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Grußwort des Präsidenten und des Bundesgeschäftsführers der Volkssolidarität zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel 2011
Liebe Mitglieder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Freunde der Volkssolidarität, die Weihnachtstage stehen vor der Tür und das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu. Das ist für viele von uns Anlass für Besinnung und Rückschau, ebenso wie für einen Ausblick auf das kommende Jahr.
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Das vergangene Jahr haben wir alle unterschiedlich erlebt. Es war für den Einen mit Freude durch Geburt eines Kindes oder Enkels ebenso verbunden wie für Andere mit Leid durch Verlust eines lieben Verwandten oder Bekannten. Es brachte Einigen sozialen und finanziellen Aufstieg, Vielen aber auch sozialen und wirtschaftlichen Abstieg. Die ökologischen Bedrohungen haben ebenso zugenommen, wie die Gefahren vor terroristischen Überfällen. Für immer mehr Menschen ist die Zukunft mit Verunsicherungen und weniger mit Zuversicht verbunden.
Unserem Verband ist es auch 2010, wie in den zurückliegenden Jahren, gelungen, für viele Menschen - Mitglieder wie Hilfebedürftige - soziale Heimstatt zu sein. Ob beim Reisen, beim Sport oder geselligen Zusammensein konnte, ebenso wie für Kranke und zu Pflegende, ein Stück Lebensqualität bewahrt werden. Solidarität ist zu geben und zu nehmen, ist gemeinsam mit Gleichgesinnten aktiv zu sein, sich aber auch sozialpolitisch zu engagieren und einem verstärkenden Sozialabbau entgegenzustellen. Das schließt die Sorge um unsere Kinder und Enkel ebenso ein wie die Bemühungen, endlich auch im Tarif- und Rentenrecht gleichgestellt zu werden.
Das was unser Verband leistet findet bei unseren Mitgliedern wie in der Öffentlichkeit Anerkennung und Unterstützung. "Die Volkssolidarität ist unverzichtbar und baut Brücken der Menschlichkeit." Mit diesen Worten haben die Ministerpräsidenten Christine Lieberknecht und Matthias Platzeck wie viele andere das Wirken unseres Verbandes persönlich auf Veranstaltungen im 65. Jahr seiner Gründung gewürdigt.
Anerkennung und Dank gilt vor allem den 30.000 ehrenamtlichen Mitstreitern sowie den vielen Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern und Sozialhelfern, ohne deren Engagement das alles nicht möglich wäre. Ohne sie wäre unser Verband nicht so erfolgreich und das Leben vieler Menschen ein Stück ärmer. Dafür möchten wir ihnen herzlich danken, ebenso wie für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den Vorständen und Gruppen.
Für das neue Jahr haben wir uns als Verband viel vorgenommen. Nach wie vor gilt es, neue Mitglieder zu gewinnen und uns vor allem denen zuzuwenden, welche unserer Hilfe und Unterstützung im Besonderen bedürfen. Dabei geht es nicht vorrangig um Geld, sondern auch darum, Menschen aus sozialer Isolierung und Ausgrenzung herauszuholen, sie einzubinden, ihnen Angebote zu machen, die noch mehr den unterschiedlichen Interessen entsprechen. 2011 werden wir auch alle ansprechen, freiwillig den Verband finanziell noch wirkungsvoller zu unterstützen, um z. B. Begegnungsstätten erhalten zu können oder kulturelle Angebote zu verbessern. Zugleich braucht es 2011 des noch stärkeren solidarischen Zusammenhaltes, um der wachsenden Armut von Kindern und künftigen Rentnern entgegenzuwirken. Pflege- und Rentenentwicklungen sind genauer auf ihre Wirkungen gerade für Ältere zu prüfen. Unser Verband wird sich gerade hierbei auch weiterhin einbringen, um allen Generationen Lebensqualität zu bewahren.
Alles in allem: Das neue Jahr wird nicht einfacher, kann aber durch unser Zusammenwirken so erfolgreich sein, dass es für viele Menschen ein gutes, ein besseres Jahr wird.
Für das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel wünschen wir Ihnen besinnliche Tage sowie für das neue Jahr persönliches und familiäres Glück und Erfolg und vor allem Gesundheit im Rahmen des Möglichen. Uns allen und auch jenen, die in der Welt unter Krieg, Gewalt und Not zu leiden haben, wünschen wir, dass 2011 endlich ein friedliches und damit gutes Jahr werden möge.
Prof. Dr. Gunnar Winkler
Präsident der Volkssolidarität
Horst Riethausen
Bundesgeschäftsführer
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