Museum-Folkwang, 23.01.2011 10.04.2011
Besuch der Ausstellung „Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris”

Am Sonntag, 23. Januar 2011, besuchte der Kulturkreis der Volkssolidarität Ratingen im Essener Museum-Folkwang die Ausstellung "Bilder eine Metropole - Die Impressionisten in Paris". Da bis zuletzt nicht bekannt war, wie viele Leute mitfahren, konnten auch keine Karten im Vorverkauf bestellt werden. Es war nur bekannt, dass ca. 1 Stunde Warten in Kauf genommen werden muß, um in das Museum zu gelangen. Aus diesem Grunde fuhr eine Vorhut der VS Ratingen eine Stunde vor dem Rest der Gruppe nach Essen, um sich schon mal anzustellen. Die Vorhut bestand aus Gabi Evers und mir. Da das Wetter unfreundlich, sprich nass war, hegte ich die Hoffnung, dass sich doch einige Leute von dem Besuch der Ausstellung abhalten lassen würden. Als wir dann am Museum ankamen, stellte ich fest, dass viele Menschen sich dieser Hoffnung hingegeben hatten. Um 13.05 Uhr reihten wir uns in die Warteschlange ein, um 14.30 hielten wir die Eintrittskarten incl. der dazu gehörigen Armbänder in den Händen. Der Rest der Truppe kam kurz nach 14.00 Uhr am Museum an. Für sie hielt sich die Wartezeit in Grenzen. Die Zeit des allgemeinen Sammelns für die Rückfahrt wurde auf 17.00 Uhr gelegt. Diese Zeit brauchten wir auch, um uns die Ausstellung in Ruhe anzusehen.

Die Ausstellung selbst hat die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt und ließ die Vorhut auch die Wartezeit vergessen. Es wurden ca. 80  Gemälde u.a. von van Gogh, Gustave Cailebotte, Paul Signac, Camille Pissarro und Piere Auguste Renoir gezeigt. Sie alle zeigen das Bild des Paris zwischen 1860 und 1900, das Paris des Aufbruchs und Verwandlung, aber auch das Paris des gesellschaftlichen Lebens. Neben den Bildern wurden auch Fotografien aus dieser Zeit gezeigt, die noch deutlicher und brutaler die Veränderungen festhielten. In der heutigen Zeit wäre eine solche Veränderung (zum Glück?) kaum noch möglich. Man denke nur an Stuttgart 21. Aber auch eine Pariser Commune ist heute bei uns (leider!) nicht mehr denkbar.

Um 17.48 Uhr ging es mit der S-Bahn wieder Richtung Ratingen Ostbahnhof. Da Gabi und ich am Tage zuvor noch in Köln auf der Küchenmesse waren und auch dort schon stundenlang gelaufen waren, hatten wir abends eine gefühlte Schuhgröße 50.

Bilder zum Museumsbesuch in der Pfeil Bildergalerie der Volkssolidarität Ratingen.

(Manfred Evers)