11 Tanzgruppen gestalteten das Programm in der Mittellandhalle Barleben 07.11.2011
10x Bronzene Solidaritätsnadel, 19x Schreiben des Präsidenten aus Anlass 50-jähriger Mitgliedschaft, 1x Schreiben des Präsidenten aus Anlass 60-jähriger Mitgliedschaft, 5 Urkunden an Personen des öffentlichen Lebens, 79 Uhrkunden für verdiente Ehrenamtliche --- mit Fotogalerie --

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Barleben. In der festlich geschmückten Mittellandhalle haben sich am 19.10.2011 300 Mitglieder und Ehrengäste des Regionalverbandes Ohre-Börde der Volkssolidarität versammelt, um den 66. Jahrestag des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität zu begehen.

Heidi Fritsch, stellvertretende Geschäftsführerin des Regionalverbandes, begrüsste alle Gäste herzlich. Einen besonderen Dank richtete sie an Bürgermeister Keindorff und seine Mitarbeiter für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Gastfreundschaft in der Mittellandhalle. Und Heidi Fritsch wandte sich in eigener Sache an die Anwesenden: "Als ich im März dieses Jahres völlig unerwartet mit der amtierenden Geschäftsführung vom Landesverband beauftragt wurde, stand ich vor einer schweren Aufgabe. Es entstand eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, den Ortsgruppen und Partnern. Ich denke wir haben gemeinsam viel in Bewegung gebracht." Und sie bat darum, dieses Vertrauen nun weiterzugeben:
"Ab dem 1. Oktober hat unser Landesgeschäftsführer Frau Melanie Kaulisch die Geschäftsführung übertragen. Sie ist jung, dynamisch und voller Energie. Bitte geben Sie ihr die Chance, in diese anspruchsvolle Aufgabe hineinzuwachsen und bringen Ihr so viel Vertrauen wie mir und den anderen Mitarbeitern entgegen."

In seinem Grußwort lobte der Bürgermeister der Gemeinde Barleben, Franz-Ulrich Keindorff die gute langjährige Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität: "Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an - trifft nicht nur auf Udo Jürgens zu." Ab sofort soll gemeinsam das Mehrgenerationenhaus aufgebaut worden. Nach dem Subsdidaritätsprinzip erfolgt in Barleben die Essenversorgung für die älteren Bürger durch die Volkssolidarität.
Landrat Hans Walker gratulierte der Volkssolidarität zum Jubiläum. Er hob hervor, dass mit Frau Kaulisch als Geschäftsführerin im Regionalverband ein Stück demographischer Wandel vorgenommen wurde."Aus eigenem Erleben kann ich die gute Arbeit des Verbandes bestätigen und freudvoll zur Kenntnis nehmen. 1990 die Arbeit fortzusetzen war eine richtige Entscheidung. Miteinander-Füreinander ist eine Aufgabe für die Zukunft", so der Landrat.
Landrat Hans Walker
Landesvorsitzender Prof. Dr. habil. Günter Heichel betonte, die Volkssolidarität wurde zwar in Zeiten der Not geboren, hat sich aber in 66 Jahren bewährt und wird heute mehr denn je gebraucht. An die anwesenden Gäste aus der Kommunalpolitik appellierte er, die Seniorenarbeit tatkräftig zu unterstützen. Und er gab zu bedenken, ein 1,- € Mitgliedsbeitrag mehr ab 2012 darf den Verband nicht in Frage stellen.

Im Auszeichnungsakt wurden 10 Bronzene Solidaritätsnadeln, die höchste Auszeichnung die auf der Ebene des Regionalverbandes vergeben wird, 5 Ehrenurkunden an Personen des öffentlichen Lebens, darunter an Bürgermeister Keindorff. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden 20 Mitglieder mit dem Schreiben des Präsidenten der Volkssolidarität geehrt. Weiterhin wurden 79 Urkunden und eine lachsfarbene Rose zum Dank an engagierte Ehrenamtliche des Regionalverbandes verliehen.
Urkunden

Nach der Mittagspause kam ein kulturelles Highlight. 11 Tanzkreise aus dem Regionalverband, "Zur kessen Sohle", "Goldener Herbst" und "Zwischen den Wäldern" aus Haldensleben, aus Alleringersleben die "Allertaler Tanzgruppe", aus Beendorf die Gruppe "An der Aller", aus Oschersleben die Tanz- und Trachtengruppe, die Tanzgruppe "Kalikristall" aus Zielitz, die Tanzgruppe Großalsleben und die Barleber Tanzgruppe 50+ und die Barleber Seniorentanzgruppe zeigten ihr Repertoire.

Zum Auftakt motivierte Rosemarie Schrader aus Haldensleben mit dem Plescavac Kolo alle Gäste zu einem Mitmachtanz.
Mitmachtanz Plescavac Kolo
Die Gruppen zeigten ein vielfältiges Spektrum des Seniorentanzes. Ob Blocktänze, Weberschiffchen, Square-Variationen, dem Barleber Reigen, Begegnungswalzer, alles war dabei.
Ein Augenschmaus war natürlich der Holzschuhtanz der Allertaler Tanzgruppe nach der Musikaus "Zar und Zimmermann". In zwei Blöcken, unterbrochen durch eine Kaffeepause zur Stärkung wurden 25 Tänze dargeboten.
Holzschutanz
Am Ende dankte Geschäftsführerin Melanie Kaulisch den Leiterinnen der Tanzgruppen mit einem Blumenstrauss. Und natürlich ging auch ein großer Dank an alle fleissigen Helfer aus dem Regionalverband und der Ortsgruppe Barleben, die diese Veranstaltung so tatkräftig unterstützt haben.

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