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Es mussten Vertragsdetails besprochen und vereinbart, Personal und Abläufe geplant, Bestellungen aufgegeben, Partner vor Ort beauftragt werden. So begann eine logistische, psychische und physische Herausforderung für alle Beteiligten. Nach der hoffentlich guten Planungsphase (das Ergebnis würde sich ja erst am Landeswandertag zeigen und wäre dann nur schwer zu korrigieren) reiste ein Teil des Küchenteams und seiner Helfer schon am Vorabend in Barth an. Gelände, Anschlüsse und die Gegebenheiten wurden gesichtet, die Planung bestätigt oder in Kleinigkeiten korrigiert und dann rechtzeitig der Wecker gestellt, denn der nächste Tag begann sehr früh….. ….und während sich die "Küchenvorboten" vielleicht vor dem Aufstehen in den Betten der Barther Jugendherberge noch einmal umdrehten und träumten….. ……wurde in der Großküche Bossow ab 2.00 Uhr ( IN DER NACHT) schon sortiert, gepackt, reisefertig gemacht und beladen. Bei Laternenschein und einem neugierigen Mond landete alles an der richtigen Stelle der insgesamt 4 Transporter. Frau Bremer kam die Aufgabe zu, Herrn Klaar´s genauen Plan umzusetzen und so stand sie mit großem Blatt Papier und wies Kisten,
Kuchen, Paletten, Salaten, Würsten, aber auch den Mitarbeitern Plätze und Sitze zu.
Wer falsch einstieg, musste wieder wechseln und auch der Gurkensalat musste sich fügen! Quasi verblieben nur die Lager, Kuchenmöbel und Küchenmaschinen im Gebäude der Großküche, alles andere ging im Konvoi, einschließlich Gulaschkanone, der vier Transporter auf Reisen. WAHNSINN, das muss man mal erlebt haben!!!!!! Das allerschönste daran, es erfolgte schnell, effektiv, aber dennoch überlegt, in Ruhe und trotz manchen Gähnens stimmungsvoll und gut gelaunt! Dieses harmonische Miteinander begleitete das Team den ganzen Tag und selbst abends, zurück in Bossow wurde trotz lahmer Füße, hängender Arme und schmerzender Rücken gelacht und nicht gejammert. Zunächst vereinten sich aber gegen 5.00 Uhr, es graute schon der Morgen, beide Teile des Küchenteams und somit auch die Auto´s, Utensilien und Lebensmittel auf dem Barther Hafen. Herr Klaar´s Plan befand sich in der 3. Phase seiner Umsetzung, routiniert, engagiert, umsichtig´. Alle kannten ihre Aufgaben, unterstützen sich gegenseitig, bewiesen Flexibilität und Überblick. So dampfte, brodelte und schnupperte es bald. Eine kleine, quasi "Outdoor" Großküche Bossow, Außenstelle Hafen, war entstanden, gut ersichtlich, da an verschiedenen Ecken und Wänden der Name unseres Kreisverbandes ersichtlich war. Jeder "Bossower" war durch seine "Dienstkleidung" sowieso personifizierter Werberträger unseres Kreisverbandes. Herr Klaar hatte wirklich an alles gedacht! So füllte sich der Platz mit den Gästen und die Versorgung begann………ca. 2000 Streuselobstkuchen, 3000 Kaffee, 80 kg Erbsen, 500 Grillwürste, 300 Fleischspieße wechselten von der Outdoorküche zu zufriedenen Kunden. Die Geschehnisse des Landeswandertages verfolgte das Team, zwar mittendrin, dennoch eher am Rande, da die Versorgung alle Konzentration und zügiges Arbeiten, besonders bei Spitzenansturmzeiten, erforderte. Um 16.00 Uhr dann, mit dem Ende der Veranstaltung, wurde wiederum gepackt, diesmal für die Heimfahrt, die vorletzte Phase des Planes des Küchenleiters Herrn Klaar. Die letzte Phase wurde in Bossow eingeleitet: Auspacken, damit von der Außenstelle wieder alles an Ort und Stelle zurückkehrt, denn am nächsten Tag wird wieder gekocht, gebrutzelt, verpackt, wenn gleich der Plan dann wohl ein wenig anders ist……….
P.S. Liebes Küchenteam, tagtäglich habt ihr eine schwere Arbeit und müsst euch einem strengen Maßstab unterwerfen: Den unterschiedlichen Geschmäckern eurer über 3000 Kunden. Sicher erfahrt ihr eher die kritischen Meinungen, wenn es mal nicht so schmeckte, wie bei "Muttern zu Hause". Aber wir sind davon überzeugt, dass die Mehrheit eure Arbeit und eure Kochkünste schätzt. Dafür hier stellvertretend für diese Kunden, ein riesengroßes Dankeschön! Im Namen der Geschäftsführung reicht nicht nur ein Dankeschön, denn nicht nur die "Barthaktion" war beeindruckend und macht Stolz auf Euch und Eure Leistungen! Und so verspricht die Autorin dieser Zeilen, auch immer eine Bossower Esserin zu bleiben!
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