Eine andere Art, im Alter zu wohnen 24.11.2010
Nicht jeder Senior kann im Alter noch für sich selbst sorgen und muss sich die Frage stellen, wie es weiter gehen soll.

Vorbereitung Erntedankfest Prom. 2004 024Nicht selten fällt die Entscheidung für eine veränderte Wohnform zu spät und notgedrungen wird durch fehlende Information auf die scheinbar einzige Möglichkeit der Versorgung im Alter, das Alten- bzw. Pflegeheim zurückgegriffen.

Das es deren andere gibt, möchten wir, die Volksolidarität Sondershausen am Beispiel des Betreuten Wohnens aufzeigen, einer Wohnform, die neben der Erhaltung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung die Möglichkeit bietet, trotz verschiedenster Einschränkungen bis ans Lebensende in der eigenen Wohnung verbleiben zu können.

Für jene, die bewusst ihre Wohnsituation verändern wollen, wo ambulante Dienste die anfallenden Unzulänglichkeiten nicht mehr auffangen können, bietet das "Betreute Wohnen " in der Segelteichstr. 34 im Östertal und in der Grimaustraße 9 im Borntal als konsequente Fortsetzung der " Häuslichen Pflege " an.

" Betreutes Wohnen " bedeutet die Sicherstellung, beziehungsweise verlässliche Organisation von Betreuungsleistungen in Kombination mit dem Wohnen. Die Spannweite der Betreuungsleistungen reichen von einfachen handwerklich-technischen oder pflegerisch-hauswirtschaftlichen Hilfen bis zu einer Pflege, die mit der Betreuung in einer stationären Einrichtung vergleichbar sein kann.

Man unterscheidet generell zwei Modelle:

  • Das Betreuungsmodell: - geht von der Notwendigkeit eines erhöhten Pflege- und Hilfebedarfs vor allem älterer Menschen aus, die durch qualifiziertes Pflegepersonal erbracht wird.
  • Das Servicemodell : - geht von einem Bewohnerklientel aus, die zwar auf ein Serviceangebot zurückgreifen können, aber ansonsten eher unabhängig leben möchten.

Das " Betreute Wohnen " in der Segelteichstr. 34 und Grimaustraße 9 verbindet beide Modelle, wobei der individuell abrufbare und nur nach Bedarf bezahlte Service in Form von Pflegesachleistungen im Vordergrund steht.

Auch demenziell erkrankte Menschen werden in das Betreuungskonzept integriert und es wird garantiert, dass, sollte der Bewohner auch schwerstpflegebedürftig werden, das Haus nicht verlassen werden muss.

Das beweist nicht zuletzt die Versorgung von Bewohnern aller Pflegestufen.

Besonderheit : Sie schließen einen Mietvertrag mit der Wippertal Immobilien GmbH ab.

Danach besitzen sie eine eigene abgeschlossene Wohnung.
Sie haben Mieterstatus.

So etwas gibt es im Heim nicht, da gleichzeitig mit den Pflegeleistungen auch ein Zimmer angeboten wird. Dort gelten für Bewohner andere Gesetze . Eine Möglichkeit der Finanzierung wie bei Pflegegeld oder Kombileistung ist nicht möglich!

Vorteil: Beim " Betreuten wohnen " können Sie ihren gesamten Hausrat mitbringen, im Heim dagegen oftmals, wenn überhaupt, nur einzelne Stücke.

Außerdem können Sie ganz im Gegensatz zum Heim trotz fehlender Pflegestufe als Selbstzahler auch Betreuungshilfen entsprechend der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.

Mehr und mehr Menschen entscheiden sich für alternative Wohnformen im Alter- möchten Sie mehr Informationen, dann kommen Sie zu uns,

Volksolidarität Kreisverband Sondershausen e.V.
Alexander-Puschkin-Promenade 10
99706 Sondershausen

Telefon (03632) 78 27 02