Volkssolidarität


KV Gotha

„In der Tradition der Volkssolidarität leben“

Festliche Auszeichnungsveranstaltung des Landesverbandes Thüringen

Ehrungen im Landesverband der Volkssolidarität Thüringen stehen immer im Geburtstagsmonat des Verbandes an. Erneut bot das Erfurter Augustinerkloster am 23. Oktober wieder den passsenden Rahmen.

Zu Beginn der Festveranstaltung begrüßte der stellv. Landesvorsitzende der Volkssolidarität Thüringen Martin Raab die Gäste aus ganz Thüringen zu dieser festlichen Veranstaltung an „dem guten Ort für Auszeichnungen“. Festliche Worte fand anschließend der amtierende Präsident des Bundesverbandes und Landesvorsitzender der Volkssolidarität Thüringen, Dr. Frank-Michael Pietzsch, und charakterisierte das Wirken in der Volkssolidarität als „Geben und Nehmen“ und das Ehrenamt als wichtige Voraussetzung für den Bestand und die Entwicklung des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes.

In seiner Rede sprach der Landesvorsitzende seinen Dank an die Festgäste aus. Diese seien im Dienst der Mitmenschen unterwegs und gäben somit der Volkssolidarität ein Gesicht. Tagtäglich setzen tausende Mitglieder in Stadt und Land das Motto „Miteinander – Füreinander“ ohne viele Worte um. Dabei sei die Tradition des Helfens keineswegs veraltet, es mache eine Gesellschaft erst lebenswert. Gerade auch deshalb müsse Chancengleichheit für alle gegeben sein. „In der Tradition der Volkssolidarität leben“, nicht passender hätte der Vorsitzende die Arbeit der Ehrenamtlichen beschreiben können. Dabei sei nicht zu vergessen, auch die Jüngeren für Aufgaben zu begeistern. Traditionelle Werte sollten dabei hochgehalten werden. In seiner Rede ging der Vorsitzende auch auf die Begriffe der Solidarität und der Wertegemeinschaft ein. Armut von heute sei zwar nicht mehr mit der vor fast 70 Jahren zu vergleichen. Dennoch gäbe es auch in Deutschland heute Armut. Andere Zeiten verlangen andere Antworten. Er wünschte sich vor allem Verantwortungsbewusstsein und Liebe zum Nächsten. Und gerade diese beiden Prämissen werden tagtäglich in der Volkssolidarität gelebt.

Das fand auch Tamara Thierbach, die anschließend mit Hilfe vieler Zahlen belegte, mit welchem hohen Engagement die Menschen in der Volkssolidarität sowohl im Ehren- aber auch Hauptamt arbeiten. Erfurts Bürgermeisterin verglich den großen Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität dabei mit einem wirtschaftlichen Großbetrieb, der Gutes tut und fachkundig für Kinder bis zu den Senioren da sei.

Diese vielfältige und engagierte Arbeit fand sich auch in der Festrede von Brigitte Manke wieder. Die Geschäftsführerin der Thüringer Ehrenamtsstiftung bescheinigte den Mitgliedern der Volkssolidarität ein außergewöhnlich starkes ehrenamtliches Engagement. Manke ging dabei ebenfalls auf die Rolle des Ehrenamtes in der Gesellschaft ein. Menschen helfen, bedeute auch etwas für sich selbst zu tun.

Die anschließenden Auszeichnungen vollzogen Dr. Frank-Michael Pietzsch, Martin Raab, Marlen Klette, Matthias Wilfroth und Anke Hofmann. Und für das Gruppenfoto fanden sich fast alle ausgezeichneten Thüringer zusammen.

Überreicht wurden vier Goldene Solidaritätsnadeln, 13 Silberne Solidaritätsnadeln, 15 Bronzene Solidaritätsnadeln, vier Ehrenurkunden, eine Ehrenplakette und zahlreiche Dankschreiben.