„Mit der Volkssolidarität auf Schusters Rappen“: So kündigte der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern den Tag der Volkssolidarität auf der BUGA 2009 in Schwerin am 22. August an. Über 4.000 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und genossen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und die schön gestalteten Gärten rund um das Schloss Schwerin.
Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte Dr. Hartmut Hoffmann, Vorsitzender des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern (Foto links), die rund 4.300 Gäste aus allen Landesverbänden, die zum Tag der
Volkssolidarität nach Schwerin gereist waren. Unter ihnen weilte auch Verbandspräsident Prof. Dr. Gunnar Winkler (Foto rechts - rechts). Bei warmem Sommerwetter schlossen sich auf der Freilichtbühne Erwin Sellering, Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns und Schirmherr des Tages, die Oberbürgermeisterin von Schwerin, Angelika Gramkow (Foto rechts - links) sowie der Geschäftsführer der BUGA, Jochen Sandner (Foto rechts - 2.v.l.), dem Willkommensgruß an. Zu den Gästen zählte auch der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Walter Link. Er informierte sich bei einem Rundgang an Ständen und bei Gesprächen über die vielfältigen Angebote der Volkssolidarität.
In Mecklenburg-Vorpommern wolle man solidarisch miteinander umgehen, sagte Ministerpräsident Sellering (Foto: MP Sellering am Stand des Bundesverbandes). Da sei die Volkssolidarität ein positives Vorbild. Oberbürgermeisterin Gramkow lobte die Volkssolidarität dafür, dass sie an diesem Tag Kunst und Kultur nach Schwerin gebracht habe und lud die Gäste zu einem Rundgang durch moderne und historische Gartenbaukunst ein. BUGA-Geschäftsführer Sandner meinte, er habe morgens um zehn Uhr auf der BUGA noch nie so ein gefülltes Freilicht-Auditorium erlebt. Das schaffe eben nur die Volkssolidarität.

Die zahlreichen Gäste hatten an diesem Tag die Qual der Wahl: Drei unterschiedlich lange Wanderungen durch die sieben BUGA-Gärten und Darbietungen auf der Freilichtbühne von Chören, Orchestern, Tanz- und Akrobatikgruppen sowie einem Bauchredner standen zur Auswahl.
"Wandern und singen gehören zusammen!" Mit diesen Worten leitete die Moderatorin Brunhild Garske das Bühnenprogramm unter dem Motto "Singt mit uns" ein. Und zum Mitsingen hatten die Besucherinnen und Besucher oft die Gelegenheit. So luden schon zu Beginn des Frühschoppens die Rostocker Bordmusikanten die Zuschauer ein, in bekannte Volkslieder einzustimmen. "Kommt lasst uns singen" hieß auch das erste Lied, zu dem sich vier Chöre aus Schwerin, Rostock, Dömitz und Born auf der Bühne versammelten und das Publikum einluden, mitzusingen. "Wenn es die Chöre nicht mehr gäbe, gäbe es auch die Volkslieder nicht mehr," bemerkte Brunhild Garske bei einer Zwischenmoderation. Die sehr aktive Chorbewegung der Volkssolidarität bewies an diesem Tag in Schwerin, dass sie alles tut, um dem Volksliedsterben entgegen zu wirken. Einige der Chöre traten in der traditionellen Tracht ihrer jeweiligen Region auf, gaben Geschichten und Lieder auf Plattdeutsch zum Besten oder führten Tänze in Kostümen auf. Ein Höhepunkt der Veranstaltung waren sicherlich die "Pampower Hummeln". Die Kinder der Kita aus Pampow brachten mit ihren Liedern, Tänzen und vorgetragenen Gedichten das Publikum zum Staunen und Lachen. Bevor das Blasorchester aus Rostock am Nachmittag den Abschluss des Bühnenprogramms machte, gaben junge Künstler aus der Republik Moldau ein halbstündiges Konzert. Ermöglicht wurde dieser Auftritt durch eine Zusammenarbeit des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern mit der Osteuropäischen Freundschaftsgesellschaft. Aus Anlass dieses Konzertes war eigens der moldavische Botschaftsrat, Valerio Ciaucai, nach Schwerin gereist.
Der Bundesverband (Foto rechts) und die Landesverbände der Volkssolidarität präsentierten sich an diesem Tag an diversen Ständen. Nebst Kaffee, Keksen und Spielen für die Kleinen gab es für Interessierte Information über den Verband. Der Tag der Volkssolidarität auf der BUGA 2009 war ein Erfolg, die Organisatoren des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern haben hervorragende Arbeit geleistet. Sowohl vor der Bühne als auch auf den Pfaden durch die Gartenanlagen waren viele zufriedene Gesichter zu sehen. Die Wanderfreunde, die einen der Rundgänge durch die BUGA-Gärten gemacht hatten, konnten am Ende des Tages eine Urkunde mit nach Hause nehmen. Als kleine Erinnerung an einen schönen Tag, bei dem singen und wandern im Vordergrund standen.
Text und Fotos: Franziska Walt
SW ok
