Volkssolidarität
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Bundesverband 2011
Landesdelegiertenkonferenz Berlin
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Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt „Die Festveranstaltungen zum 66. Jahrestag unserer Volkssolidarität sind kaum verklungen, schon rüsten wir uns mit der heutigen Konferenz für neue Aufgaben und Herausforderungen“, eröffnete Dr. Heidi Knake-Werner ihr Referat auf der Landesdelegiertenkonferenz am 26. Oktober in Berlin. Die Volkssolidarität hat in all den Jahren ihre dynamische und erfolgreiche Leistungsfähigkeit als gemeinnütziger Sozial- und Wohlfahrtsverband unter Beweis gestellt.
Die Vorsitzende des Berliner Verbandes (siehe Foto, links) bekräftigte den Anspruch des Vorstandes, die Erfolgsgeschichte der Volkssolidarität fortzusetzen und mit aktiver Solidarität und sozialpolitischer Interessenvertretung dem Motto "Miteinander - Füreinander" gerecht zu werden. Erklärtes Ziel ist es, das Profil als ein Verband aller Generationen zu profilieren. Gerade der Bedarf an aktiver Solidarität werde in den nächsten Jahren noch dringender werden. Schon heute leben in Berlin 150.000 Kinder in Armutsverhältnissen. Tausende Menschen sind trotz Erwerbstätigkeit auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen. Mit dem Aus des Öffentlich geförderten Beschäftigungssektors stehen viele Angebote auch der Volkssolidarität auf dem Spiel - wie zum Beispiel in den Nachbarschaftstreffs. Darauf müsse sich der Verband einstellen und seine Strukturen anpassen. Ein zentrales Thema der Beratung waren Überlegungen zur Mitgliederwerbung. Obwohl 2010 genau 730 neue Mitglieder gewonnen wurden, konnte der Rückgang insgesamt nicht aufgehalten werden. Heidi Knake-Werner verwies darauf, dass im Zuge der demografischen Entwicklung nicht nur die Zahl der Pflegebedürftigen zunehme. Vor allem steige auch die Zahl älterer rüstiger Frauen und Männer, die bereit und interessiert sind, sich für sich selbst und für andere zu engagieren. Diese neuen Chancen müssen genutzt und neue, sinnvolle Angebotsformen etabliert werden. Neue Wege müssen auch bei der Mitgliederbetreuung beschritten werden. So sollen in jedem Bezirk Besuchsdienste aufgebaut werden, die betagte Mitglieder zuhause oder in den Einrichtungen besuchen und das Gefühl der Gemeinschaft geben. Auch in der angeregten und kritischen Diskussionsrunde ging es vielfach um die Mitgliedergewinnung. Monika Neumann aus Marzahn berichtete darüber, wie ihre Gruppe monatlich eine Veranstaltung für Mitglieder - aber auch für Nichtmitglieder - gestaltet. Das sei die beste Werbung für die Volkssolidarität und so konnten in diesem Jahr bereits 17 (2010 insgesamt 25) neue Mitstreiter gewonnen werden. Ingeborg Simon, stellvertretende Vorsitzende, unterstrich den Gedanken, viel konsequenter die öffentlichkeitswirksamen Konzerte von VS Kultur oder die Expertenrunden des Bildungskreises im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte für die Mitgliederwerbung zu nutzen.
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| Automatische PDF-Generierung, Quelle: www.volkssolidaritaet.de | |