Volkssolidarität


KV Gotha

Der Landrat im „Galletti“

Am Anfang des Jahres wird allerorts Bilanz gezogen.

In altbewährter Tradition machen das alljährlich der Oberbürgermeister und der Landrat im Klub „Galletti“.

Nach dem spannenden Auftritt von Knut Kreuch am 29. Januar,  als er ei-ne beeindruckende Bilanz zog über die vorwiegend positive Entwicklung der Stadt Gotha (mit der Einweihung des neuen alten Stadtbades, das sehr    gut angenommen wird oder dem neuen Kino mit seinen sieben Sälen, das in wenigen Wochen mit 65.000 Besuchern alle Kinobesucherrekorde brach), hatte am 5. Februar Konrad Gießmann die Gelegenheit, Rück- und Ausblicke zu geben.

Begrüßt wurde der langjährige Landrat in gewohnter Manier von der Beiratsvorsitzenden der Volkssolidarität Dr. Heide Wildauer. Beginnend mit den Rückblicken erinnerte Gießmann an Themen, die vor einem Jahr aktuell waren.

Hierzu erzählte er über die gute wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis, die Rekultivierung einer großen Fläche in der Kreismülldeponie Wipperoda, die Komplettsanierung der Grundschule in Schönau v. d. W.  und über die zahlreichen Investitionen im Straßenbau des Landkreises.

Er hatte 134mal Anlas zum Gratulieren: zu Ehejubiläen ab der Diamantenen Hochzeit und zu 100. Geburtstagen. Gerda Becker aus Gotha war mit 108 Jahren vermutlich die älteste Bürgerin des Landkreises. Auch im neuen Jahr will er die bewährten persönlichen Gratulationen fortsetzen, wenngleich der Freistaat Thüringen aus Sparzwängen seine Aufmerksamkeiten bis auf ein per Post zugestelltes Glückwunschschreiben eingestellt hat.

In 2015 ist der Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges, die Weitersanierung im Straßenbau und hauptsächlich die Verbesserung und Erneuerung des Brandschutzes in den Schulen.

Ein ganz großes Problem sieht der Landrat in der Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen in diesem Jahr. 1000 Menschen müssen 2015 im Landkreis untergebracht werden. Es gibt erhebliche Anstrengungen, diese Menschen würdevoll einzuquartieren. Hier hofft Konrad Gießmann auf die Unterstützung der Kommunen.

Zum Ende der hochinteressanten Gesprächsrunde konnten die anwesenden Gäste ihre eigenen Fragen und Anliegen an den Landrat richten.