| Von den Anfängen bis heute | 25.11.2010 |
| Ausgehend vom Dresdner Aufruf "Volkssolidarität gegen Wintersnot" entstand mit unserem Verband die breiteste soziale Bewegung der Nachkriegsjahre auf deutschem Boden, welche von Christen, Kommunisten, Liberalen und Sozialdemokraten und den wenigen noch lebenden Juden ins Leben gerufen wurde, nicht weltanschaulich geprägt, sondern unabhängig sich der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung verschrieb. | |
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Binnen kürzester Frist entwickelte sich die Volkssolidarität zu einem Aktionsbündnis mit einer selbst für heutige Verhältnisse einmaligen Leistungsbilanz. Das betraf Kinder-, Umsiedler- und Seniorenbetreuung ebenso wie Mittagessen- und Kleiderversorgung oder Wiederaufbau sozialer und gesundheitlicher Einrichtungen. Nach der Gründung der DDR leistet der Verband, bei aller notwendigen kritischen Sicht auf seine Arbeit, einen unverzichtbaren Beitrag zur sozialen und kulturellen Betreuung vor allem der älteren Bürger. Die Volkssolidarität war bis 1990 ein Verband. Nach 1990 hat die Volkssolidarität ihre Mitglieder in eine neue Gesellschaft begleitet, sie mit neuen Bedingungen des sozialen Lebens vertraut gemacht. Als Mitgliederverband und inzwischen anerkannter Dienstleister in den neuen Bundesländern ist sie heute Teil der sozial-kulturellen Landschaft in Gesamtdeutschland. ![]() Wurden zum Gründungstag am 24. Oktober 2010 ausgezeichnet - verdienstvolle Mitglieder seit 65, 60, 55 und 50 Jahren. Heute hat der Verein im Altkreis Sondershausen 820 Mitglieder in 17 Ortsgruppen. Er wird geleitet vom Vorsitzenden Olaf Schimmelpfennig und den Stellvertretern Sieglinde Erdmenger und Lothar Liebing. Weitere Mitglieder sind Sabine Trute, Doris Schubert, Thomas Wissgott und Adelbert Nowak. Als sozialer Dienstleister im Bereich ambulante Pflege betreut die Volkssolidarität rund 220 alte und kranke Menschen zuhause. In zwei Häusern in Sondershausen lässt es sich betreut wohnen, in der Segelteichstraße 34 am Sitz der Sozialstation und in der Julian-Grimau-Straße 9, wo sich auch der Mahlzeitendienst befindet. Von hier aus werden täglich circa 125 Kunden mit warmen Speisen als "Essen auf Rädern" versorgt. Der Fachbereich Hauswirtschaft kümmert sich derzeit monatlich um 115 Menschen, während der mobile Hilfsdienst zwischen 30 und 50 Kunden versorgt. Fünf Seniorenbegegnungsstätten unterhält die Volkssolidarität. Sie befinden sich in Sondershausen, im Ortsteil Großfurra, in Greußen, in Clingen und in Westgreußen. Die Volkssolidarität engagiert sich zudem als sozialpolitischer Interessenvertreter. Sie kandidierte 2009 bei den Kommunalwahlen. Mit drei Vertretern bildet sie eine eigene Fraktion im Stadtrat. Desweiteren sind einige Mitglieder als berufene Bürger in Ausschüssen aktiv. Darüber hinaus stellt die Volkssolidarität die Seniorenbeiratsvorsitzende. Die Volkssolidarität ist Arbeitgeber für 85 Festangestellte. 25 Ehrenamtshelfer sind in der Betreuung, den Begegnungsstätten und Hilfsdiensten beschäftigt. 115 Ehrenamtliche kümmern sich in den Ortsgruppen und leisten dort die Vereinsarbeit.
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