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12. Tagesfahrt des Regionalverbandes führte in den Harz
12. Tagesfahrt des Regionalverbandes führte in den Harz 20.09.2012
Zwei Mitglieder unseres Vereins teilen Ihnen hier ihre Meinungen und Erlebnisse mit

12. Tagesfahrt des Regionalverbandes

Es war wieder  eine Meisterleistung der Organisatoren des Regionalverbandes  Magdeburg -Jerichower  Land  und des Reiseservices  der Volkssolidarität, als 422 Reisende am  12. September 2012 mit 8 Bussen  zur traditionellen Tagesfahrt aufbrachen.

Die erste Station führte uns nach Braunschweig. Bei der Stadtrundfahrt erfuhren wir  Interessantes über die Geschichte der Stadt, sahen antike und neue Gebäude und den wunderschönen Burgplatz.

Das nächste Ziel war die Altstadt von Goslar. Die herrliche Altstadt verfügt über  1500 historische Fachwerkhäuser  unterschiedlicher Epochen  und  zählt seit 1992 zum  UNESCO-Weltkulturerbe .Dort wo einst Kaiser und Könige regierten, fanden wir eine lebhafte Stadt mit malerischen  Gassen und Plätzen. 

Aus dem Giebel des Kämmereigebäudes ertönte  12 Uhr ein Glockenspiel, es öffneten sich  drei Türen aus denen gut erkennbare Figuren erschienen, die Szenen aus dem des Rammelsberger Bergbau darstellten. Die kurze Wartezeit bei leichtem Regen hatte sich gelohnt.

Nach einem kurzen Fußweg   erreichten wir  das Hotel "Achtermann", dort war das Mittagessen bestellt. Das Personal schaffte es in kurzer Zeit allen Mitreisenden das Essen und Getränke zu servieren. So blieb uns noch etwas Zeit um ein Stück der Fußgängerzone entlang zu bummeln.

Gut gestärkt fuhren wir gegen 14 Uhr mit den Bussen durch eine herrliche Landschaft, geprägt von Nadelwäldern zum Aussichtspunkt " Torfhaus " um den Brocken von der Westseite des  Nationalparks Harz zu sehen.  Und wir hatten Glück, der Brocken zeigte sich von seiner "Schönwetter-Seite".

Weiter ging es durch den Harz in das  etwa im 13.Jahrhundert  gegründete Braunlage. Seit dem 17. Jahrhundert war Braunlage ein Marktflecken, 1934 schließlich erhielt es als Kurort Stadtrechte.

Unser Ziel war das Maritim-Hotel.  Im großen Festsaal war für alle der Kaffeetisch gedeckt. Nach den vielen Eindrücken ließen sich alle den Kaffee und den Kuchen schmecken. Die Naschkatzen unter uns ließen sich auch noch einen Eisbecher  schmecken.

Am späten Nachmittag  nahmen wir Abschied und mit vielen wunderschönen Eindrücken begann unsere Heimfahrt.

Die Fahrer des Busunternehmens Becker-Strelitz-Reisen  fuhren uns  nach einer schönen Tour wieder sicher nach Magdeburg.
Gudrun Kaminski

Goslar 7

 

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Fotos von Gudrun Kaminski (Ortsgruppe Gartenstadt Reform, Magdeburg)

 

Eine schöne Tradition für die Mitglieder der Volkssolidarität in Magdeburg und dem Jerichower Land ist  alljährlich im September eine Tagesfahrt zu landschaftlich schönen und interessanten Orten des Landes. Bereits zum 12. Mal traf man sich am vergangenen Mittwoch am Busbahnhof Magdeburg. In acht modernen Reisebussen gingen 422 Senioren auf Fahrt in den Harz.

Erste Station der Reise war Braunschweig. Bei einer Rundfahrt durch die Stadt Heinrich des Löwen erfuhren die Senioren durch Reiseführer viel Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte und Entwicklung unserer Partnerstadt.

Danach ging die Fahrt weiter nach Goslar. In der tausendjährigen Kaiserstadt, die  wie auch Quedlinburg zum Weltkulturerbe der Unesco gehört, gab es dann einen längeren Aufenthalt. Auf dem historischen Marktplatz lauschten die Senioren dem Glockenspiel am Kaiserringhaus, das viermal täglich erklingt und dabei einen Figurenumlauf zum Erzbergbau vom Mittelalter bis in die Neuzeit zeigt. Nach dem "Glück auf, der Steiger kommt" verklungen war machten sich die Reisegruppen auf den Weg durch die Stadt zum Hotel "Der Achtermann", um dort ihr Mittagessen einzunehmen. Die Goslarer Einwohner waren nicht schlecht erstaunt über die vielen älteren Herrschaften, die da durch ihre Fußgängerzone marschierten. "Wo kommen die denn alle her ?" hörte man fragen.

Nachdem sich alle mit einem guten Essen gestärkt hatten, ging die Fahrt weiter in den Oberharz. Am Torfhaus war ein Stopp eingeplant, damit alle die schöne Aussicht auf die Harzberge genießen konnten. Aber leider war der Wettergott den Reisenden nicht hold. Er verhüllte die Landschaft mit grauen Regenwolken. So fuhr man weiter durch die Harzwälder nach Braunlage. Dort war im Maritim Berghotel die Kaffeetafel gedeckt.

Dann hatte auch Petrus ein Einsehen, denn auf der Heimfahrt hatten sich die meisten Wolken verzogen und man konnte noch einen Blick auf Vater Brocken erhaschen, dessen Gipfel aus den Wolken aufgetaucht war.

Voller schöner Eindrücke und Freude am gemeinsamen Erleben kamen die Senioren dann gegen Abend wieder in der Heimatstadt an.

Den Organisatoren vom Regionalverband Magdeburg - Jerichower Land der Volkssolidarität ein herzliches Dankeschön für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf dieser 12. Herbstfahrt.

Renate Flath