Volkssolidarität


Elbtalkreis-Meißen e.V.

Neue Leitung in Coswiger und Weinböhlaer Kita

Ines Lieske übernimmt "Spitzgrundspatzen", Oliver Queitzsch „Wiesenblume“

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben sich Ende Juli gleich zwei Kitaleiterinnen der VS Elbtalkreis-Meißen aus ihren Einrichtungen verabschiedet. Heidi Kahlert ist nach fast 20-jähriger Führungstätigkeit bei den Coswiger „Spitzgrundspatzen“ in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Ihre Nachfolge hat Ines Lieske (Foto) angetreten, die bisher die Weinböhlaer Kita "Wiesenblume" leitete. Und ihre Aufgaben hat Oliver Queitzsch (Foto) übernommen.

 

Er ist übrigens der erste Mann auf diesem Posten in der Geschichte der Einrichtung und wurde genauso herzlich in Weinböhla empfangen wie Ines Lieske in Coswig. Sie hatte bei den "Spitzgrundspatzen" schon einmal acht Jahre als Erzieherin gearbeitet, bis sie 2010 als Leiterin in die Weinböhlaer „Wiesenblume“ wechselte. Zu ihrer dortigen Verabschiedung dankte ihr nun unter anderem die Gemeindeverwaltung für die sehr gute Zusammenarbeit.

 

Die Amtsübergabe an Oliver Queitzsch wurde am 26. Juli zusammen mit einem anderen wichtigen Ereignis gefeiert: der Verabschiedung der großen „Wiesenblume“-Kinder, die ab sofort in die Schule gehen. Sie konnten sich auf einer Hüpfburg austoben, bei Spielen verausgaben, bunte Getränke genießen sowie volle Kreativität beim Bemalen von Gesicht und Armen entfalten.

 

Um noch einmal auf Heidi Kahlert zurück zu kommen: Bei ihrem offiziellen Adieu von den „Spitzgrundspatzen“ flossen, wie ein Kind weise feststellte, doch einige „Freudestränen“. Bei ihren Kollegen verabschiedete sich die beliebte Leiterin mit einem Zitat des französischen Dichters Anatole France (1844-1924):

„Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst.“

Heidi Kahlert hatte die Kita „Spitzgrundspatzen“ seit der Übernahme der Einrichtung durch die VS im Jahr 1998 geführt. In den ersten Jahren koordinierte sie auch das umfangreiche Baugeschehen vor Ort, denn der Neubau-Komplex im Coswiger Spitzgrund wurde bis 2000 von Grund auf rekonstruiert. Bis 1998 hatte sie die Radebeuler Kitas „Knirpsenland“ und „Märchenland“ geführt.

 

Das "Knirpsenland" auf der Gartenstraße - Radebeuls älteste Kita - leitete sie bereits seit Ende der 1970er-Jahre. Um sie nach der Wende vor der Schließung durch die Stadt zu bewahren, bewarb sie sich mit der Einrichtung bei der Volkssolidarität. Diese stieg damals als ganz junger Verein gerade erst in den Bereich der freien Trägerschaft von Kitas ein. Heidi Kahlerts Mission verlief erfolgreich: 1992 übernahm der Kreisverband das "Knirpsenland". Damit gehörte Heidi Kahlert zu den ersten Kitaleiterinnen der VS Elbtalkreis-Meißen überhaupt. Für ihre außerordentlich gute und engagierte Arbeit dankt ihr der Verein!