Volkssolidarität


KV Schmalkalden-Meiningen e.V.

Der Volkssolidarität Kreisverband Schmalkalden-Meiningen e.V. wählt neuen Vorstand

Am Samstag den 12.11.2016 wählte in Wasungen der Volkssolidarität Kreisverband Schmalkalden-Meiningen e.V., der im Kreis Schmalkalden-Meiningen und im Wartburgkreis/Stadt Eisenach tätig ist, einen neuen Vorstand.

Die Delegiertenversammlung wählte einstimmig den alten Vorstandsvorsitzenden Ernst Kranz aus Wutha-Farnroda wieder zum neuen Vorsitzenden. Zu Stellvertretern wurden Frank Ihling aus Eisenach und Stefan Barwinek aus Schmalkalden, zu Mitgliedern des Vorstandes Diana Nuhn und Oliver Reiß aus Meiningen, Manfred Koch aus Wahns, Ilona Schaft aus Schmalkalden und Siegfried Lange aus Bad Salzungen gewählt.

Im Namen des Landrats Schmalkalden-Meiningen überbrachte Rolf Baumann Grußworte. Er brachte zum Ausdruck, dass die Arbeit der Volkssolidarität im Landkreis Schmalkalden-Meiningen hohe Wertschätzung genießt, besonders durch die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, der Mitglieder aber auch der Mitarbeiter. Die Volkssolidarität engagiert sich in allen Bevölkerungsschichten. Gerade in dieser Zeit werden gemeinnützige Vereine, wie die Volkssolidarität und andere Einrichtungen, sehr gebraucht.

Auch Cornelia Kraffzick von der Stadt Meiningen nutzte die Gelegenheit und bedankte sich im Auftrag des Bürgermeister Fabian Giesder bei allen Mitarbeitern und Helfern und hofft auch weiterhin auf enge und gute Zusammenarbeit.

Im Rechenschaftsbericht verwies der Vorsitzende Ernst Kranz auf die positive Entwicklung des Kreisverbandes in den letzten Jahren. Gegenwärtig unterhält der Kreisverband zwei Kindertagesstätten in Meiningen und in Schwallungen, neun Begegnungsstätten, flächendeckend wird Essen auf Rädern und stationärer Mittagstisch angeboten, vier ambulante Pflegedienste und zwei Pflegeheime in Wutha-Farnroda und Bad Liebenstein-Bairoda.

Mit all diesen Einrichtungen wird das grundlegende Ziel der Volkssolidarität - die Betreuung aller Menschen, vor allem Hilfsbedürftiger - ein ganzes Leben lang ermöglicht. Dies wird sowohl über unsere Mitglieder in den Ortsgruppen und in den Begegnungsstätten organisiert, aber auch durch die Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen. Allerdings hat die Volkssolidarität, wie auch alle anderen Vereine, erheblichen altersbedingten Mitgliederschwund. In 2012 waren es noch 2.060 Mitglieder und zum heutigen Zeitpunkt ist die Mitgliederzahl auf 1.600 gesunken. Dem gegenüber stieg die Mitarbeiterzahl in 2012 von 197 bis gegenwärtig auf 279 Mitarbeiter an. Ernst Kranz verwies darauf, dass damit die Volkssolidarität auch ein wichtiger Arbeitgeber im Territorium ist.

Die Begegnungsstätten sind das Bindeglied zur Bevölkerung. Im Jahre 2015 organisierten alle Begegnungsstätten insgesamt ca. 2.400 Veranstaltungen mit ca. 31.000 Teilnehmern. Sie stehen allen Menschen offen. So treffen sich hier nicht nur die Mitglieder und Ortsgruppen, sondern auch Interessen- und Selbsthilfegruppen und andere Vereine.

Auch mit dem Service Essen auf Rädern wird eine wichtige Betreuungsaufgabe erfüllt. So werden täglich ca. 300 Mahlzeiten an Menschen ausgeliefert.

Die vier ambulanten Pflegedienste würdigte Herr Kranz in seinen Ausführungen, da hierdurch besonders die Arbeit mit den Menschen durch die Pflege, Hauswirtschaftshilfe und zusätzliche Betreuung diesen hilfsbedürftigen Menschen ein Leben in ihren eigenen vier Wänden ermöglicht.

Der in 2011 eingeschlagene Weg, Pflegeheime in Trägerschaft zu übernehmen, erwies sich als wichtig und richtig. Er wird mit der Eröffnung des Pflegeheims Seniorenresidenz Solepark in Schmalkalden zum 01.02.2017 fortgesetzt.

Ernst Kranz machte aufmerksam, dass das Hauptaugenmerk auf der Arbeit mit den Menschen liegt und bedankt sich für die hervorragenden Leistungen aller Mitarbeiter des Vereins, die sich rund um die Uhr für die Betreuung und Versorgung dieser engagieren. Ebenso dankt er allen Ehrenamtlichen, die sich mit Herz und Hand mit den Zielen der Volkssolidarität identifizieren und mit Leben erfüllen.