Volkssolidarität


KV Gera e.V.

Unser Haus

Unsere Integrative Kindertagesstätte liegt im ruhigen Altneubaugebiet von Ronneburg und ist von vielen Grünflächen, einer kleinen Parkanlage und Bäumen umschlossen.
Ursprünglich wurde das zweistöckige Gebäude 1955 als Kinderwochenheim "Geschwister Scholl" für insgesamt 62 Kinder eröffnet. Träger war damals die SDAG Wismut, die ihren Betriebsangehörigen die Möglichkeit zur Unterbringung ihrer Kinder bot.

Durch den Kreisverband der Volkssolidarität Gera e.V. wurde das Haus von 1997 bis 1998 rekonstruiert und modernisiert, so dass die Integrative Kindertagesstätte vom "Sperlingszaun"  im Mai 1998 mit allen Kindern und dem Personal in die neue Einrichtung einziehen konnte.

Heute betreuen wir Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Insgesamt gibt es in unserem Haus acht altersgemischte Gruppen, davon sechs Integrativgruppen. Hier werden bis zu vier Kinder mit erhöhtem Förderbedarf aufgenommen.

Unsere Einrichtung hat insgesamt eine Kapazität für 107 Kinder.

Unser Garten

 

Foto: Volkssolidarität KV GeraUnser großzügiges Außengelände mit rund 2.300 Quadratmetern bietet allen Kindern die verschiedensten Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Selbständig und großräumig können sie auf animierenden Freiflächen alle Möglichkeiten und Anregungen nutzen und werden in ihrem natürlichen Bewegungsdrang nicht eingeschränkt.
 

 

 

 

 


"Die Kinder erschließen sich die Welt durch Bewegung.
Wer sich nicht bewegt, dem bleibt vieles verschlossen."

Horst Ehni


Die Kinder werden angeregt zum kreativen Machen, Ausprobieren, Bewegen, Erholen und Kommunizieren auf...

  • den großen Grün- und Sandflächen
  • dem Kinderberg mit seinem Kriechtunnel
  • der Kinderwerkstatt
  • einem Fußballplatz
  • einem Stöckespielplatz
  • auf verschiedenen Rutschen und Schaukeln
  • auf der Rollerstrecke
  • auf der Kinder-Hochseilstrecke
  • auf dem Fußparcours
  • in zahlreichen Nischen und Ecken


Unsere Jüngsten haben die Möglichkeit, behütet auf einer abgegrenzten Spielfläche zu toben.

Foto: Volkssolidarität KV GeraFoto: Volkssolidarität KV Gera

Unser Konzept

In unserer Integrativen Kindertagesstätte leben und lernen Kinder mit und ohne Behinderung, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder besonders Begabte bis zu ihrem Schuleintritt gemeinsam.
 
"Die Kinder von heute sind die Bürger von morgen." Norbert Huppertz
 
Grundlage unser pädagogischen Arbeit ist der Lebensbezogene Ansatz.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Kindern...

  • zur größtmöglichen Selbstständigkeit zu verhelfen.
  • zu helfen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und mit Schwächen umgehen zu lernen.
  • ihrem Wissensdurst einen Weg zu bahnen.
  • soziale Kompetenz zu vermitteln, Regeln des Zusammenlebens zu erlernen.
  • Kreativität und Fantasie anzuregen.
  • stabile Alltagsrhythmen zu bieten > Gewohnheit schafft Geborgenheit.
  • Übergänge (vom Elternhaus in die Kita, von Gruppe zu Gruppe, von der Kita in die Schule).
  • durch eine fachliche schrittweise Begleitung zu erleichtern.
  • Voraussetzungen zu schaffen, um für die Gegenwart zu lernen und sich auf die Zukunft vorzubereiten.

 

Dabei berücksichtigen wir die Bedürfnisse der Kinder nach:

  • Zuwendung
  • sozialer Einbindung in eine stabile Gruppe
  • anregender Bildung
  • Erziehung
  • Anerkennung, ihrer selbst und ihrer Leistungen
  • Bewegung: sich selbst bewegen und etwas bewegen können

 

Was macht unsere Integrative Einrichtung aus?

Alle Kinder können mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau spielen und lernen. Das Besondere an einer Integrativen Kita ist, dass die Kinder mit Beeinträchtigung oder Behinderung nicht nur unter krankheitsbezogenen Aspekten betrachtet werden, sondern dass ihre Stärken, Fähigkeiten und liebenswerten Seiten (wie bei allen anderen Kindern auch) erkannt und gestärkt werden.

  • Keine Isolation! Unser Prinzip der Förderung heißt: "Soviel Gemeinsamkeit, wie möglich, soviel Differenzierung, wie im Einzelfall nötig."
  • In jeder Integrativgruppe arbeiten eine Erzieherin und eine Heilpädagogin gemeinsam.
  • Für Kinder mit Frühförderbedarf bieten wir die Möglichkeit therapeutischer Leistungen innerhalb der Betreuungszeit an (Physiotherapie, Logotherapie, Ergotherapie, Frühförderung für blinde und sehbehinderte Kinder).

 

Grundlage für eine gelingende Kindergartenzeit ist die partnerschaftliche und dialogische Zusammenarbeit mit den Eltern - Ohne Eltern geht es nicht!

  • Schon während der Eingewöhnung an die Kita sind die Eltern dabei.
  • Gemeinsam gestalten wir Höhepunkte, Feste, Projekte und Ausflüge.
  • Wir legen großen Wert auf eine hohe Transparenz unserer pädagogischen Arbeit durch Aushänge, wie Projekt- und Wochenpläne, Fotos und Kinderarbeiten.
  • Wir dokumentieren die Entwicklung jedes Kindes und bieten in jedem Kita-Jahr ein Entwicklungsgespräch an.
  • Es gibt eine Bibliothek mit Fachbüchern.
  • Wir organisieren Elternnachmittage zu gewünschten pädagogischen Themen.
  • Es besteht eine regelmäßige gute Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat.

 

Die  zukünftigen Schulanfänger begleiten wir intensiv auf ihrer "Reise in´s Schulland", indem wir…

  • gruppenübergreifende Schulanfängeraktivitäten organisieren.
  • Gelegenheiten zum Austausch über Vorstellungen, Erwartungen und Ängste schaffen.
  • Schulspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten festigen.
  • gruppenübergreifenden Schulanfängersport mit den Erzieherinnen in der Turnhalle der Grundschule bieten.
  • Verkehrserziehung für Schulanfänger durchführen.
  • Schulnachmittage in der Grundschule mit zukünftigen Lehrern durchführen.
  • Uns gegenseitig bei Aufführungen und festlichen Höhepunkten besuchen.

 

 Foto: Volkssolidarität KV GeraFoto: Volkssolidarität KV Gera