen festgelegt.  Den Kindern helfen diese bei der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen und der Entwicklung sozialer Kompetenzen.

Eltern sind für uns kompetente Partner und werden in das Kindergartengeschehen integriert. Sie sind maßgeblich an der Umsetzung unserer pädagogischen Ziele beteiligt und gestalten somit aktiv den Kindergartenalltag. Die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft in unserer Kita soll über den Informationsaustausch hinaus immer eine Unterstützung für die Entwicklung der Kinder sein.

Wir danken den Kindern, die mit ihrer Vielfalt und Einmaligkeit uns Erwachsene einladen in Bewegung zu bleiben und Dinge zu bewegen. Ihr Bildungsmotor läuft. Ihr Mut, ihre Neugier, ihre Hartnäckigkeit und Hingabe sind noch nicht verkümmert. Lassen wir uns von ihnen anstecken.

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